Bienenkönigin

Ab 14 Jahren
Hardcover
17,00 [D] inkl. MwSt.
17,50 [A] | CHF 24,50 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Stirbt sie, stirbst auch du

»In meiner zitternden Handfläche liegt, matt in der Sonne schimmernd, eine nachtschwarze Biene.«

Doch jenes unheimliche Wesen, das Mel eines Tages vor dem Bienenstock im Garten ihrer WG findet, ist keine der samtigen Bienen, die sie so liebt. Ganz im Gegenteil: Es ist eine tödliche Miniatur-Drohne, die es offensichtlich auf ihre lebenden »Artgenossen« abgesehen hat. Nur, wer würde die ohnehin bedrohten Bienenvölker um San Francisco ausrotten wollen? Mel und ihre vier WG-Freunde sind entsetzt und beginnen nachzuforschen. Und ihre Ermittlungen führen sie unversehens mitten hinein in eine hochbrisante Verschwörung ...

»Dieses Buch habe ich mit Vergnügen gelesen!«


ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-16533-1
Erschienen am  03. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

"35% der weltweiten Nahrungsmittelproduktion hängt von Bienen ab. "

Von: JD's Book of Life

19.10.2018

Mel hat schon immer eine besondere Verbindung zu Bienen. Als sie in das Haus “Beehive” einzieht, um dort mit vier weiteren Menschen in einer WG zu leben, ist sie glücklich. Das ist die Art, wie sie leben will, umgeben von Menschen die alle auf ihre Weise etwas beitragen. Als sich dann ein Bienenvolk in einem alten Baum in ihrem Garten ansiedelt, ist ihr Glück perfekt. Jeden Morgen geht sie zu erst in den Garten und besucht die Bienen um mit ihnen zu singen. Als sie eines Tages eine schwarze Drohne an ihrem Bienenstock findet, ahnt sie schon, dass das nichts gutes bedeuten kann. Und sie soll Recht behalten. Ich finde, auch wenn das Cover zu diesem Buch eher schlicht ist, ist es doch auffallen. Daher ist es mir auch ins Auge gesprungen. Den Klappentext fand ich dann auch sehr ansprechend. Gerade da ich mich oft mit der Natur und auch Nachhaltigkeit beschäftige, ist das Thema Bienensterben natürlich nicht neu für mich. Und ich fand es super, dass es in dem Buch darum gehen sollte. Es ist immer gut, wenn auf wichtige Themen aufmerksam gemacht wird. Ich hatte wirklich lange Probleme damit, in das Buch rein zu kommen. Ich fand auch den Schreibstil irgendwie seltsam. Da waren Teilweise Sätze dabei, bei denen ich mich fragte, wer so redet. Zum Beispiel auf Seite 20 fing ein Satz mit den Worten an “Ich falte mich aus dem Sofa…” Ehrlich, wer sagt sowas? Im Laufe der Zeit habe ich mich dann aber an den Schreibstil gewöhnt. Im Grunde ist er leicht und schnell zu lesen, wenn man nicht gerade an solchen seltsamen Textstellen hängen bleibt. Mit Mel, der Protagonistin, hatte ich auch echt Probleme. Direkt am Anfang erzählt sie, dass sie gleich ihre Gummistiefel anzieht und die Gummistiefel jeden Morgen kalt und feucht sind. Sie überlegt, dass sie ja Strümpfe anziehen könnte. Aber das fällt ihr leider immer erst ein, wenn sie die Gummistiefel anzieht. Jeden Morgen schafft sie es nicht, an Strümpfe zu denken. Ich weiß nicht, ob das die Protagonistin irgendwie schusselig und liebenswert erscheinen lassen sollte. Auf jeden Fall hat das bei mir nicht geklappt. Außerdem sind ihre Gefühle immer sehr extrem und sie wechseln auch sehr schnell hin und her. In dem einen Augenblick hat sie Panik, im nächsten Moment ist sie extrem wütend weil einer etwas falsches gesagt hat, aber diese Wut verraucht auch wieder innerhalb von Augenblicken. Und an Manchen Stellen ist sie einfach nur eine nervige Zicke die alles falsch verstehen will. Später im Buch gibt es eine Szene, in der Ozzy (ein Mitbewohner) etwas über Coco sagt (eine Mitbewohnerin). Ozzy stört etwas an Coco und ihren Umgang mit Männern. Und Mel antwortet darauf “Wow, so denkst du also über Frauen?” Nein Mel, so denkt er über Coco, die durch Zufall nun mal eine Frau ist. Ozzy ist mir in der ganzen Geschichte tatsächlich noch am sympatischsten. Coco war für mich der Inbegriff von Egoismus und Leo und Josh, die anderen beiden Mitbewohner des Beehive, waren eigentlich nur Statisten. Sie waren eben da, aber viel hat man von ihnen nicht mitbekommen. Ich frage mich ehrlich gesagt auch, in welcher Welt so unterschiedliche Charaktere eigentlich friedlich zusammen in einer WG wohnen können. Habe ich eigentlich schon den übersinnlichen Teil erwähnt? Nein? Dann kommt das jetzt. Denn, auch wenn es nicht auf dem Klappentext steht, gibt es übersinnliche Anteile in dem Buch. Das ist natürlich prinzipiell nicht schlimm, ich hatte es aber einfach nicht erwartet. Was ich erwartet habe war ein spannender Thriller der auch über das Bienensterben aufklärt. Was ich bekommen habe war ein großteils langweiliges Buch mit einer launischen, naiven und vor allem nervigen Protagonistin. Es tut mir wirklich leid, aber das war gar nix mit mir und dem Buch. Ich musste mich teilweise wirklich zwingen, es in die Hand zu nehmen und zu lesen. Und wenn ich ehrlich bin, wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es ungefähr in der Mitte abgebrochen. Wirklich schade.

