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Anleitung zur Schwerelosigkeit Was wir im All fürs Leben lernen können

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€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-20068-5

Erschienen: 12.05.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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»Von Zeit zu Zeit erscheinen vor den Fenstern eines Raumschiffs Wunder …«

Millionen haben das Video gesehen, in dem der Astronaut Chris Hadfield singend und Gitarre spielend durch die Raumstation ISS schwebt. Fasziniert schauen die Menschen seither nach oben: Wie verändert der Blick aus 400 km Höhe die Sicht auf unser Leben?

Chris Hadfield nimmt uns mit in schwindelerregende Sphären: Er erzählt von riskanten Manövern und von der Kunst, stets auf das Schlimmste vorbereitet zu sein und zugleich an das Unmögliche zu glauben.

Chris Hadfield ist neun Jahre alt, als er im Juli 1969 die Mondlandung live im Fernsehen verfolgt. Augenblicklich weiß er, was er werden will: Astronaut! Mittlerweile hat er an die 4000 Stunden im Weltraum verbracht und gehört zu den erfahrensten Raumfahrern der Welt – zuletzt als Kommandeur der internationalen Raumstation ISS. Jetzt nimmt er uns mit in den Weltraum: Wir erfahren, wie man überhaupt Astronaut wird (für alle, die den Traum noch nicht aufgegeben haben), was man dafür alles können muss (u.a. Schwimmen!, Toiletten reparieren), wie sich der erste Raketenstart anfühlt (als säße man in einem Container, der von einem riesigen LKW gerammt wird) und was man beim ersten Raumspaziergang beachten muss.

Eine realistische, humorvolle, aber auch demütige Liebeserklärung an das Leben auf der Erde und die Wunder des Universums, die uns zeigt, wie viel Bodenhaftung man braucht, um abheben zu können.

"Ein insgesamt gelungenes Buch, geschrieben von einem Insider..."

Spektrum der Wissenschaft (01.09.2014)

Chris Hadfield (Autor)

Chris Hadfield, geboren 1959 in Ontario, ist kanadischer Astronaut. Er machte eine Ausbildung zum Kampf- und Testpiloten und schaffte es 1992 in das Astronautenprogramm der kanadischen Weltraumbehörde (CSA). 1995 fliegt er mit der Raumfähre Atlantis zum ersten Mal ins All, 2001 folgt mit der Endeavour sein erster Außenbordeinsatz. Als Capsule Communicator (CAPCOM) war er an über 25 Shuttle-Flügen beteiligt, von 2001 bis 2003 war er Direktor für den Raumfahrtbetrieb der NASA in Russland, ab 2003 Leiter der Robotertechnik und von 2006 bis 2008 Leiter der ISS-Abläufe im NASA-Astronautenbüro in Houston. Im Dezember 2012 bricht er – als Kommandant der ISS – zu seinem längsten und letzten Weltraumflug auf und avanciert mit seinen Bilden von der Erde, seinen Videos und Twitter-Nachrichten zum Internetstar. Hadfield ist mit seiner Jugendliebe Helen verheiratet, mit der er drei Kinder hat.

"Ein insgesamt gelungenes Buch, geschrieben von einem Insider..."

Spektrum der Wissenschaft (01.09.2014)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Elisabeth Schmalen, Johanna Wais
Originaltitel: An Astronaut's Guide to Life on Earth. What Going to Space Taught Me About Ingenuity, Determination, and Being Prepared for Anything
Originalverlag: Little, Brown

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 368 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
8 Seiten Farbbildteil

ISBN: 978-3-453-20068-5

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 12.05.2014

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Alltägliches aus dem Weltall

Von: Belana Hermine Datum: 07.03.2017

belanahermine.wordpress.com

Inhalt

Chris Hadfield berichtet, wie ihn der Wunsch, Astronaut zu werden, von der frühesten Kindheit an begleitet, weite Teile seines Lebens bestimmt, das Leben seiner Familie beeinflusst und ihn letztendlich zum Erfolg geführt hat.

Wir erfahren Interessantes über die Ausbildung zum Astronauten, über das Zusammenleben von Astronauten, über die Zusammenarbeit, aber auch den Wettbewerb zwischen den Astronautenanwärtern. Chris Hadfield nimmt uns mit auf seine Reisen in den Weltall, sodass wir ein stückweit den Alltag im Raumschiff und auf der Raumstation miterleben können.

Das treibende Element in all den Beschreibungen scheint das gemeinsame Ziel der beteiligten Personen zu sein. Das erfolgreiche Zusammenarbeiten ist nur mit ausgeprägtem Teamsinn möglich, wenn jede/r es schafft, sein/ihr individuelles Karrierestreben in eine für die Gemeinschaft hilfreiche Orientierung umzulenken.

Chris Hadfield schreibt flüssig, interessant zu lesen und mit einer guten Prise Humor.

Subjektive Eindrücke

Ich habe das Buch förmlich verschlungen und habe viel gelernt, was ich mich immer schon gefragt habe. Toll.

