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Abaya Meine Kinder bekommst du nicht

Kundenrezensionen (3)

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-20091-3

Erschienen: 23.03.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Mein Mann, der Salafist

Was als liebevolle Beziehung begann, wurde zu einer Hölle aus Terror und Gewalt: Kerstin Wenzel und ihre vier Kinder haben am eigenen Leib erfahren, was es heißt, wenn der Ehemann und Vater sich zum aggressiven Fundamentalisten wandelt, der die vermeintlichen Gebote seines Glaubens über die Menschlichkeit stellt. Mehr als acht Jahre lang werden Mutter und Kinder von Mohamed M. in den Vereinigten Arabischen Emiraten festgehalten und sind dort massiven Misshandlungen ausgesetzt – alleingelassen von deutschen Behörden, gelingt Mutter und Kindern schließlich auf abenteuerlichen Wegen die Flucht ...

Kurz vor Abschluss ihres Studiums lernt Kerstin Wenzel in Mohamed M. einen sympathischen und weltoffenen jungen Syrer kennen. Beide treten verliebt ins Leben, bald folgt die Heirat – das Glück liegt vor ihnen. Doch während Kerstin Wenzel glaubt, dass ihr Mann die Universität besucht, geht der in eine Moschee und gleitet immer tiefer in die fundamentalistische islamische Szene ab. Er entdeckt einen äußerst traditionsstrengen Islam für sich, wird Salafist. Anfangs kaum merklich, aber bald mit aller Härte zwingt er Frau und Kinder unter die ultrakonservtiven Lebensregeln seiner Glaubensdoktrin. Schließlich lockt er seine Familie unter einem Vorwand in die Vereinigten Arabischen Emirate – ein »Urlaub« ohne Rückkehr: Fortan wird eine Hochhauswohnung zum Gefängnis für Kerstin Wenzel und die Kinder. Trotz mehrfacher Appelle Kerstin Wenzels greifen deutsche Behörden nicht helfend ein. Mohamed M. nötigt Mutter wie Töchter unter den Schleier, misshandelt die Söhne in Allahs Namen. Mit den Kindern vor ihrem Peiniger kurzerhand nach Deutschland zu fliehen, käme nach dortigem Recht einer Entführung gleich. Um ihre Kinder zu schützen, bleibt Kerstin Wenzel vor Ort. Erst nach langen Jahren der Tyrannei gelingt mittels mutiger Helfer die Flucht nach Deutschland – doch Mohamed M. verfolgt auch hier Frau und Kinder …

Kerstin Wenzel (Autorin)

Kerstin Wenzel, geboren 1968, studierte Sprach- und Literaturwissenschaft und bekam mit ihrem syrischen Ehemann vier Kinder. Im Jahr 2003 wurde die Familie vom Ehemann in die Vereinigten Arabischen Emirate gebracht. Nach acht Jahren gelang Kerstin Wenzel mit den Kindern die Flucht zurück nach Deutschland. Heute arbeitet sie als freie Lektorin sowie Fremdsprachenberaterin und lebt an einem sicheren, aber geheim gehaltenen Ort.

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 304 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-453-20091-3

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 23.03.2015

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Sehr berührt

Von: Peggi  aus Berlin Datum: 28.04.2016

In drei Tagen habe ich das Buch durchgelesen, weil es sich wirklich sehr gut liest und mich sehr berührt und ergriffen hat. Kerstin ist in meinem Alter - sie hat 4 Kinder, ich 2 und ich stelle einige Gemeinsamkeiten fest - als Mutter. Natürlich gibt es Stellen im Buch in denen ich mir sagte, wie kann man nur so naiv sein, sollte sie es nicht besser wissen? Aber ist es nicht gerade das, was man menschlich und Liebe nennt? Und ich denke viele Frauen wissen, wie ein Mann eine Frau um den Finger wickeln kann und sich vielleicht auch gut verstellen kann.
Ich habe großen Respekt vor einer Frau, die 8 Jahre solch eine Hölle durchmachen musste und vor allem erleben musste, dass auch ihre Kinder nicht verschont blieben. Und ich habe noch größere Achtung davor, dass sie diesen Glauben nicht verflucht, sondern herausarbeitet, dass ihr Mann ein Extremist ist und sich so gar nicht an den Koran hält.
Ich habe kein Verständnis für eine Deutsche Botschaft, die sich so gar nicht für Deutsche Bürger im Ausland einsetzt.
Und ich habe noch weniger Verständnis für ein Gericht, was zulässt, dass Kinder solch eine Tortur während eines Prozesses erleben müssen. Ganz zu schweigen von dem Urteil, welches für mich absolut unakzeptabel ist (aber ich habe "zum Glück" auch nicht Jura studiert).

