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Beethoven Der Schöpfer und sein Universum

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8275-0086-1

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Erschienen: 22.09.2017
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Martin Gecks großes Werk über Beethoven – den bis heute meistgespielten Komponisten unserer Zeit

Um 1800 ereignet sich nicht weniger als eine musikalische Revolution: Ludwig van Beethoven erschafft mit der Eroica, dem Fidelio oder der 9. Sinfonie die Welt ein zweites Mal. Martin Geck, »Doyen der Musikwissenschaft« (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und einer der besten Kenner des Komponisten, vermisst in seinem Werk das Universum dieses Jahrhundertgenies auf unkonventionelle Weise.

In charmanten wie kenntnisreichen Porträts erschließt Gecks ungewöhnliche Biographie die Vorbilder Beethovens, seine Zeitgenossen und Nachfahren: Welchen Einfluss hatten Shakespeare und Rousseau auf Ludwig van Beethoven, der keineswegs ein Wunderkind war? Welches Verhältnis pflegte er zu seinen Zeitgenossen wie Goethe, Napoleon und Schubert? Und wie wichtig war Beethoven seinerseits für Richard Wagner, Glenn Gould oder Aldous Huxley? Martin Geck spürt dem geheimnisvollen Geflecht der Beziehungen, Ideen und Motive nach, die in dem einzigartigen Werk kulminieren. Mit erzählerischer Leichtigkeit erschließt er so die universelle Bedeutung Beethovens und zeigt, wie zeitlos aktuell der Titan der Musik ist.

»Dieses Buch [ist] ein "Must have" für jeden Beethoven-Interessierten und -Kenner.«

BR Klassik (26.10.2017)

Martin Geck (Autor)

Martin Geck ist Professor für Musikwissenschaft an der Universität Dortmund. Seine Bücher zur Musikgeschichte und seine Biographien großer Komponisten (u. a. über Mozart und Schumann) wurden von der Kritik hoch gelobt und in ein Dutzend Sprachen übersetzt; für sein Buch über Johann Sebastian Bach wurde er mit dem Gleim-Literaturpreis ausgezeichnet. Bei Siedler erschienen zuletzt seine Biographien über Matthias Claudius und Richard Wagner.

»Dieses Buch [ist] ein "Must have" für jeden Beethoven-Interessierten und -Kenner.«

BR Klassik (26.10.2017)

»Martin Gecks kluge neue Biografie nähert sich dem Komponisten abseits von Kult und Klischee.«

Süddeutsche Zeitung, Beilage zur Frankfurter Buchmesse (10.10.2017)

»Auf jeden Fall ein absolut lesenswertes, spannendes, fundiertes und geistvolles Buch.«

Deutschlandfunk Musikjournal (18.09.2017)

»Fantastisch geschrieben und für jedermann gut lesbar. (...) Ein großes Buch eines großen Musikwissenschaftlers.«

SWR 2 Buchkritik (25.10.2017)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 512 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 38 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-8275-0086-1

€ 26,00 [D] | € 26,80 [A] | CHF 34,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Siedler

NEU
Erschienen: 22.09.2017

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Grandiose literarische Expedition in das große geistige Universum Beethovens

Von: Roland R. Ropers - Kultur- & Sprachphilosoph  aus 82407 Wilzhofen Datum: 02.11.2017

Die Biographien großer Komponisten (J.S. Bach, W.A. Mozart, Robert Schumann und Richard Wagner) aus der Feder von Martin Geck sind literarische Juwelen, die in viele Sprachen übersetzt wurden.
Auf ganz besonders spannende Weise nimmt er den Leser mit auf 12 themenzentrierte Expeditionen in das Universum des deutschen Tonschöpfers Ludwig van Beethoven.
Der Autor schreibt: "Wahrzunehmen, was andere 'ihrem' Beethoven abgewonnen haben, kann die Wege zum eigenen Nachdenken bahnen. Wer in den großen Beethoven-Diskurs eintaucht, wird seiner eigenen Gefühls- und Gedankenströme als Beethoven-Hörer inne:
Woher komme ich? Was bin ich? Wohin gehe ich?"