Die positive Botschaft, dass Teamsinn möglich ist, hat mir natürlich sehr gut gefallen. Allerdings bleibt einschränkend anzumerken, dass es sich um eine Aufgabe handelt, an deren Erfüllung jeder ein unbedingtes Interesse hat und es jedem klar ist, dass er/sie durch die Zurückstellung einiger eigener Strebsamkeiten mehr zum Ergebnis beitragen und sich z. T. positiver darstellen kann als durch strenge Wettbewerbsorientierung. So bleibt ein wenig der Zweifel, ob sich diese Erfahrung so 1:1 in den „hiesigen“ Alltag übertragen lässt. Trotzdem gut zu wissen, dass es prinzipiell möglich ist ��

Fazit

Das Buch hat mich in schöne Träume entführt, die zwar nur für sehr wenige Menschen wahr werden, die mitzuträumen aber trotzdem anregend sind und Spaß machen. Wer sich schon immer gefragt hat, wie man Astronaut wird und wie es sich wohl dort oben im Weltall so lebt, dem sei dieses Buch inniglichst ans Herz gelegt.

Ich danke dem Verlag sehr herzlich für dieses sehr interessante Rezensionsexemplar.

Was wir im All fürs Leben lernen können

Von: Seitensegler - Buchblog Datum: 02.01.2017

seitensegler.de

In Anleitung zur Schwerelosigkeit berichtet der kanadische Astronaut Chris Hadfield von seiner Erfahrung mit der Raumfahrt und seinen Missionen auf der Mir und der ISS. Insgesamt war er drei Mal im All und kommt auf eine Gesamtdauer von knapp 166 Tage in der Schwerelosigkeit. In dem Buch erzählt Hadfield nicht nur von seinen Raumfahrten, sondern erklärt auch wie man zum Astronaut wird, gibt Hintergrundeinblicke in die Abläufe bei der NASA und der Roskosmos und erzählt, was er aus dem Astroautendasein für sein alltägliches Leben gelernt hat.

Das Buch ist weniger über die Biografie von Chris Hadfield, denn diese wird im groben schon im Vorwort zusammengefasst, sondern seine drei Weltraumfahrten stehen im Vordergrund und alles was mit ihnen zu tun hat. Es hat mich wirklich beeindruckt, wie hart Astronauten ihr ganzes Leben lang für ihren Traum kämpfen. Das ist kein Beruf, in den man Mal ebenso reinschlittert, wie es in so vielen anderen Jobs der Fall ist. Der ganze Lebenslauf eines Astronauten arbeitet darauf hin, für das Raumfahrt-Projekt in Frage zu kommen. In Hadfields Fall waren die Chancen, dass er jemals die totale Schwerelosigkeit erlebt sogar noch geringer, da er Kanadier ist, und ein Großteil der ausgewählten Astronauten natürlich Amerikaner oder Russen sind. Noch beeindruckender finde ich es, dass er trotzdem nie aufgegeben hat, auch wenn seine Chancen gering waren. Es motiviert einen, dass man selbst auch alles schaffen kann, wenn man nur sein Bestes gibt und stets so gut vorbereitet wie möglich ist.
Ihr seht schon, Hadfields Buch lässt sich nicht nur wie eine bloße Aneinanderreihung von seinen Taten lesen. Es ist sehr viel inspirierender als das. Aus jedem Kapitel kann man eine Lektion für sein eigenes Leben ziehen. Deswegen sind seine Erzählungen auch nicht immer chronologisch geordnet, sondern springen ab und zu in der Zeit umher, um seine Aussage in dem jeweiligen Kapitel zu verstärken.
Das Buch ist in drei Teile unterteilt, welcher jeweils mit einem doppelseitigen Bild von der Erde aus dem All von den anderen abgegrenzt ist. Außerdem findet man in der Mitte des Buches einige Seiten mit Fotos aus Hadfields Leben. Von einigen Ereignissen, die auf den Fotos gezeigt werden hat man bereits gelesen und sie dann noch einmal in Bild Form zu sehen, ruft einem ins Gedächtnis, wie real alles ist was man liest. Denn manchmal vergisst man etwas, dass man von realen Menschen und Erlebnissen liest, sondern verliert sich etwas in der Sci-Fi ähnlichen Atmosphäre des Buchs.
Durch Anleitung zur Schwerelosigkeit bekommt man einen völlig neuen Blick auf die Raumfahrt und die Auswirkungen davon auf den Menschen. Ich habe mir zum Beispiel nie Gedanken darüber gemacht, wie Astronauten sich fühlen wenn sie nach ihrer Rückkehr wieder der Schwerkraft ausgesetzt sind, nachdem sie monatelang schwerelos durch die Gegend geschwebt sind. Oder auch andersherum, welche Bedeutung das tägliche Leben in der Schwerelosigkeit für den menschlichen Körper hat. Auch über alltägliche Probleme im All, wie Zähne putzen oder Hände waschen habe ich nie nachgedacht. Über all die kleinen Dinge berichtet Hadfield in seinem Buch und bringt somit das Mysterium Raumfahrt auch den Nicht-Eingeweihten nahe. Während seiner Zeit im All hat er außerdem viele kleine Videos gedreht, in denen er die „unwichtigen“ alltäglichen Phänomene im All erklärt.

Ich empfehle Anleitung zur Schwerelosigkeit jedem, der begeistert von der Raumfahrt ist und gerne einen Blick hinter die Kulissen wagen möchte. Man lernt nicht nur viel über das Leben als Astronaut, sondern nimmt auch viel für sein eigenes Leben mit, wie zum Beispiel, dass es gut ist eine 0 zu sein, dass es immer gut ist sich auf alles so gut wie möglich vorzubereiten und wie man das „runde Luke, eckiger Astronaut“- Problem in Angriff nimmt.

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