Alle Tage

Roman

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Hardcover
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Ausgezeichnet mit dem Georg-Büchner-Preis 2018.

Am Anfang hängt in einem abgetakelten Bahnhofsviertel ein Mann kopfüber von einem Klettergerüst. Sein Name ist Abel Nema, und man sagt ihm nach, ein Genie zu sein. Doch was nützt das, wenn sich einmal ein Leben derart verändert hat, daß sich nichts und niemand mehr am richtigen Ort befindet – am allerwenigsten man selbst. Zuerst verschwindet der Vater spurlos, dann, nachdem Abel ihm seine Liebe erklärt hat, der Jugendfreund, und schließlich bricht in seinem Heimatland auch noch ein Bürgerkrieg aus – seitdem sitzt er im Westen fest. Immer wieder nimmt er Anlauf, Herr über sein Schicksal zu werden, versucht sich als Lehrer und als Landstreicher, und am Schluß sogar als Ehemann. Er wird, und nicht nur einmal, geliebt, dennoch: »Eines Tages ist der talentierte Mensch, der ich bin, einfach verzweifelt.« Terézia Moras erster Roman ist angelegt als ein Prosa-Labyrinth von seltener Sprachkraft und einem ausgesuchten Reichtum an Bildern, der in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur seinesgleichen sucht. Sie erzählt den Höllentrip eines entwurzelten und wortlosen Mannes, für den es am Ende doch eine Erlösung geben wird.

"Und wenn Sie nichts müssen in diesem Herbst, das müssen Sie jetzt lesen. Sie müssen!"

Elmar Krekeler, Die Welt

Originaltitel: Alle Tage
Hardcover mit Schutzumschlag, 432 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-630-87185-1
Erschienen am  05. August 2004
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Der Spannungsbogen dieser lesenswerten Story wird vom Anfang bis zum Ende gehalten!

Von: Rüdiger Johannes Braukmann aus Taufkirchen bei München

29.10.2018

In diesem Roman thematisiert die ungarische Autorin mit deutschen Wurzeln mit leichter Hand und schriftstellerischem Können die schwierige Krankheit Depression, die für sie „Das Ungeheuer“ ist. Die Story entwickelt sich zu einer Art Roadmovie, das kein Ende nehmen will. In der 600 Seiten umfassenden Story, in der neben der abenteuerlichen Fahrt des Witwers, aus dem Tagbuch der Verstorbenen zitiert wird - sodass ihr leidvolles Schicksal peu a peu ans Licht kommt - entsteht nie Langeweile, da der Spannungsbogen dieser wirklich sehr lesenswerten Story vom Anfang bis zum Ende gehalten wird. Fazit: Frau Mora schreibt gepflegte Unterhaltungsliteratur auf sehr gutem Niveau!

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Sprache, Stil und Stoff fesseln

Von: Rüdiger Johannes Braukmann aus Taufkirchen bei München

29.10.2018

Terézia Mora: Alle Tage Dieser Roman ist eines von ca. 20 Büchern, das ich in den letzten 15 Monaten gelesen habe, und ich muss sagen, er hat mich am meisten beeindruckt. Sprache, Stil und Stoff fesseln unwahrscheinlich. Das Erzählte und die Art der Erzählung besitzen einen Sog, der einen verschlingt! Kafka lässt grüßen. Gelesen und geschrieben im März 2008!

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Vita

Terézia Mora wurde 1971 in Sopron, Ungarn, geboren und lebt seit 1990 in Berlin. Für ihren Roman „Das Ungeheuer“ erhielt sie 2013 den Deutschen Buchpreis. Ihr literarisches Debüt, der Erzählungsband „Seltsame Materie“, wurde mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Für ihr Gesamtwerk wurde ihr 2018 der Georg-Büchner-Preis zugesprochen. Terézia Mora zählt außerdem zu den renommiertesten Übersetzern aus dem Ungarischen.

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