Ausgezählt

Thriller

(8)
Hardcover
22,00 [D] inkl. MwSt.
22,70 [A] | CHF 30,90 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Als Atlee Pine sechs Jahre alt ist, dringt ein Mann in ihr Kinderzimmer ein und entführt ihre eineiige Zwillingsschwester Mercy. Mercy taucht nie wieder auf, Atlee bleibt traumatisiert zurück. Knapp dreißig Jahre später ist sie zur einzelgängerischen FBI-Agentin geworden, die sich ein möglichst einsames Büro nahe des Grand Canyon gewählt hat. Eines Tages wird am Boden der Schlucht ein grausam aufgeschlitztes Maultier gefunden. Ein scheinbar harmloser Provinzfall. Doch dann stößt Atlee auf Spuren einer mörderischen Verschwörung, die bis in die obersten politischen Kreise reicht. Kann sie höchste Gefahr für Amerika und die Welt abwenden – und zugleich dem Entführer ihrer Schwester näher kommen?

»Ausgezählt ist ein hervorragender Thriller in Agentenmanier. Super konstruiert mit richtig guten Verhörsituationen und Kampfszenen. ... Ich freue mich schon richtig auf die Fortsetzung.«


Aus dem Amerikanischen von Norbert Jakober
Originaltitel: Long Road to Mercy (Atlee Pine 1)
Originalverlag: Grand Central
Hardcover mit Schutzumschlag, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27228-6
Erschienen am  10. Juni 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein Buch voller Verschwörungen mit einer speziellen Hauptfigur

Von: bookishhearts

15.10.2019

"Ausgezählt" von David Baldacci hat mein Interesse aufgrund des spannenden Klappentexts und des schlichten, aber dennoch eindrucksvollen Covers. Und der Inhalt hält dann auch weitestgehend, was der Klappentexts verspricht: Ein wirklich fesselnder Thriller, bei dem die weibliche Hauptfigur zwar ein wenig braucht, um Sympathiepunkte sammeln zu können, dies jedoch durch ihre spezielle Art gleichzeitig wieder wett macht. Im Mittelpunkt der Handlung steht die FBI Agentin Atlee Pine, die eine abgelegene FBI-Stelle in der Nähe des Grand Canyon alleine besetzt und generell eher eine Einzelgängerin ist. In ihrer Kindheit wurde ihre Schwester Mercy nachts aus dem Kinderzimmer entführt und Atlee dabei verletzt. Seitdem fehlt von ihrer Schwester jede Spur. Dieses Erlebnis prägt die Agentin noch bis in die Gegenwart. Als eines Tages am Boden der Schlucht des Grand Canyon ein aufgeschlitztes Maultier gefunden und ein Mann verschwindet, sieht alles auf den ersten Blick wie ein harmloser Fall. Allerdings stößt Agent Pine bei ihren Ermittlungen auf eine Verschwörung, die bis in die höchsten Regierungskreise reicht. Bei der Suche nach dem verschwundenen Mann reist sie gemeinsam mit ihrer Bürohilfe quer durch die Staaten und deckt dabei ein Geheimnis nach dem anderen auf, während sie gleichzeitig von allen möglichen Leuten gejagt wird und mehr als einmal ihr Leben behaupten muss. Atlee Pine ist generell gesehen auf den ersten Blick nicht die einfachste und sympatische Hauptfigur, in die man sich leicht hineinversetzen kann. Sie ist ein totaler Einzelgänger und anderen Menschen gegenüber zunächst immer sehr skeptisch. Allerdings weckt ihre spezielle Art nach einer Weile ein starkes Interesse mehr darüber herauszufinden, warum sie die ist, die sie ist. Bei genaueren Hinsehen entdeckt man dann, dass sie mehr als vielschichtig ist. Atlee hat sehr gute Menschenkenntnisse und verlässt sich sehr auf ihre Instinkte. Sie ist immer eher vorsichtig, aber gleichzeitig auch sehr tough, so dass sie sich mit großer Selbstbehauptung in einer von Männern dominierten Welt durchsetzen kann. David Baldaccis Schreibstil ist sehr spannend und abwechslungsreich. Er fängt langsam mit eher leisen und unterschwelligen Tönen an und steigert sich dann in seiner Spannung von Seite zu Seite, bis es zum Ende hin zu einem fulminanten Höhepunkt gipfelt. Der Spannungsbogen bleibt durchweg aufrecht erhalten, indem der Autor die Handlung immer wieder leicht in eine neue Richtung drängt. Gleichzeitig möchte ich aber auch nicht verschweigen, dass der Roman an der ein oder anderen Stelle etwas vorhersehbar ist. Allerdings trübt dies das Lesevergnügen nur minimal. Eine leichte Kritik muss ich auch hinsichtlich des Romantitels loswerden. Hier fehlte mir persönlich ein wenig der Bezug zum Inhalt. Der Originaltitel "Long road to Mercy" ist da schon viel zutreffender. Obwohl der Roman nicht direkt in einer Art Cliffhanger endet, werden gleichzeitig Andeutungen gemacht, dass es noch weitere Romane rund um Agent Pine geben wird. Ich für meinen Teil würde mich auf jeden Fall freuen, wenn es weitere Romane geben würde. Vor allem auch, um herauszufinden, was mit der Schwester der Agentin passiert ist. Denn dieses Geheimnis wird nicht gelüftet. Fazit: Bei "Ausgezählt" von David Baldacci weiß man zunächst nicht so recht, wie man die Hauptfigur Agent Pine finden soll. Aber letztendlich überzeugt sie mit ihrer speziellen Art die Dinge anzugehen. Sie ist eine richtige Powerfrau, bei der man das Gefühl ist, dass nichts und niemand vor ihr sicher ist. In meinen Augen ist dem Autor hier ein gelungener Einstieg in eine neue Ermittlerreihe gelungen, die noch viele Überraschungen aufdecken wird. Von mir eine unbedingte Leseempfehlung! Note: 2 (💗💗💗💗)

