Anna Forster erinnert sich an die Liebe

Roman

Hardcover
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Auch wenn du deine Erinnerung verlierst, wirst du doch nie die Liebe vergessen …

Anna Forster ist erst achtunddreißig, als sie die erschütternde Diagnose Alzheimer erhält. Sie weiß, dass ihr Zwillingsbruder Jack nur ihr Bestes will, und dennoch tut es weh, als er ihr vorschlägt, in ein betreutes Wohnheim zu ziehen. Sie weiß außerdem, dass in der Einrichtung nur eine weitere Person in ihrem Alter lebt – Luke, mit dem sie so viel mehr verbindet als mit allen anderen Menschen, die sie kennt. Anna und Luke verlieben sich ineinander, doch nach einem tragischen Vorfall setzen ihre Familien alles daran, die beiden zu trennen. Nur eine Person kann dem Liebespaar helfen: die Köchin Eve, die selbst einen schweren Schicksalsschlag verkraften musste. Doch ist sie bereit, alles für Anna und Luke aufs Spiel zu setzen?

»Annas zunehmend verzweifelte Versuche, sich im Alltag zurechtzufinden, und die Sehnsucht, ihrem Leben doch noch einen Sinn zu geben, sind zutiefst ergreifend und lassen das Buch lange nachwirken.«

Christiane Irrgang /NDR Kultur "Matinee" (19. Juli 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Gabriele Werbeck
Originaltitel: The Things We Keep
Originalverlag: Macmillan Australia, Sydney 2015
Hardcover mit Schutzumschlag, 384 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-0640-7
Erschienen am  25. Juni 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine sehr emotionale Geschichte

Von: Buchtempel

25.06.2019

Inhalt: Anna Forster erfährt mit ihren 38 Jahren das sie Alzheimer hat. Ihr Bruder Jack will nur das Beste für sie und steckt sie in ein betreutes Wohnheim. Dort lernt sie Luke „Jungen Mann“ kennen. Doch ihre Zuneigung wird schnell unterbunden. Die neue Köchin Eve, will den beiden helfen, doch macht es Sinn ihre eigene Anstellung zu gefährden? Meine Meinung: Die Geschichte von Anna Forster die in ihren jungen Jahren an Alzheimer erkrankt ist eher ruhig und einfühlsam. Die Autorin hat sehr schön beschrieben, wie Anna sich fühlt, wie sie klare Momente hat, aber auch wie es ihr geht, wenn die Erinnerungen einfach nicht mehr so abrufbar vorhanden sind. Sehr gut konnte man sich in Anna hineinversetzen. Nicht nur die Diagnose Alzheimer konnte Sally Hepworth glanzvoll rüberbringen auch die Liebe zwischen Anna und Luke, der ebenfalls eine Form von Alzheimer hat, wurde wundervoll zart und berührend an den Leser transportiert. Obwohl Anna sich nicht immer an alles erinnert, spürt sie die Verbunden- und Geborgenheit zu „Junger Mann“. Als das plötzlich unterbunden wird, werden beide unruhiger, sie fühlen, irgendwas fehlt. Der Alltag des betreuten Wohnens und die anderen Bewohner, die eher einer älteren Generation entsprechen, werden sehr schön dargestellt. Man lernt einige kennen und schließt sie ins Herz. Das Buch ist auch mehreren Perspektiven geschrieben. Aus Annas Sicht, immer was Monate zuvor geschehen ist. Was einen nach und nach einige Zusammenhänge mit sich bringt. Aus der Sich der neuen Köchin, Eve. Sie selber hat nach einem Schicksalsschlag dort angefangen zu Arbeiten und will Anna unbedingt helfen. Sie meistert ihren neuen Lebensabschnitt sehr gut und hält sich Tapfer. Insbesondere für ihre Tochter Clementine. Sogar Clementine kommt mit einigen Kapiteln zu Wort. Was mir sehr gut gefallen hat. Die Tragödie aus Kindersicht zu erleben war nochmal was ganz anderes. Sehr schön war auch der Umgang zwischen ihr und den älteren Bewohnern des Hauses. Eine gewisse Leichtigkeit aber auch einige traurige Momente. Dieses Zusammenspiel, genau wie die Blickwinkel der einzelnen Charaktere, dem Leser so typgerecht zu präsentieren hat mich sehr beeindruckt. Sally Hepworth weiß mit Worten umzugehen und so hat man einige Zeilen die in Erinnerung bleiben und berühren. Es gibt Überraschungsmomente, Szenen bei denen man mit dem Kopf schüttelt und viele emotionale Momente. Der Schluss hat mich zufrieden zurückgelassen. Fazit: „Anna Forster erinnert sich an die Liebe“ von Sally Hepworth ist eine ruhigere aber sehr emotionale Geschichte. Die Autorin weiß mit Worten umzugehen und trifft den Leser mitten ins Herz.

