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Anna und Armand Wie meine Großeltern im Krieg die Liebe fanden und das Leben sie doch für immer trennte

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€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8090-2654-9

Erschienen: 14.03.2016
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Sie fanden die Liebe. Sie überlebten. Und sprachen 50 Jahre kein Wort mehr miteinander.

1948, nachdem sie gemeinsam den Zweiten Weltkrieg überlebt haben, kaufen Anna und Armand – die Großeltern der Autorin – ein altes Steinhaus in einem abgelegenen, malerischen Dorf in Südfrankreich. Fünf Jahre später packt Anna ihre Sachen und verlässt Armand. Die Schreibmaschine und die Kinder nimmt sie mit. Abgesehen von einer kurzen Begegnung, haben die beiden nie mehr miteinander gesprochen, nie neu geheiratet oder irgendjemandem offenbart, was sie so unwiederbringlich entzweit hat.

Dieses Buch ist die mitreißende Geschichte der Reise, die Miranda Richmond Mouillot unternahm, um zu den Wurzeln dieses verbitterten, unbeugsamen Schweigens vorzudringen. Einer Reise, auf der sie lernte, wie man nicht nur überlebt, sondern das Leben in all seiner Schönheit umarmt – indem sie das alte Steinhaus und das kleine südfranzösische Dorf zu ihrem Zuhause machte und die Liebe fand …

Wussten Sie, dass Miranda Richmond Mouillot erst mit 19 Jahren das Fahrradfahren gelernt hat? Zum Special mit Interview + Fotos

Website der Autorin www.wordsfrommiranda.com

Miranda Richmond Mouillot auf Facebook

„Es gelingt ihr neben dem Porträt ungewöhnlicher Menschen auch eine zum Scheitern verurteilte Liebesgeschichte aufzuschreiben, die zwei Kontinente und drei Generationen umspannt.“

dpa Online (02.08.2016)

Miranda Richmond Mouillot (Autorin)

Miranda Richmond Mouillot wurde in Asheville, North Carolina geboren. Zusammen mit ihrem Mann, ihrer gemeinsamen Tochter und einer Katze lebt sie in Südfrankreich.

„Es gelingt ihr neben dem Porträt ungewöhnlicher Menschen auch eine zum Scheitern verurteilte Liebesgeschichte aufzuschreiben, die zwei Kontinente und drei Generationen umspannt.“

dpa Online (02.08.2016)

„Ein sehr feinfühliges Zeitzeugnis.“

MYWAY (02.03.2016)

“Die Seele des Buchs: die alten Familien- und Heimatfotos.”

emotion (09.03.2016)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Astrid Finke
Originaltitel: A fifty-year silence
Originalverlag: Crown, 2015

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 23 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-8090-2654-9

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Limes

Erschienen: 14.03.2016

  • Leserstimmen

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Größtenteils spannend

Von: Ponine T. Datum: 18.01.2017

nichtnocheinbeautyblog.blogspot.de/

1948, nachdem sie gemeinsam den Zweiten Weltkrieg überlebt haben, kaufen Anna und Armand – die Großeltern der Autorin – ein altes Steinhaus in einem abgelegenen, malerischen Dorf in Südfrankreich. Fünf Jahre später packt Anna ihre Sachen und verlässt Armand. Die Schreibmaschine und die Kinder nimmt sie mit. Abgesehen von einer kurzen Begegnung, haben die beiden nie mehr miteinander gesprochen, nie neu geheiratet oder irgendjemandem offenbart, was sie so unwiederbringlich entzweit hat ...



Als ich mir das Buch über das Bloggerportal als Rezensionsexemplar geholt habe, hatte ich mich auf einen der typischen "düstere Geheimnisse der Vergangenheit werfen ihre Schatten in die Gegenwart"-Romane gefasst gemacht, die ich ja durchaus gerne lese. Irgendwie war es an mir vorbei gegangen, dass es sich hier um die tatsächliche Geschichte der Autorin bzw. ihrer Großeltern handelt und das Buch dementsprechend eher einen Erfahrungsbericht darstellt. Genau das war es aber, was mir das Lesen einerseits erleichtert, andererseits erschwert hat.



Leicht zu lesen war es nicht nur, weil dem Buch eine umfangreiche Tabelle beiliegt, wann Anna und Armand jeweils wo waren, sondern auch, weil ich quasi als Zeuge der Dokumentation der Autorin folge. Das ganze ist gut geschrieben und streckenweise auch sehr schön erzählt, hält mich als Leser bei der Stange und dieFiguren wachsen mir auch deshalb sehr ans Herz, weil sie sehr realistisch sind (na klar, sie sind ja auch lebende Personen) und ihre Handlungen eben mitunter auch seltsam oder nicht nachvollziehbar wirken, weil sie eben keiner ausgedachten Handlungslinie folgen müssen.