Für mich ist das Buch sehr lesenswert!

Wie kann man nur so naiv sein?

Von: hessen liest Datum: 10.07.2015

Abaya -Meine Kinder bekommst du nicht / Kerstin Wenzel 3,5/5
1991 lernt Kerstin Wenzel in Aachen ihren zukünftigen Mann Mohamed kennen. Führen sie zunächst eine glückliche Beziehung, so ändert sich dies im Laufe der Zeit und sie muss hin und wieder Schläge einstecken wird belogen und trotzdem heiratet sie ihn.
Mohamed geht immer öfter in die Moschee, kommt aufgehetzt nach Hause und von nun an hat Kerstin keine eigene Meinung mehr zu haben, darf das Haus nicht mehr verlassen und muss ein Kopftuch tragen. Wenn sie sich widersetzt hagelt es Schläge. Sie verlässt ihn und reicht die Scheidung ein, kehrt aber wieder zu ihm zurück.
Noch in Deutschland bekommen sie vier Kinder. Dann geht es zu einem angeblichen Urlaub nach Dubai, von wo aus sie nicht mehr zurückkehren und hier beginnt für alle das wahre Martyrium bis ihr nach Jahren die Flucht mit ihren Kindern gelingt.
Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und lässt sich schnell lesen, allerdings hat man angesichts der Gewalt, ins besondere gegen die Kinder öfters eine Gänsehaut.
Mir sind allerdings mehrere Widersprüche aufgefallen und daher halte ich ihre Aussage für nicht ganz so glaubwürdig.
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So hat sie z.B. in Deutschland schon einen Sprachkurs gemacht und gibt an sehr schnell gelernt zu haben fließend arabisch zu sprechen und zu verstehen. Später in Dubai sagt sie dann aus das vieles nur so gekommen ist weil sie die Sprache nicht verstanden hat.
Sie gibt auch vor als Einzige für den Lebensunterhalt gesorgt zu haben und sie dafür 12 Stunden am Stück schuften musste. Einen Monat war sie krank und wusste nicht wie die Familie durchkommen sollte. Später kauft ihr Mann aber einen LKW für 45.000 Euro von den Ersparnissen.
Da ihr Mann kein englisch lesen und verstehen konnte, hätte sie genauso Aufträge ablehnen können und keine 12 Stunden schuften müssen damit ihr Mann das Geld an Verwandte verschenkt.
Ihren Email Kontakt mit dem "Fluchthelfer" hatte sie über eine geheime Mailadresse. Ihre Paypal Kontoauszüge wurden von ihrem Mann kontrolliert und deshalb konnte sie kaum Geld zur Seite schaffen. Warum hatte sie für abgezweigtes Geld nicht auch ein geheimes Mailkonto?
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Ales in allem ist das Buch gut geschrieben und es wird deutlich was Frauen passieren kann wenn sie sich nur allzu naiv auf so eine Beziehung einlassen. Etwas wirklich neues ist die Geschichte nicht, das habe ich schon etwa ein Dutzend mal so oder in ähnlicher Form gelesen.
Wie eine Frau mit akademischer Bildung sich so viel gefallen lassen kann ist mir ein Rätsel. Sie konnte ja wohl nicht so naiv sein sich einzureden das es nach der Hochzeit besser wird.
Die Leidtragenden sind die Kinder denn sie hatten nicht die Möglichkeit sich ihren Vater auszusuchen, Frau Wenzel aber schon, sie hätte ihn nicht heiraten müssen.
Es mag hart klingen aber mit ihr habe ich kein Mitleid.

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