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Alte-Säcke-Politik Wie wir unsere Zukunft verspielen

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-579-08626-2

Erschienen: 24.05.2016
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Erfrischende Visionen für ein eingeschlafenes Land

Noch geht es uns gut in Deutschland. Doch Politiker und Manager verschlafen die Megatrends unserer Zeit und setzen unseren Wohlstand aufs Spiel. Der demografische Wandel, die digitale Revolution und die ökologische Zerstörung des Planeten werden von der Elite unseres Landes in Sonntagsreden wortreich abgehandelt, doch wirkungsvolle Taten sucht man vergebens. Die Politik verwaltet die Gegenwart, anstatt die Zukunft zu gestalten.

»Weil Zukunft eine Lobby braucht«, streitet Wolfgang Gründinger unnachgiebig für ein Umdenken: Nur wenn wir radikal umsteuern, können wir Kindern und Enkeln unser Land ein wenig besser hinterlassen.

  • Scharfzüngige Streitschrift gegen Stillstand und Klientelpolitik

  • Vorschläge, wie die unterschiedlichen Werte und Prioritäten von Alt und Jung in Einklang gebracht werden können

  • Ein engagiertes Buch gegen die »Merkelisierung« unseres Landes

"Gründinger schafft es, beweiskräftig und schrittweise herauszuarbeiten, dass wir als Opa-APO unseren Kindern und Enkeln mehr als riesige Schuldenlöcher und Innovationsfeindlichkeit hinterlassen können."

rantlos.de, Dieter Buchholtz (04.10.2016)

Wolfgang Gründinger (Autor)

Wolfgang Gründinger, geboren 1984, ist als Zukunftslobbyist und Generationenerklärer bekannt geworden und wurde vom Wirtschaftsmagazin Capital in das Ranking der „jungen Elite Deutschlands“ aufgenommen. Er ist Sprecher der Stiftung Generationengerechtigkeit, Mitglied im Landesrat für digitale Entwicklung und Kultur Rheinland-Pfalz und assoziiertes Mitglied im Think Tank 30 des Club of Rome. In seiner Doktorarbeit befasste er sich mit dem Einfluss von Interessengruppen in der Energiewende. Zuvor studierte er Politik- und Sozialwissenschaften in Regensburg, Berlin und Santa Cruz (Kalifornien). Für sein Schaffen wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis für politische Publizistik, dem Deutschen Studienpreis und dem Generationengerechtigkeitspreis. Er lebt als Autor, Aktivist und Analyst in Berlin und im Internet.

www.wolfgang-gruendinger.de/

"Gründinger schafft es, beweiskräftig und schrittweise herauszuarbeiten, dass wir als Opa-APO unseren Kindern und Enkeln mehr als riesige Schuldenlöcher und Innovationsfeindlichkeit hinterlassen können."

rantlos.de, Dieter Buchholtz (04.10.2016)

"Auch eine scharfzüngige Streitschrift, über die man sich trefflich streiten kann."

Health&Care Management, P.P. Pramstaller (05.10.2016)

"Ein engagiertes Buch."

Das Personal Heft 3/Juli 2016

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-579-08626-2

€ 17,99 [D] | € 18,50 [A] | CHF 24,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Erschienen: 24.05.2016

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Provokanter Titel, aber hochwertiger Inhalt

Von: Jessica Datum: 24.09.2016

www.testen-mit-spass.de

Im ersten Moment könnte man meinen, der Autor möchte die junge gegen die alte Generation „aufhetzen“. Besonders die im Titel enthaltene Bezeichnung „Alte Säcke“ klingt bereits sehr provokant. Beim Lesen stellt man aber schnell fest, dass dieser erste Eindruck täuscht. Der Blick wird viel eher auf die Dinge gerichtet, bei denen wir hier in Deutschland teilweise doch sehr erheblich hinterhinken.

