Alles, was ich über die Liebe weiß

Philosophie eines Gefühls

(5)
Hardcover
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Liebe beglückt und verstört, heilt und vernichtet. Sie kennt keine Regeln und hält doch alles zusammen. Anhand ihrer eigenen Lebens- und Liebesgeschichten spinnt Michela Marzano den Faden einer unendlichen Geschichte weiter.

Was ist Liebe? Die Antworten füllen Bibliotheken, und doch bleibt das Rätsel dieses alle(s) beherrschenden Gefühls ungelöst. Warum verzehren wir uns nach ihr, scheitern an ihr und beginnen doch immer wieder aufs Neue? Wie in einem facettenreichen Roman erzählt Marzano von ihren Liebeserfahrungen, befragt Dichter und Philosophen, deren Werke sich seit Jahrtausenden aus diesem beglückenden, verrückten, riskanten Gefühl speisen.

Ein Buch, in das man sich fallen lässt, in der Gewissheit, dass Liebe das ist, was sie ist.

»Natürlich kann auch ›Alles, was ich über die Liebe weiß‹ das Mysterium dieses Gefühls nicht dechiffrieren. Aber viele Gedanken Marzanos regen an, die eigenen Sehnsüchte zu hinterfragen.«

Stern (07. Juni 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Französischen von Michaela Meßner
Originaltitel: Tout ce que je sais de l'amour
Originalverlag: Éditions Stock, Paris 2014
Hardcover mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-570-10260-2
Erschienen am  02. April 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Das Buch der etwas anderen Art

Von: gedankenbuecherei

02.12.2018

MEINE MEINUNG: Michela Marzano versucht in ihrem Werk, die Liebe, das stärkste Gefühl der Welt, in Worte zu fassen. Das Buch liest sich wie eine Art Selbstgespräch, in dem sie sich viele schonungslose Fragen stellt und versucht, eine Antwort auf diese zu finden. Was passiert, wenn die Liebe aufhört? Kann sie überhaupt aufhören, ist es nicht eher so, dass man ewig liebt? Wenn sich das Gefühl dann doch einstellt, kann man dann überhaupt behaupten wirklich geliebt zu haben? Solche und ähnliche Fragen werden behandelt, Spekulationen werden aufgestellt und dabei steht immer das eine große Thema im Mittelpunkt: die Liebe. Die Autorin lässt hier eigene Erfahrungen miteinfließen, erzählt von Ängsten, Träumen, Herzschmerz und beleuchtet viele Klischees. Oft ließen mich ihre Schilderungen schmunzeln, in vielen erkannte ich mich selbst wieder. Die Art und Weise wie Michela Marzano das Thema angeht, wirkt sehr ehrlich, da sie oft selbstkritisch wird und versucht, Handlungen und Gefühle von außerhalb zu beurteilen. Es liest sich tatsächlich wie eine Art Erfahrungsbericht der Philosophin. „Das Leben durfte nicht aus Streit und Zerwürfnissen bestehen. Es sollte funkeln. Wie die Meeresoberfläche im Frühling. Als gäbe es tatsächlich so etwas wie Harmonie“ (Marzano, S. 9) Lernprozesse werden geschildert und auch die großen Dichter und Denker kommen in Form von kurzen Intermezzi gewissermaßen zu Wort. In einigen Kapiteln setzt sich Michela Marzano mit der Sichtweise anderer Philosophen oder Dichter auseinander, stimmt ihnen zu oder widerlegt ihre Aussagen. Sie bezieht Stellung oder erweitert diese Aussagen mit eigenen Gedanken dazu. Auch das hat mir unglaublich gut gefallen und war sehr spannend zu lesen. Der einzige Kritikpunkt an dem Buch, war für mich der fehlende rote Faden. Ich konnte keine richtige Struktur erkennen, was ich ein wenig vermisst habe. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, etwas schon mal gelesen zu haben. FAZIT: Ein wirklich sehr interessantes Buch, das sich mit dem stärksten Gefühl der Welt auseinandersetzt. Die Liebe ist allgegenwärtig und Michela Marzano versucht in ihrem Werk, dieses Thema philosophisch anzugehen. Das ist ihr meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, einige Stellen würden sich wiederholen, habe ich dadurch nicht weniger Gefallen daran gefunden. Das Buch ist für mich kein Buch, das ich an einem Stück lesen würde, vielmehr habe ich hin und wieder darin geblättert und immer wieder etwas Spannendes erfahren. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, es ist auf jeden Fall ein Buch, der etwas anderen Art und sticht in meinem Bücherregal hervor.

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Alles, was ich über die Liebe weiß von Michela Marzano

Von: Bücherwurm

21.07.2018

Meinung: Inhalt: Der Inhalt ist nicht der eines Romans oder eines Thrillers, der Inhalt ist der eines Sachbuches, aber doch auch wieder nicht, denn die Autorin schildert ihre Meinung, schildert wie sie es empfindet und zeigt dabei so vieles. Es war interessant das Buch zu lesen und hat teilweise sogar Spaß gemacht, als ich es mit meinem Freund gelesen habe, der es interssant fand. Sie wählt sich einzelne Punkte heraus und erklärt sie in ihren Intermezzos näher, geht darauf ein und hinterfragt es. Schreibstil: Der Schreibstil ist manchmal wie in einem Roman, passt aber auch zum Thema und harmoniert perfekt mit dem behandelten Thema und der Art, mit welcher die Autorin versucht dem Leser verständlich zu machen wie sie selbst die Liebe erlebt hat. Cover: Das Cover passt mit seinen Rosen (einem Symbol der Liebe) gut zum Thema ist allerdings trotzdem etwas langweilig. Auch dass es ein Hardcover mit lediglich einem Papierumschlag ist hat mir nicht besonders gut gefallen. Sternwertend: Inhalt: 5/5 Schreibstil: 5/5 Cover: 2,5/5 Dringlickheit beim Lesen: 4/5 Durchschnitt der Wertung: 4/5

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Vita

Michela Marzano

Michela Marzano, geboren 1970 in Rom, studierte Philosophie in Pisa, Rom und Paris. Sie ist Professorin an der Universität Paris Descartes. Sie nimmt häufig zu aktuellen Debatten Stellung und verfasste zahlreiche philosophische Bücher. Das vorliegende Werk wurde mit dem renommierten Premio Bancarella ausgezeichnet. Die Autorin lebt in Paris.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

»Marzano präsentiert ein Ideengewimmel im Selbstgespräch und findet darin zu überraschenden Einsichten über die Liebe.«

Deutschlandfunk Kultur »Lesart« (14. Juni 2018)

»Marzano verbindet eigene Erfahrungen mit Erkenntnissen von Philosophen und Psychologen zu einem fesselnden Buch, das unterhaltsam und anregend ist.«

Hörzu (29. Juni 2018)

»Lesenswert!«

woman (24. Mai 2018)

Weitere Bücher der Autorin