Lesen Sie weiter

Weder Schreibstil noch Plot konnten wirklich überzeugen

Von: Melissa R.

17.07.2019

„Ausgezählt“ ist der erste Roman aus der Feder David Baldaccis, den ich gelesen habe – und vermutlich wird es auch der letzte sein. Dabei klang die Story anfangs noch recht vielversprechend, im Verlauf des Buchs wird sie jedoch zunehmend chaotischer und etwas absurd. Der im Klappentext angeteaserte Teil der Geschichte zur Entführung der Zwillingsschwester der Hauptperson Atlee Pine spielt in diesem Band übrigens nur eine marginale Rolle und dient vermutlich eher als Vorschau auf das nächste Buch der Reihe. Darüber war ich etwas enttäuscht, mein Hauptproblem mit dem Roman lag jedoch weniger im Plot, sondern eher in der Schreibweise per se. Die Charaktere wirken sehr eindimensional und es fiel mir schwer Sympathien zu einem von ihnen aufzubauen. Besonders die FBI-Agentin, um die sich die ganze Geschichte dreht, war mir grundsätzlich unsympathisch. Ihre „coolen“ Sprüche, die wohl eiskalt und abgebrüht wirken sollten, hätten genauso gut aus einem Action-Film mit C-Promi-Besetzung stammen können. In den Dialogen wurde ihr dafür zufälligerweise immer eine geeignete Steil-Vorlage geliefert, weshalb auch diese sehr unrealistisch und künstlich scheinen. Hinzu kommt, dass sie im Laufe der Handlung immer die richtigen Entscheidungen trifft und eine nicht unwesentliche Portion Glück hat bei allem, was sie anstellt. Alle Passwörter werden geschickt geknackt und die bösen Buben bekommen immer gehörig eins auf den Deckel – gut für die Ermittlung, aber auf Dauer langweilig für den Leser. Nach einem soliden Start hat mir das Buch immer weniger gefallen, je weiter ich gelesen habe. Obwohl es nur selten Längen ohne Handlung gab, konnte es mich nicht packen.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

David Baldacci, geboren 1960 in Virginia, arbeitete lange Jahre als Strafverteidiger und Wirtschaftsjurist in Washington, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Sämtliche Thriller von ihm landeten auf der »New York Times«-Bestsellerliste. Mit über 130 Millionen verkauften Büchern in 80 Ländern zählt er zu den weltweit beliebtesten Autoren.

www.davidbaldacci.com

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ja, ich finde, auf so einen weiblichen Superman haben wir gewartet! Agentin Pine ist für mich die Powerfrau schlechthin.«

»Extrem spannend und actionreich.«

Ruhr Nachrichten (05. Juli 2019)

»Mit Atlee Pine ist ein strahlender Stern am Ermittlerinnenhimmel aufgegangen.«

Heiko Buhr, Lebensart (30. August 2019)

»Ausgezählt hat garantiert nicht ausgezählt! Atlee Pine, bitte kommen Sie schnell zurück!«

Alex Dengler, Denglers Buchkritik (15. Juli 2019)

Weitere Bücher des Autors