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Auf und davon Roman

Ab 14 Jahren

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-26983-5

Erschienen: 24.08.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Manchmal liegt das Ziel woanders, als du denkst

Wer würde nicht gerne einfach mal verschwinden? In den nächsten Bus springen und alles hinter sich lassen? Genau das macht die sechzehnjährige Mim Malone. Es reicht ihr, immer das zu tun, was ihr Vater und seine neue Frau für richtig halten. Sie will wissen, weshalb ihre Mom aus ihrem Leben verschwunden ist. Und ihre Gedanken sollen endlich aufhören, in ihrem Kopf Karussell zu fahren. Also steigt sie einfach in den Greyhound-Bus und haut ab, zu ihrer Mom. Während draußen die Landschaft vorbeifliegt, macht Mim einige unvergessliche Bekanntschaften – die wunderbare Arlene, den unheimlichen Ponchomann und den äußerst attraktiven Beck, an den sie ihr Herz zu verlieren droht ... Doch dann verändert ein tragischer Unfall von einem auf den anderen Augenblick alles. Und Mim muss sich den wirklich entscheidenden Fragen in ihrem Leben stellen.

"Hochsympathische Charaktere! Ein tolles dickes Buch!"

RBB Radio Fritz (02.12.2015)

David Arnold (Autor)

Bevor er zum Schreiben kam, war David Arnold schon Musiker, Produzent, Vorschullehrer und Vollzeit-Dad. Auf und davon ist sein von Presse und Lesern begeistert besprochener Debütroman. Der Autor lebt mit seiner Familie in Lexington, Kentucky.

"Hochsympathische Charaktere! Ein tolles dickes Buch!"

RBB Radio Fritz (02.12.2015)

„Ein mitreißender, überraschender und lebendiger Roman, der dich bis zum Ende fesseln wird!“

maedchen.de (10.09.2015)

"Ein Buch wie ein exzellenter Roadmovie: Unbändig, leidenschaftlich, romantisch, melancholisch, heiter – und brillant geschrieben."

Matthias Busch, Münchner Merkur (05.12.2015)

"Ein kleiner Schatz voller Tiefgang. Mitreißend, traurig, lebendig und überraschend."

Marie-Therese Gewert, Hessische/Niedersächsische Allgemeine (29.02.2016)

"Tiefgründig, abenteuerlich, gefühlvoll."

spiesser.de (26.08.2015)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Astrid Finke
Originaltitel: Mosquitoland
Originalverlag: Viking Juvenile

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 384 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-453-26983-5

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne fliegt

Erschienen: 24.08.2015

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Meh.

Von: Sofia Ma Datum: 20.07.2017

sofiasworldofbooks.blogspot.de/

Aufmachung:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Durch die warmen Farben erhält man direkt den Eindruck eines lauwarmen Sommerabends. Das Auto deutet auf einen Roadtrip hin; beides repräsentiert also gut den Inhalt des Buches.
Ebenfalls positiv finde ich, dass man das Mädchen auf dem Cover nicht erkennen kann. Ich mag Bücher nicht, auf denen mich vorne irgendwelche Leute angucken.
Die Kapitel sind alle kurz bis mittellang.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch hatte ich auf einen schönen Sommer-Roadtrip-Roman gehofft - schließlich verspricht der Klappentext diesbezüglich einiges und auch das Cover ist so schön abendsommerlich.

Meh.

Direkt zu Beginn war mir die Protagonistin schon unsympathisch; ich konnte mich schlecht in sie hineinversetzen und ihre Handlungen nur schwer nachvollziehen. Sie nervt ziemlich, die meiste Zeit konnte ich die Geschichte nicht genießen, geschweige denn in ihr versinken, weil ich mich über das Mädchen nur aufgeregt habe.

Das gleiche gilt für den Plot, wobei ich mir nicht einmal sicher bin, ob da überhaupt einer ist. Klar, dass man bei so einem Roadtrip nicht so die Geschichte a la Game of Thrones bilden kann, aber irgendein roter Faden sollte doch schon da sein, oder nicht?

Es passiert also nicht wirklich viel, und auch die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren ist nicht richtig greifbar, die Konflikte zwischen der Protagonistin und ihren Eltern fühlen sich gestellt an, ebenso wie jede andere Konversation zwischen ihr und jedem. Ich weiß nicht, ob das an der gar nicht ausgereiften Protagonistin liegt, oder daran, dass auch die Beziehungen genauso wenig entwickelt sind.

Ab und zu hat man zwar ein paar schöne Stellen, an denen etwas Sommer-Feeling aufkommt, aber die kann man nur schwer genießen, da der langwierige Rest leider überwiegt. Man muss sich quasi überreden weiterzulesen, und hat gar nicht richtig Spaß am Buch.

Es scheint also, dass entweder solche Sommer-Romane nicht so meins sind, oder das Buch ist tatsächlich so schlecht; gefallen hat es mir auf jeden Fall offensichtlich nicht.

Auch das Ende ist eher unspektakulär und vorhersehbar; all das, was ich bis jetzt gesagt habe, wäre ja noch verzeihlich gewesen, wenn mich wenigstens das Ende umgehauen hätte, aber dem ist nicht so.

Folglich war ich wirklich erleichtert, als ich das Buch beendet hatte; dass der Inhalt nicht sehr lange im Gedächtnis bleibt, zeigt noch einmal, wie nichtssagend der Plot wirklich ist. Wenn überhaupt, dann ist dieser Roman eine leichte Lektüre, wenn man nichts anderes zum Lesen hat.

