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Altherrensommer Männer in der Drittlife-Krise

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-579-06663-9

Erschienen: 23.07.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

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Eine einzigartige Reisereportage in eine terra incognita

Sie selbst reden ungern darüber. Und was andere dazu sagen, Frauen zum Beispiel, stimmt höchstens als Außenansicht: Männer im Alter 50 plus – ihr Lebensgefühl, ihre Wünsche und Herausforderungen in der Drittlife-Krise. Wenn der Körper schwächelt, die Pensionierung naht und das Geld knapper wird. Wenn auch die Partnerin in die Jahre gekommen ist und es mehr Freizeit, aber weniger Lebenszeit gibt. Wenn man geachtet werden möchte, statt peinlich zu werden.

In kurzweiligen Porträts quer durch die sozialen Schichten nimmt uns Andreas Malessa mit auf eine höchst unterhaltsame Reise in jene Sphäre aus Scham und Ehre, die Frauen zu kennen glauben und Männer selten zu erkennen geben. Eine psychologisch-gesellschaftskritische Reisereportage durch die Innenwelten der »Best Ager«. Mit humorigen Schlüsselloch-Effekten für Leserinnen und hohem Wiedererkennungswert für Leser.

  • Überraschende Innenansichten aus einer vermeintlich »alt«-bekannten Alltagskultur, gut recherchiert und brillant erzählt

  • Altersweise Erfahrungen, wie die Würde bleibt, wenn der Status geht

Andreas Malessa (Autor)

Andreas Malessa, geboren 1955, Hörfunkjournalist und Fernsehmoderator beim SWR, Deutschlandfunk und Hessischen Rundfunk, ist Theologe, erfolgreicher Buchautor, Songtexter und Zeitungskolumnist. Er lebt bei Stuttgart.

www.andreas-malessa.de

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, ca. 192 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-579-06663-9

€ 17,99 [D] | € 18,50 [A] | CHF 24,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Erschienen: 23.07.2012

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Aus dem Leben gegriffen

Von: Brigitte  aus --- Datum: 18.09.2012

Das Buch "Altherrensommer" von Andreas Malessa ist sehr interessant, weil ein Mann sich mit den Fakten, Gefühlen und "Weh-Wehchen" bei Männern um die 50 auseinandersetzt. Auch das Wort „Altherren“ anstatt „Altweibersommer“ ist originell.
Ich kann dem Autor beipflichten, die meisten Männer wollen nicht wahrhaben, wenn bei ihnen gesundheitlich etwas nicht stimmt und sie warten meist sehr lange bis sie zum Arzt gehen. Wenn überhaupt, in der Regel muss die Partnerin ihn "hinschleppen".
Im Kapitel „Warum ertragen Männer das?“ fand ich den Begriff der „Gemüts-Oase“ für das Berufsleben sehr treffend. Allerdings kann ich nicht so recht zustimmen, dass dies nur Partnerin, Kinder bzw. Enkel sein sollen. Es gibt in meinem Bekanntenkreis einige Männer, die sich schon vor der Frühpensionierung oder Rente damit beschäftigt haben, wie ihr Alltag nach dem Berufsleben aussehen soll. Manche engagieren sich ehrenamtlich und fühlen sich dabei wohl. Sie können ihren Ruhestand genießen und ihr Selbstwertgefühl bleibt bestehen.
Ansonsten kann ich sagen, dass der Autor seine Beobachtungen in den verschiedenen Kapiteln sehr präzise benennt. Er beschreibt unterschiedliche Charaktere, auch die Frauen kommen dabei nicht zu kurz. Für sie ist der Ruhestand ihres Mannes ebenfalls eine große Veränderung bzw. Umstellung, doch viele Frauen sind psychologisch sehr geschickt und kriegen ihre Ehe auch dann gut gemanagt.

Ein lesenswertes Buch

Von: Franz  aus feierabend.de Datum: 18.09.2012

Eigentlich hatte ich ein Buch erwartet, mit dem sich ein Besserwisser über alternde Herren lustig macht und dabei wäre alles so einfach, wenn „Mann“ sich nur an seine klugen Ratschläge hielte.

Andreas Malessa hat keinen weiteren überflüssigen Ratgeber geschrieben. Sein Buch ist eine Sammlung von Reportagen über Männer nach ihrem Eintritt ins Rentenalter. Durchaus humorvoll aber ohne sich lustig zu machen, beobachtet er Männer und lässt sich von ihnen erzählen wie der neue Lebensabschnitt erlebt wird. Der Verlust von Macht und Ansehen, die Verfügung über Zeit ohne aufgezwungenes Raster wird ganz unterschiedlich erlebt und verarbeitet.

Das Buch kann natürlich nur eine beschränkte Anzahl von Personen erfassen, die soziale Bandbreite ist jedoch erstaunlich. Das Buch macht nachdenklich, leicht findet man das eigene Leben in einer der Reportagen gespiegelt. Vielleicht erkennt „Mann“ damit erstmals wie sein Leben vom Umfeld wahrgenommen wird. Ein interessantes und lesenswertes Buch.

(Buchbesprechung auf Feierabend.de)

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