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Alte Familienrezepte aus Schlesien Geschichten, Bilder und Gerichte aus unvergessenen Zeiten

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Gebundenes Buch, Pappband ISBN: 978-3-8094-3152-7

Erschienen:  14.07.2014
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Noch mehr feine Rezepte und Geschichten aus Schlesien

Mit Mohnstriezel, Jägerndorfer Schmorhasen oder Oma Minkas Kartoffelsalat fühlt man sich wie im Schlesischen Himmelreich, dem gleichnamigen berühmten Gericht mit Kassler, Backobst und Semmelknödel.

Nach dem Erfolg seines ersten Bandes über die schlesische Küche präsentiert Harald Saul, Küchenmeister und Sammler von traditionellen Rezepten, mit dem zweiten Band einen köstlichen Nachschlag. Auch dieses Kochbuch basiert auf handgeschriebenen Kochbuchaufzeichnungen, Aufnahmen aus privaten Fotoalben und Geschichten von Menschen aus der Region. Auf diese Weise werden die Küchenschätze Schlesiens geborgen und wertvolle Erinnerungen weitergegeben.

Harald Saul (Autor)

Harald Saul, 1955 geboren, Küchenmeister und Sammler von traditionellen Rezepten, hat sich ganz Großmutters Küche verschrieben. Seit Jahrzehnten sammelt der Fachdozent für wissenschaftliche Ernährungslehre und-zubereitung neben handgeschriebenen Familienrezepten auch Dokumente, Erinnerungen und Geschichten aus der alten Zeit. Seine Bücher "Unvergessliche Küche Ostpreußen", "Unvergessliche Küche Schlesien" und "Unvergessliche Küche Sudetenland" sind fruchtbare Ergebnisse seiner Schatzsuche.

Originaltitel: Noch mehr Familienrezepte aus Schlesien. Erinnerungen an die unvergessene Heimat
Originalverlag: Buchverlag für die Frau

Gebundenes Buch, Pappband, 112 Seiten, 17,0 x 23,0 cm, 74 farbige Abbildungen

ISBN: 978-3-8094-3152-7

€ 7,99 [D] | € 7,99 [A] | CHF 11,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Bassermann

Erschienen:  14.07.2014

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Buchrezension: Alte Familienrezepte aus Schlesien

Von: Zuckerbrotliebe Datum: 19.01.2018

www.zuckerbrotliebe.com

Alte Erinnerungen werden wach, Traditionen und gutes Essen – alles dies beinhaltet das Buch von Harald Saul. Verschiedene Familien, deren Abstammung aus Schlesien ist, erzählen in dem Buch von ihren Rezepten mit wundervollen Geschichten dahinter. Mit Mohnstriezel, Jägerdorfer Schmorhasen oder Oma Minkas Kartoffelsalat fühlt man sich, wie im Schlesischen Himmelreich, dem gleichnamigen berühmten Gericht mit Kassler, Backobst und Semmelknödel. Dieses Buch ist die Zweite Ausgabe des Autors, welcher bereits schon ein weiteres Buch veröffentlichte.

Die Zeitreise durch Schlesien kann nun also beginnen. Viele Bilder laden dazu ein, in verschiedenste Familien und ihren Geschichten hinein zu schnuppern. Schlägt man die ersten Seiten des Buches auf, sieht man viele Fotos von damals in schwarz-weiß oder sepia gehalten. Das macht das Buch sehr wertig, altertümlich, interessant und man bekommt Lust zu schmökern. Viele Geschichten laden also ein, mit Interesse gelesen zu werden. In dem Buch finden sich sowohl Koch- als auch Backrezepte. Eine große Auswahl an gewöhnungsbedürftigen Rezepten, wer mit der Schlesischen Küche nicht vertraut ist. Für den einen oder anderen wird sicherlich einiges an „typischen“ Rezepten aus Schlesien bekannt vorkommen. In seinem Buch beschreibt der Autor, Harald Saul, von einem Stück Alltagsgeschichte aus Schlesien in den Jahren 1900-1945 festzuhalten, bevor die Zeitzeugen wegsterben. Bereits 2003 erschien die Erstauflage seiner Familienrezepte und somit bekam das Buch mehrere Neuauflagen. In dieser Zeit bekam der Autor unzählige Briefe und Telefonate von älteren Herrschaften, die ihr Lebensschicksal schilderten, Familiengeschichten erzählten und ihm weitere traditionelle Rezepte der schlesischen Küche zur Verfügung stellte. Und somit bot dieses umfangreiche Material Platz für ein weiteres Buch, erneut einem besonderen Teil des schlesischen Lebensalltages zwischen 1900-1945. Persönliche Erinnerungen und Schicksale dieser Menschen, die Saul gesprochen hat, werden in diesem Buch festgehalten. So ist also eine Sammlung von Alltagsgeschichten und alten Rezepten geworden.

Das Buch beinhaltet einen Gesamtinhalt von 112 Seiten mit insgesamt 60 verschiedenster Rezepte und vielen persönlichen Geschichten. Ein Buch, welches zu einer Rundreise durch Schlesien einlädt. Wir machen Halt in Hoyerswerda, Kynau, Frankenstein, Ratibor, Gleiwitz, Breslau und vielen weiteren Stationen.

