Alice im Niemandsland

Wie die deutsche Frauenbewegung die Frauen verlor

Hardcover
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Alice Schwarzer und der Niedergang der deutschen Frauenbewegung

Die deutsche Frauenbewegung war einmal vielstimmig, aufregend und international führend. Doch inzwischen ist der deutsche Feminismus programmatisch unbedeutend, organisatorisch unsichtbar und zusammengeschrumpft auf eine Medienfigur – Alice Schwarzer. Jede gesellschaftspolitische Frage, sei es die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder die Frauenquote, findet seit Jahrzehnten nur eine einzige feministische Antwort, nämlich »die Antwort« von Schwarzer. Mit ihrer ideologischen Unbeweglichkeit hat sie viele Frauen der Bewegung, die eigentlich für ihre Rechte streiten sollte, entfremdet. Kaum eine junge Frau will sich heute noch Feministin nennen, obwohl Deutschland bei der Verwirklichung der Gleichberechtigung in vielen Bereichen Schlusslicht ist. Zum 70. Geburtstag Alice Schwarzers wagt Miriam Gebhardt eine kritische Auseinandersetzung mit der Übermutter des deutschen Feminismus und zeigt, warum es für die Frauenbewegung höchste Zeit ist, sich neuen Themen und neuen Persönlichkeiten zuzuwenden.

»Gebhardts Buch liest sich flüssig, interessant und kompetent.«

Neue Zürcher Zeitung (CH), 15.11.2012

Hardcover mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-421-04411-2
Erschienen am  17. September 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

Miriam Gebhardt ist Journalistin und Historikerin und lehrt als außerplanmäßige Professorin Geschichte an der Universität Konstanz. Neben ihrer journalistischen Arbeit unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, die Zeit, den Stern und mehrere Frauenzeitschriften promovierte sie in Münster und habilitierte sich mit einer Arbeit über „Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen. Eine Geschichte der Erziehung im 20. Jahrhundert“ (2009). Sie ist Privatdozentin an der Universität Konstanz, bei DVA erschien von ihr zuletzt die Biographie „Rudolf Steiner. Ein moderner Prophet“ (2011).

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Zitate

»Miriam Gebhardts Buch [vermittelt] zwischen etablierten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Geschlechterforschung und der öffentlichen, politischen Diskussion und Mut macht, neue feministische Wege zu gehen.«

Deutschlandradio Kultur – Radiofeuilleton, 03.12.2012

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