Unsere Gesellschaft wird immer älter und überall ist vom demografischen Wandel die Rede. Man könnte leicht den Eindruck bekommen, dass Politik fast nur noch für Menschen ab 40-50 Jahre aufwärts gemacht wird. Und wenn man sich unseren Bundestag mal ansieht… Dem würde eine Verjüngungskur doch wirklich nicht schaden. Klar, man muss sich erst einmal nach oben arbeiten und eine gewisse Lebenserfahrung ist selbstverständlich als führender Politik auch sehr wichtig. Es ist aber doch auch so, dass man mit zunehmenden Alter doch immer weniger offen für Neuerungen wird. Und gerade Neuerungen sind es doch, die wir hier dringend brauchen würden. Ein bisschen frischer politischer Wind würde unserem Land sicher sehr gut tun. Jemand, der sich gut in die Wünsche und Bedürfnisse junger Menschen hineinversetzen kann. Jemand, der sich nicht dafür einsetzt, dass die Renten fair bleiben, sondern vor allem dafür, dass junge Menschen überhaupt erst einmal in der Lage sind, auch etwas für ihre Rente zutun.

Anstatt den Bürgern eine jährliche Steuerentlastung von 170,00 € in Aussicht zu stellen (lächerlich!), sollten diese jährlichen 170,00 € doch lieber in eine Schulreform gesteckt werden. Da fängt unsere Zukunft an und wie könnten wir unser Geld besser investieren, als in unsere Kinder!?

Gründinger spricht in diesem Buch so einige Themen an und regt sehr zum Nachdenken an. Nicht alle seine Überlegungen kann ich teilen, aber er thematisiert viele gute Ansätze und ruft die Jugend dazu auf, aktiv zu werden und nicht nur zuzusehen. Einer alleine natürlich nicht die Welt verändern. Einer alleine kann aber den Anfang dazu machen, dass eine Bewegung entsteht, die etwas erreicht.

Wer sich für Politik interessiert, der sollte unbedingt mal einen Blick in dieses Buch werfen. Provokanter Titel, aber hochwertiger Inhalt, der es absolut wert ist, gelesen zu werden!

Wunderbares Sachbuch, das zum Nachdenken anregt!

Von: Laura Datum: 26.07.2016

laurasbuecherblog.jimdo.com/

Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
Verlag: Gütersloher Verlagshaus
Aktuelle Ausgabe: 24.05.2016
ISBN: 9783579086262
Genre: Sachbuch (Politik)


Erster Eindruck
Das Cover zeigt einen sehr klaren Schriftzug mit dem Titel, worin man auch die deutsche Flagge wiedererkennen kann. Auch ohne dem Umschlag ist das Buch sehr ansprechend: nur der Titel, Autor und Verlag ist auf dem Buchrücken weiß zu erkennen, der Rest ist in einem starken Rot dargestellt.
Der Klappentext ist sehr interessant und erklärt kurz, um was es in dem Buch geht.

Klappentext
Noch geht es uns gut in Deutschland. Doch Politiker und Manager verschlafen die Megatrends unserer Zeit und setzen unseren Wohlstand aufs Spiel. Der demografische Wandel, die digitale Revolution und die ökologische Zerstörung des Planeten werden von der Elite unseres Landes in Sonntagsreden wortreich abgehandelt, doch wirkungsvolle Taten sucht man vergebens. Die Politik verwaltet die Gegenwart, anstatt die Zukunft zu gestalten.

»Weil Zukunft eine Lobby braucht«, streitet Wolfgang Gründinger unnachgiebig für ein Umdenken: Nur wenn wir radikal umsteuern, können wir Kindern und Enkeln unser Land ein wenig besser hinterlassen.