Die Schlesische Küche ist mir nicht unbekannt und ich wollte unbedingt sehen, welche weiteren Rezepte sie zu bieten hat. Von Hause auf, bekam ich das ein oder andere Gericht meiner Großmutter mit, wie z.B. Mohnklöße, Möhrenkuchen, Sandkuchen und Sülze. All‘ diese Gerichte finden sich ebenfalls in diesem Buch und lassen sich ganz einfach zubereiten, ohne viel Schnick Schnack. Die Rezepte sind verständlich geschrieben und leicht umzusetzen.

Weitere Einzelheiten zu dem Buch
Titel des Buches: Alte Familienrezepte aus Schlesien
Autor: Harald Saul
Seitenanzahl: 112
Preis: 7,99 Euro
Verlag: Bassermann, Erschienen am 14.07.2014
Sprache: Deutsch
Buchausgabe: Hartcover
ISBN: 9783809431527
Bereitstellung durch: Random House
z.B. *hier kaufen

Man findet in dem Buch viele Illustrationen, wie Familienbilder von Hochzeiten, Schulklassen, historischen Ansichtskarten, Kinderfesten, Ferienausflügen und vielen weiteren bebilderten Seiteninhalten.

Zuckerbrotliebes Fazit
Schlesien, definitiv eine tolle Küche mit zahlreichen interessanten Koch- und Backrezepten, die unkompliziert nach zu kochen sind. Durch seinen historischen Flair strahlt das Buch eine gewisse „Gemütlichkeit“ und ein „Nachhause kommen“ aus. Man fühlt sich in eine Zeit zurück versetzt, wo Essen und Trinken noch groß geschrieben wurde. Eine sehr breit gefächerte Rezepte-Auswahl findet man, was neugierig macht. Bewundernswert zu lesen: verschiedenste Geschichten mit Höhen und Tiefen von vielen verschiedenen Menschen und Familien. Eine Zeitreise, die unwahrscheinlich viel Freude macht. Sehr bewegende Geschichten, aber auch Fröhlich- und Heiterkeit ließt man. Ein gelungenes Buch – für jung und alt. Auf der letzten Seite findet sich ein Rezepte-Verzeichnis, somit hat man dort noch einmal eine Komplettansicht der Rezepte. Einfach toll!

Wunderbare Familienrezepte aus Schlesien mit ganz viel Geschichte und Tradition!

Von: Cocolinchen Datum: 10.08.2015

cocolinchenundkatti.blogspot.de/

Alte Familienrezepte aus Schlesien ist ein Buch voller Rezepte, die der ein oder andere vielleicht längst vergessen hat. Selbstgemachtes Sauerkraut, Schmorrotkohl oder Schlesische Mohnstriezel, die Rezepte stammen alle von schlesischen Familien. Da sich in diesem Buch aber nicht alles nur ums Essen dreht, sondern auch um die Tradition dahinter, werden die Familien hinter den Rezepten vorgestellt. Es ist interessant und spannend zu erfahren, was Personen wie Otto Exner oder Imelda Machowska damals alles so erlebt haben. Dazu gibt es natürlich jede Menge Fotos. So wird die Zeitreise perfekt und jedes Rezept bekommt seine ganz persönliche Note.
Wir haben uns mal an den Schlesischen Kartoffelsalat nach Martha Krebs gewagt. Die klassischen Zutaten wie Kartoffeln, Zwiebel, saure Gurken, Eier und Mayonnaise durften auch damals nicht fehlen. Doch dank Sellerieknolle, Petersilienwurzel, Erbsen und Möhren und Äpfeln wurde der Salat zu etwas ganz besonderem. Mir hat diese Kombination sehr gut geschmeckt. Es macht zwar wirklich viel Arbeit, doch die lohnt sich auf jeden Fall. Unsere Familie war jedenfalls begeistert von dem Rezept der guten Martha Krebs aus Ludwigsdorf. Sie erblickt 1923 das Licht der Welt und ist die Jüngste von sieben Kindern. Später arbeitet sie als Hauswirtschaftshilfe und auch als Köchin.
Danke für dieses wunderbare Rezept, diesen Kartoffelsalat wird es bei uns noch häufiger geben.
Und wer meint, dass Rezepte wie Linsenrösti, Pfefferkuchensoße, Gemüseschnitzel oder Grünkernsuppe neue Erfindungen unserer modernen Küche sind, der irrt! Die gab es schon damals in Schlesien!


Schlesien - davon hat man mal im Geschichtsunterricht gehört oder ältere Menschen erzählen von ihrer Zeit dort. Ansonsten wusste ich nicht viel darüber. Diese Rezeptsammlung hat mich wirklich neugierig gemacht und ich konnte schon Einiges über Schlesien und die Menschen von damals erfahren. Es geht in diesem Buch ja nicht nur ums Kochen und Backen, sondern auch um die Geschichte dahinter. Eine kleine Zeitreise, die wirklich spannend ist.

Daher kann ich Euch dieses Buch wirklich nur empfehlen!!! Und vielleicht kennt der ein oder andere von Euch manches Rezept ja noch von seinen Großeltern?

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