Fazit:
"Meh." beschreibt meine Gefühle diesem Roman gegenüber also ganz gut. Kein Plot, flache Charaktere, unausgereifte Beziehungen, Langeweile - wenn man das sucht, ist man hier goldrichtig. Einzelne Stellen sind ganz nett, aber überwiegen den Rest leider nicht wirklich.
2/5 Lesehasen.

Skurril, anders & wahnsinnig gut geschrieben

Von: Marie von Wortmalerei Datum: 21.03.2017

wortmalerei.org

Mit Mary Iris Malones (kurz Mim) Leben stimmt etwas nicht. Nachdem ihr Vater eine neue Frau kennengelernt und mit ihr und Mim weit weg gezogen ist, hat Mim keinen Kontakt mehr zu ihrer richtigen Mutter. Und sie weiß genau, dass ihre Mutter sie braucht. Kurzerhand stiehlt sie etwas Geld und macht sich auf den Weg - eintausend Kilometer nach Cleveland, zu ihrer Mutter. Unterwegs erlebt sie nicht nur allerhand, sondern lernt zudem ganz besondere Menschen kennen, die ihr Leben bereichern...

"Auf und Davon" ist ein merkwürdiges Buch. Merkwürdig, exzentrisch, irgendwie gut, ziemlich schräg, phantastisch geschrieben und... einfach merkwürdig. Auf eine positive und sehr schwer zu beschreibende Art und Weise, denn die Geschichte ist leidenschaftlich, vielschichtig, lebensbejahend, verrückt, liebevoll, warmherzig, traurig, aber irgendwie zur selben Zeit wunderschön und trotz eines unbeschreiblichen Tiefgangs irgendwie doch leicht. Ja, man könnte wohl behaupten, dass es ein Buch voller Widersprüche, voller Leben und Freundschaft, voller Fragen und Antworten ist, nur dass diese Antworten ganz anders sind, als man vielleicht denken würde. "Auf und Davon" folgt definitiv keinem altbekannten Muster, es ist einfach anders, wunderbar unverbraucht und auf eine ganz besondere Art und Weise erzählt, die mich von der ersten Seite an verzaubert hat, auch wenn meine Skepsis noch so groß war.

"Auf und Davon" ist sicherlich kein massentaugliches Buch, ich kann sogar verstehen, wenn man seine Probleme mit der Geschichte hat, die tatsächlich nicht ganz einfach ist. Doch gerade diese Kuriositäten und diese Andersartigkeit hat mir besonders gut gefallen. Im Grunde genommen ist das Buch ein Road Trip, auf welchem Mim herausfinden möchte, was mit ihrer Mutter geschehen ist. Am Ende stellt sich heraus, dass die Geschichte viel mehr ist, als nur ein Road Trip mit einem deutlichen Ziel vor Augen - es ist eine Reise, ein Erkennen und ein Herausfinden. Eine Geschichte, die irgendwie oft ganz anders läuft, als man es erwarten würde und die letztendlich sehr lebensbejahend ist und verständnisvoll das Leben in all seinen Facetten einzufangen weiß. Schwarz und Weiß scheint es in dem Buch nur selten zu geben (mit einer kleinen Ausnahme), dafür gibt es unzählige Farbverläufe und faszinierende Begegnungen und Personen, die das Buch zu einem ganz besonderen Eintopf voller wunderbarer Zutaten machen.

Allen voran ist da Protagonistin Mim (Mary Iris Malone), aus deren Perspektive das Buch geschrieben ist. Jedes Kapitel beginnt mit einem Brief, den Mim an eine Person namens Isabel schreibt, von der man jedoch bis knapp vor dem Ende nicht weiß, wer sie ist. Mim ist eine wirklich faszinierende und sehr eigenwillige Person, die mir von Anfang an wahnsinnig sympathisch war. Sie ist schlagfertig, sehr stabil in ihrer Meinung, mutig und hat sehr, sehr viel Rückgrat, was mir besonders gut gefallen hat. Ihre Makel und Probleme legt sie ganz offen an den Tisch - oder zumindest erkennt sie diese am Ende ungeschönt an, womit das Buch meiner Meinung nach eine sehr relevante und wichtige Botschaft enthält: zu sich selbst zu stehen und dann und wann über den eigenen Tellerrand blicken, um zu sehen, was dahinter liegt. Auch die Nebenfiguren haben es in sich und rühren teilweise zu Tränen - vor allen Dingen die alte Dame Arlene und der quirlige Walt (auch hier ist das Buch anders und traut sich ohne jegliche Berühungsängste, einem wunderbaren Jungen mit Down-Syndrom eine Rolle zu geben, was ich so bisher leider in noch keinem Jugendbuch erlebt habe).

"Auf und Davon" ist mehr als nur ein Road Trip und eine sehr besondere und schrullig-schöne Geschichte, die zeigt, dass manchmal der Weg das Ziel ist und die ich jedem ans Herz legen möchte, der auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Jugendbuch ist, das anders und liebevoll und wunderbar erzählt ist.

Von: Melanie Karras aus Tornesch Datum: 07.07.2015

Buchhandlung: millys-buchparty

Ein Roman wie ein alter Laster… langsam und behäbig nimmt der Fahrt auf, ruckt in den Gängen und lässt einen bis zu den letzten Seiten hoffen, dass er nicht gegen eine Mauer fährt, sondern ein Happy End bietet. Was für ein toller Roman.

Von: aus Hamburg Datum: 12.06.2015

Buchhandlung: Buchhandlung Frank & Steinwarder GbR

Ein mitreißender, bewegender Roman, der wirklich etwas in einem verändert und vieles über das Leben beibringt. Er kann gleichzeitig wirklich ernst und traurig und fröhlich und lustig sein und nimmt den Leser bis zum Ende in der Geschichte auf.

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