Inhalt
Am Anfang geht der Autor darauf ein, was der derzeitigen Jugend und den Alten „gehört“. Es folgt die Definition der Babyboomer-Generation und deren Vorteile, sowie Mythen der Generation Y. Als Übergang zur Technik werden das Internet und dessen Rückstand thematisiert. Einen wichtigen Punkt nehmen auch die Chancengerechtigkeit (besonders bei Bildung) und Erbchancen ein.
Nun kommt, in welchen Bereichen Deutschland ihr Geld (nicht) investiert und wo sich die versteckte Schuldenbilanz befindet. Daraus kann man dann schließlich entnehmen, wieso und wie sich künftig die Rente verändern wird/muss. Schließlich wird die Einkommenslücke thematisiert- zwar zwischen Mann und Frau, aber auch bei den Generationen. Aus diesen Ergebnissen kann man demnach auch nachvollziehen, wieso sich das Gehalt auch auf das „Kinder-kriegen“ auswirkt. Nun folgt, wie sehr sich die Kinder der heutigen Zeit für Politik interessieren und ob sie überhaupt reif genug wären früher zu wählen. Als Gegensatz der Jungen werden jetzt die Alten beschrieben: Wie wichtig sie für unsere Gesellschaft sind, sowie was für sie sehr wichtig in ihrem letzten Lebensabschnitt ist.
Letzten Endes folgt der Aufruf mehr zu machen, sich zu organisieren und Partei zu ergreifen.

Eigene Meinung
Der Autor schreibt genau und flüssig, nimmt mit vielen Argumenten Partei für seine Meinung und gibt den Jungen durch dieses Buch den Reiz aufzustehen.
Ganz besonders hat mir gefallen, wie Wolfang Gründinger aus dem Geschriebenen eine Folge zieht und damit weiterschreibt. Dadurch bekommt man nicht den Gedanken, dass es sich um verschiedene Bereiche handelt, sondern eher um einen, der schlichtweg stark vernetzt ist. Außerdem hat er es geschafft, dem Leser nicht zu vermitteln, dass die Jugend schlechter sei als die Alten – denn jeder hat andere Attribute und Vorteile, die sich gemeinsam auch ausgleichen können.
Oft sagt man auch, dass Bücher einen verändern können und so muss ich auch sagen, dass es stimmt. Mit einem Appell an die Jugend sich für seine Interessen einzusetzen und seinen Erklärungen bezüglich Rente, Bildung und Schulden, schafft er es, dass man sich schließlich mehr Gedanken macht. Wenn man nichts machen würde, würde es für uns wirklich schlecht aussehen? Sollten wir, die Jugend, die Welt nicht so versuchen zu verändern, wie es für uns aber auch für die kommende Zukunft besser wird? Und viele weitere Fragen stellen sich mit der Beendigung des Buches in den Kopf.
Das Buch würde ich allen empfehlen, Jungen sowohl auch Alten, Politikinteressierten und die, die sich von dieser nichts mehr erwarten, ebenso Niedriglöhner und Hochlöhner. Wirklich jeder kann daraus entnehmen, wie man für sich selbst die Welt besser machen könnte, wieso was so ist und wie solche Sachen entsteht. Deshalb entsende auch ich einen Appell aufzustehen.

Zusammengefasst
Das Buch beschäftigt sich hauptsächlich mit den Themen Jugend, Generationen, Schulden, Bildung, Wahlverhalten, Lohn und Rente. Der Autor Wolfang Gründinger schafft es ebenso, aus allem eine Tatsache und Folge zu ziehen, die auch einen anderen Bereich betrifft.
Das Buch ist flüssig zu lesen, sehr detailreich, dennoch kann man es wie einen Roman lesen.
Dieses Buch ist zu empfehlen für alle: Jungen und Alten, Politikinteressierten und die, die sich von dieser nichts mehr erwarten, ebenso Niedriglöhner und Hochlöhner.
Es ist definitv eine Lektüre, die einem zum Nachdenken bringt und alle Generationen zum Tun anregt.
Diesem Buch würde ich 5/5 Sternen geben.

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