Was mir dann jedoch das Buch schwer gemacht hat - so schwer, dass ich zwischendrin mal zwei Wochen Pause gemacht und es fast vergessen habe - waren diese "Selbstfindungspassagen" der Autorin, in denen sie reist, die Liebe findet und bla bla bla. Das war für mich leider ein bisschen mehr Therapiesitzung als Roman und hätte ich einfach nicht gebraucht. Klar, Anna und Armands Geschichte ist quasi der Auslöser für die Autorin und Veränderungen in ihrem Leben und Denken, aber mich persönlich hätte es mehr angesprochen, hätte sie sich einzig auf die Vergangenheit konzentriert und das als Roman erzählt.


Kann ich das Buch trotzdem empfehlen? Ja, durchaus. Es ist interessant und größtenteils gut geschrieben, mit einigen Abstrichen also ein wirklich gelungenes Buch. :-)

Das Forschen in der Vergangenheit

Von: buecherecke Datum: 25.09.2016

buecherecke8.blogspot.de

Inhalt:
1948, nachdem sie gemeinsam den Zweiten Weltkrieg überlebt haben, kaufen Anna und Armand – die Großeltern der Autorin – ein altes Steinhaus in einem abgelegenen, malerischen Dorf in Südfrankreich. Fünf Jahre später packt Anna ihre Sachen und verlässt Armand. Die Schreibmaschine und die Kinder nimmt sie mit. Abgesehen von einer kurzen Begegnung, haben die beiden nie mehr miteinander gesprochen, nie neu geheiratet oder irgendjemandem offenbart, was sie so unwiederbringlich entzweit hat. Dieses Buch ist die mitreißende Geschichte der Reise, die Miranda Richmond Mouillot unternahm, um zu den Wurzeln dieses verbitterten, unbeugsamen Schweigens vorzudringen. Einer Reise, auf der sie lernte, wie man nicht nur überlebt, sondern das Leben in all seiner Schönheit umarmt – indem sie das alte Steinhaus und das kleine südfranzösische Dorf zu ihrem Zuhause machte und die Liebe fand …

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich sofort angesprochen, da ich historische Romane liebe und dieser Roman sogar eine Nacherzählung wahrer Erlebnisse ist. Auch das Cover hat mich neugierig auf den Inhalt gemacht und es passt sogar perfekt zum Geschichte des Buches. Eine junge Frau berichtet von den geheimnissvollen Erlebnissen ihrer Großeltern, die in der Zeit des zweiten Weltkrieges unglaublich viel erlebt haben. Sie möchte unbedingt wissen, was die beiden nach einigen Jahren getrennt hat. Ihre Großmutter Anna mit ihrer verrückten Art und auch ihr mürrischer, aber liebenswerter Großvater sind mir ans Herz gewachsen. Sehr hilfreich fande ich die Karte Frankreichs und die Tabelle mit Daten und Orten, an denen sich Anna und Armand alleine oder zusammen aufgehalten haben. Im Buch sind außerdem einige anschauliche Bilder von den von Miranda genannten Charakteren abgebildet, was die Vorstellungskraft natürlich steigert. Miranda erzählt, wenn sie aus ihrem Leben berichtet logischerweise aus der Ich-Perspektive. Ich möchte euch nicht zu viel über den Inhalt des Buches verraten, da es sonst nicht mehr sehr spannend wäre. Meiner Meinung nach sank die Spannung an einigen Stellen im Buch ziemlich ab, wodurch ich auch sehr lange fürs Lesen brauchte. Zum Suchen von Hinweisen reist die Autorin viel herum und verliebt sich bei ihren Reisen in ein Haus und einen Mann. Sie musste einfach erfahren, was mit ihren Großeltern passiert ist und hat nie aufgegeben, es herauszufinden. Dabei hatte sie es nicht leicht, da ihr Opa schon bei der Erwähnung vom Namen ihrer Oma in die Luft geht, und ihre Oma oft Fragen, die sie nicht beantworten möchte, ausweicht und das Thema wechselt. Bei ihrer Spurensuche trifft die Autorin auf viele erschreckende Geschehnisse, die ihre Großeltern durchmachen mussten und stellt letztendlich fest, dass es unmöglich ist, ihre gesamte Vergangenheit aufzudecken. Am besten an dem Buch hat mir gefallen, dass es zeigt, dass es noch Menschen gibt, die sich für Ihre Geschichte interessieren und gegen das Vergessen von solch wichtigen Erinnerungsstücken ankämpfen.

Mein Fazit:
Anna und Armand ist die erschütternde Erzählung einer jungen Frau, die die Geschichte ihrer Großeltern untersucht hat und jetzt den Lesern berichtet.



Vielen Dank an den Limes Verlag für das Rezensionsexemplar!



Anna und Armand bekommt von mir 4/5 Sterne!

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