Alexander von Humboldt

Der Preuße und die neuen Welten

(7)
Hardcover
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Von Tegel in die Welt und zurück: Humboldt, Preuße und Entdecker

»Alexander von Humboldt ist 57 Jahre alt, er ist weltberühmt und pleite und muss nach Berlin zurück.« So beginnt Rüdiger Schapers Biographie des großen Universalgelehrten, die einen neuen Blick auf diese welthistorische Figur gewährt. Denn aus der Perspektive der letzten Lebensjahrzehnte, die Humboldt, nach seinen Entdeckerjahren in Übersee, nun weitgehend in der ungeliebten preußischen Heimat verbringt, lässt Schaper dieses Forscherleben Revue passieren. Er widmet sich dessen Reisen ebenso wie seiner schillernden Persönlichkeit und spürt dabei auch dem preußischen Erbe nach, das ihn zeitlebens begleitet hat. Und hier, in der preußischen Heimat, zieht Humboldt Bilanz: Hier wird er Geist und Materie, Natur und Geschichte, Wissenschaft und Kunst und die eigenen Reiseabenteuer in ein universelles System überführen.

»Der Journalist Rüdiger Schaper legt eine opulente Biografie des Preußen vor, die das Querdenkerische und Facettenreiche in Humboldts Kosmos auf kurzweilige Arterschließt.«

Kleine Zeitung (08. April 2018)

Hardcover mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit Abbildungen
ISBN: 978-3-8275-0074-8
Erschienen am  12. März 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Wissenschaftler, Entdecker, Visionär - und Preuße!

Von: Lilli

10.07.2019

Alexander von Humboldt war Entdecker und Preuße. Seine letzten Jahrzehnte verbrachte er nach abenteuerlichen Entdeckungsreisen in Übersee und einigen Jahren in Paris ganz untypisch – und leider mit Anfang 60 absolut pleite – in der preußischen Heimat in Berlin. Der Journalist Rüdiger Schaper nimmt das ungewöhnliche Leben Humboldts zum Anlass, aus der Sicht des alten Alexanders auf sein Lebenswerk mit all seinen Höhen und Tiefen zurückzublicken. Das Buch ist demnach auch keine umfassende, ellenlange Biografie über Alexander von Humboldt, sondern ein sehr persönliches und vor allem vergnügliches Werk der Literatur. Man merkt sehr deutlich, welch große Stücke der Autor Rüdiger Schaper auf Humboldt hält und wie viel Freude ihm das Erzählen seiner Lebensgeschichte macht. Dabei plaudert er sogar aus dem Nähkästchen. Der interessierte Leser erfährt so auch einige Details über Humboldts Beziehung zu Schiller und Goethe, ist mit dabei wenn Schaper das Tagebuch Humboldts in den Händen halten darf und wird Zeuge wie Humboldt mit seinen Vorlesungen eine völlig neue Kultur der Wissenschaft in Berlin etabliert. Rüdiger Schaper ist mit „Der Preuße und die neuen Welten“ ein wunderbares Buch und zugleich eine angemessene Würdigung des Wissenschaftlers, Visionärs und Wegweisers der Moderne gelungen.

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dreiunddreißigtausend Seiten voller Wissen

Von: Salka Schallenberg/freie Journalistin aus Magdeburg

10.07.2019

Wie nähert man sich Jemand, der unzählige Schriften hinterlassen hat? Allein 9 Bände Reisetagebücher, gebündelte Notizhefte mit 4.000 Seiten. Voller Text in deutsch, französisch, englisch und spanisch, zahlreiche Skizzen. Inzwischen sind dreiunddreißigtausend Seiten des Werks aus zwei Bibliotheken im Internet digital erfasst. Der Journalist Rüdiger Schaper widmete sich über mehrere Jahre dem Leben und Wirken von Alexander von Humboldt. Jemand, der viele Geheimnisse ins sich birgt, dessen Persönlichkeit viele verschiedene Seiten hat. Genau das war es, was den Autor reizte sich Alexander von Humboldt zu nähern. Unter dem Titel „Alexander von Humboldt. Der Preuße und die neuen Welten.“ ist 2018 im Siedler Verlag eine umfassende Biografie erschienen. Alexander von Humboldt, geboren 1769, war schon in frühester Kindheit wissbegierig die Natur zu erforschen. Mit dem Erbe von seiner Mutter startet er in jungen Jahren in die Welt. Allein von 1799 bis 1804 reist Humboldt und mit dem Arzt und Botaniker Aimé Bonpland durch Süd- und Mittelamerika: über die Kanarischen Inseln nach Venezuela und Kuba, durch die Anden an die peruanische Küste, nach Mexiko und mit Zwischenstopp in den USA zurück nach Europa. Immer wieder macht er sich auf. Als er mit 57 zurück nach Berlin kommt, eilte ihm sein Ruf durch seine umfangreichen Schriften voraus. Auch wenn der Universalgelehrte eigentlich pleite ist, sein Streben nach neuem Wissen ist sein Lebenselixier. In dem Jahr als Humboldt mit fast 90 Jahren stirbt, 1859, trägt Charles Darwin seine Gedanken weiter. Im November erscheint desen Werk „Die Entstehung der Arten“. Darwin, der die südamerikanischen Reiseberichte von Humboldt mitnahm, als er 1831 zu seiner Reise in jungen Jahren aufbricht. „Wenige wissen viel über Alexander von Humboldt – und viele wissen wenig.“, so der Autor in seiner Nachbemerkung. Das Buch ist ein erster Schritt sich in die Gedankenwelt von Alexander von Humboldt rein zu lesen.

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Vita

Rüdiger Schaper, Jahrgang 1959, leitet das Kulturressort des Berliner »Tagesspiegel«, für den er seit 1999 tätig ist. Zuvor war er zehn Jahre lang Kulturkorrespondent der »Süddeutschen Zeitung« in Berlin. Bei Siedler erschienen zuletzt »Karl May. Untertan, Hochstapler, Übermensch« (2012) und »Spektakel. Eine Geschichte des Theaters von Schlingensief bis Aischylos« (2014). Rüdiger Schaper lebt in Berlin.

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Pressestimmen

»Ein Leben, ein Buch, das man kennen sollte.«

Neues Deutschland (16. Juli 2018)