1. TITANISMUS (Napoleon Bonaparte, Wilhelm Furtwängler, Lydia Goehr)
2. FESTIGKEIT (Johann Sebastian Bach, Aldous Huxley, Glenn Gould)
3. NATUR (Jean-Jacques Rousseau, Leonard Bernstein, Tintoretto)
4. TOLLHEITEN IM UMFELD DER EROICA (Fürst Franz Joseph Maximilian von Lobkowitz, Wolfgang Robert Griepenkerl. Hans von Bülow)
5. LEBENSKRISEN, GOTTERGEBENHEIT, KUNSTFRÖMMIGKEIT (Johann Michael Sailer, Karl van Beethoven, Die "unsterbliche Geliebte")
6. PHANTASTIK (William Shakespeare, Robert Schumann, Jean Paul)
7. TRANSZENDENZ (Friedrich Hölderlin, Caspar David Friedrich, Paul Nizan)
8. STRUKTUR UND GEHALT (Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Theodor W. Adorno, Paul Bekker)
9. UTOPIEN (Richard Wagner, Thomas Mann, Hanns Eisler)
10. KOMPONISTEN IM SCHATTEN BEETHOVENS (Franz Schubert, Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt)
11. VIRTUOSES KLAVIERSPIEL IM ZEICHEN BEETHOVENS (Clara Schumann, Artur Schnabel, Elly Ney)
12. BEETHOVEN EN FRANCE (Romain Rolland, Igor Strawinsky, Gilles Deleuze)
EPILOG: Und wo bleibt Goethe?

Auf 500 Seiten ein durchgehendes literarisches Meisterwerk, das in allen großen Feuilletons umfassend gewürdigt werden müsste.

Andersartige, sehr interessante Herangehensweise zum Verständnis von Werk und Person

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 18.10.2017

www.rezensions-seite.de

Eine klassische Biographie ist dies in keiner Weise. Ganz anders als gewohnt, aber nicht minder strukturiert (lässt man sich auf seine „Reise“ ein), nähert sich Martin Geck dem Genie Beethoven. Eher indirekt durch eine Vielzahl von Portraits anderer Personen.

Portraits, in denen aber immer wieder deutlich der Bezug zum Werk und zur Person Beethovens hergestellt wird. Als „Vorreiter Ihrer Zeit“ im guten wie schlechten (Napoleon, Rousseau Shakespeare, Wagner und Thomas Mann, um nur einige zu nennen) oder als „im Schatten sich bewegende Begleiter“ Beethovens (wie Franz Schubert oder Frans Liszt) oder als das Werk des Meisters aufnehmende, weitertragende Persönlichkeiten (Romain Rolland, Igor Strawinsky).

So ergibt sich ein während der Lektüre ein dichtes Bild eines eng verwobenen Netzes von Zeitgeschichte, konkreter Atmosphäre und der beherrschenden, großen Ideen der Zeit.

„Bei aller Ausdehnung hat das Beethoven-Universum ein Zentrum, nämlich die Werke“.

„Titanismus“ als Sehnsucht auch (siehe Napoleon politisch, Furtwängler musikalisch). „Festigkeit“ als Lebensthema nicht weniger denkender Menschen jener Zeit und auch für Beethoven von hoher Bedeutung (in der Tradition eines Bach, aber auch, in der frühen Gegenwart als Thema aufgenommen, von Beethoven beeinflusst und doch ganz eigene Wege findend, Glenn Gould. Mit seiner auch Distanz zu Beethoven, aber auch seiner Nähe in der Vielzahl der von ihm interpretierten Stücke).

Wie die Natur bei Beethoven Motiv wird und wie ein Leonard Bernstein als Komponist und Dirigent und ein Tintoretto als Maler dieses „Ur-Thema“ aufnehmen und damit in verschiedene Wechselwirkungen mit Beethovens Werk treten, das liest sich ebenso interessant in den Portraits dieser Personen, wie die „Tollheiten im Umfeld der Eroica“ und andere „bewegende Momente“ für Beethoven, von Beethoven und durch Beethoven.

Mehr und mehr taucht der Leser dabei, von allen Seiten herangeführt, zum Kern der Person Beethovens, seiner inneren Antriebe und seiner musikalischen Umsetzungen hin. Wozu der Reigen von „umfassenden Ideengebäuden der Zeit“ bis hin zum privaten Erlebnis gezogen wird.

So dass eine „exemplarische Schöpfung“, versuchsweise, auch einmal „zum Nabel der Welt“ erklärt werden kann.

„Ich will es….nachtun und auf den folgenden Seiten Beethovens Musik zum Nabel der Welt machen….weil es um eine zutiefst menschliche Schöpfung geht -mit allen Höhenflügen und Verzagtheiten, Kampfesgesten und Friedensbotschaften“.

Ein Anliegen, dass Geck bestens gelingt und gerade durch seine Art der „Annäherung“ von „außerhalb“, was dann zu einem „Innen“ sich zusammenliest, umfassend beim Leser ankommt.

Dadurch gelingt Geck in bester Weise, den Leser nicht nur intellektuell, sondern auch emotional und mit tieferen Verständnisebenen an Person und Werk heranzuführen, was am Ende einen sehr befriedigten Eindruck nach einer sehr anregenden Lektüre hinterlässt.

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