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Manchmal bleibt nur Liebe...

Von: nicigirl85

13.06.2019

Ich lese eigentlich nicht so gern Liebesromane, aber bei diesem hier klang der Klappentext so spannend, dass ich mehr wissen wollte. Und ich wurde völlig überwältigt. In der Geschichte geht es um Anna, die wie ihre Mutter sehr früh an Alzheimer erkrankt. Sie beschließt in ein Heim zu ziehen, da sie immer mehr vergisst. Dort lernt sie Luke kennen, ein junger Mann, der ihr Schicksal teilt. Doch darf so eine Liebe wirklich sein? Die Handlung wird uns über drei Ich- Erzähler nahe gebracht. Die Kapitel sind jeweils mit dem entsprechenden Namen überschrieben. Die drei Erzähler sind die Erkrankte Anna, die Köchin des Heims Eve und ihre kleine Tochter Clementine. Man ist dadurch sehr nah an den Figuren dran, erlebt ihre Gedanken- und Gefühlswelt hautnah. Alle im Buch aufgeführten Charaktere sind sehr liebevoll beschrieben. Jede Figur hat sein Päckchen zu tragen, was den Leser für sie einnimmt. Ich habe hier ehrlich gesagt keine Lieblingsfigur, da ich mich nicht entscheiden könnte, weil ich alle echt gern mochte. Clementine mit ihren sieben Jahren ist wirklich enorm tapfer. Kein Kind sollte so etwas erleben wie sie es tut. Der Autorin ist sehr gut gelungen zu zeigen, dass Kinder vieles anders wahrnehmen als Erwachsene und man deswegen besonders auf sie eingehen muss. An Eve hat mir vor allem die Einstellung: durch dick und dünn gefallen. Sicherlich hätte sie die Schuld für ihr verkorkstes Leben auf ihren Mann schieben können, aber das tut sie nicht. Ich fand schön wie sie an den postiven Erlebnissen mit ihm festhält. Richtig toll fand ich wie sie sich für Anna und Luke einsetzt. Anna ihren Verfall miterleben zu müssen, das hat beim Lesen oft Gänsehaut hervorgerufen. Nie habe ich mir Gedanken darum gemacht, dass erkrankte Menschen vielleicht trotz allem die Hoffnung auf Liebe nicht aufgegeben haben. Frau Hepworth ist es sehr gut gelungen darzustellen wie Alzheimer sein kann und was die Patienten, die das haben, durchleben müssen. Für mich hat sich das alles sehr real angefühlt. Sicher ist die Thematik sehr ernsthaft, aber man liest mit einem unbeschwerten Gefühl, weil die Autorin hier einfach ein Gespür dafür hat, dass man emotional nicht abrutscht, schlichtweg weil ihre Figuren das Beste aus ihrer Situation machen. Fazit: Ein sehr gefühlvoller Roman, der mich sehr bewegt hat. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus. Klasse!

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Vita

Sally Hepworth ist gebürtige Australierin, verbrachte jedoch viel Zeit damit, um die Welt zu reisen. Sie lebte in Singapur, Großbritannien und Kanada, wo sie als Eventmanagerin und im Personalwesen arbeitete. 2009 kehrte sie zurück nach Australien und wandte sich ganz ihrer großen Leidenschaft, dem Schreiben, zu. Sally Hepworth lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Melbourne.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Starker Lesestoff!«

BUNTE (12. Juli 2018)

»Sally Hepworth schreibt mit viel Herzenswärme und Humor über ein ernstes Thema. Es ist eine berührende Geschichte mit der Erkenntnis, dass nur der Augenblick zählt.«

WESTFALEN-BLATT (09. September 2018)

»Gefühlig …«

Anke Gappel / bella (11. Juli 2018)

»Gnadenlos berührender und aufwühlender Roman, der jedoch durch vielerlei Situationskomik aufgelockert wird. Unbedingt lesen!«

Mainhatten Kurier (07. August 2018)

»Die Geschichte ist herzergreifend, zu Tränen rührend, wunderbar, leichtfüßig, traurig und stellenweise auch lustig.«

Vaihinger Kreiszeitung (17. September 2018)

»Ein Buch, das einen in den Bann zieht. Sie werden lachen, Sie werden weinen, Sie werden Anna, Luke und Eve ins Herz schließen.«

Lüdenscheider Nachrichten (01. August 2018)

»Ein ebenso nachdenklicher wie positiver Roman mit viel Herzenswärme und Frohsinn.«

Kieler Express am Wochenende (21. Juli 2018)

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