Lesen Sie weiter

Bienenkönigin

Von: angeltearz liest

12.10.2018

Ein Jugenbuch-Thriller, in dem es um Bienen geht. Irgendwie hat mich das direkt in seinen Bann gezogen. Ohne, dass ich es überhaupt gelesen habe. Entsprechend bin ich mit einer extrem hohen Erwartung an das Buch gegangen. Ich versuche sowas immer zu vermeiden, aber das war hier einfach nicht möglich. Und was soll ich sagen!? Es hat mich definitiv nicht enttäuscht. Er jetzt hier einen actiongeladenen Thriller erwartet, der liegt falsch. Es ist nun mal ein Jugendbuch, dass ab 14 Jahren geeignet ist. Aber dafür ist es trotzdem sehr spannend. Das Bienensterben ist ein ganz ernstes Thema, dass wirklich niemand außer Acht lassen sollte. Auch wenn es für viele Menschen Insekten sind, sind sie wichtig für unser Überleben. Unglaublich wichtig sogar. Und genau das bringt dieses Buch uns bei. Es zeigt die Fakten auf, was passiert, sollte die Bienen aussterben. Aber es wird schonend beigebracht. Ich finde es unglaublich nett verpackt, wo es doch ein so ernstes Thema ist. Wenn es um das Töten von Tieren geht, verstehe ich keinen Spaß. Wenn es dann noch um das absichtliche Töten, um ein eigenes Ziel zu erreichen, verstehe ich noch weniger Spaß. Ja, es geht hier “nur” um Bienen. Aber auch das sind Tiere, die einfach ihr Leben leben wollen. Auch das sticht in dem Buch richtig raus. Mel ein großartiger Charakter, der viel Feingefühl und Leidenschaft hat. Sie ist mir direkt ans Herz gewachsen. Vielleicht auch, weil sie ein so großes Herz hat und für das kämpft, was sie liebt. Und das sind hier hauptsächlich die Bienen. Ob es wirklich solch Menschen gibt, die wirklich entsprechende Gaben haben? Wer weiß! Ich schließe da nichts aus. Auch die anderen Charaktere finde ich großartig gemacht. Jeder hat irgendwie seine Eigenarten, aber zusammen ergeben sie alle eine perfekte Gruppe. Es wäre kein Jugendbuch, wenn nicht die Liebesgeschichte da wäre. Sie läuft nebenbei, ist aber da und sie ist unglaublich süß. In der Geschichte selbst laufen ein paar Kleinigkeiten allerdings nicht ganz rund. Es werden Dinge erwähnt, die aber dann nicht zu ende gebracht werden. Wie z.B. das Verhältnis von Mel und ihren Eltern. Obwohl sie für die Geschichte völlig irrelevant sind, finde ich es schade, dass sie zwar erwähnt aber nicht beendet werden. Es ist für mich so, als würde einfach etwas fehlen. Das ganze Buch hat ein gewisses Feeling, dass sich schwer greifen lässt. Es zeigt nicht mit dem Finger auf uns Menschen, die den Bienen nicht gut tun. Aber es zeigt uns auf, was wir für Fehler machen und das auf eine sehr sympathische Art. Und genauso sympathisch ist der Schreibstil der Autorin. Ich habe ihr Buch so gerne gelesen. Sie weiß wovon sie schreibt und sie hat sehr viel Herzblut in das Buch gesteckt. In jede Kleinigkeit, die die Geschichte ausmacht. Und das liest man einfach. Mich hat das Buch wirklich begeistert. Das Cover: Das Cover ist einfach nur wunderschön. Auch ohne Schutzumschlag ein absoluter Hingucker. Fazit: Für mich ist das Buch etwas besonders. Es ist ein unglaublich wichtiges Thema, dass die Autorin in eine schöne Geschichte verpackt hat.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen
Diese 10 Bücher wirst du lieben!

Vita

Claudia Praxmayer ist gebürtige Salzburgerin und hat Biologie studiert. Sie arbeitet in München als selbstständige PR-Beraterin und Autorin. Sie hat bereits Ratgeber, Sachbücher und mittlerweile drei Romane veröffentlicht. Als aktives Mitglied des NABU Deutschland engagiert sie sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Bereich Artenschutz und setzt sich für bedrohte Tierarten ein. Mit der »Bienenkönigin« gibt sie ihr eindrucksvolles Debüt im Jugendbuch.

Zur AUTORENSEITE

Events

24. Mai 2019

Lesungen im Rahmen des Ravensburger Lesefestes

Ravensburg | Lesungen & Events
Bienenkönigin

Videos

Zitate

»Sehr schönes und hochaktuelles Jugendbuch mit klarer Botschaft.«

B5aktuell Kulturnachrichten (03. September 2018)

»Hochspannend wird in diesem Roman das Insekten- und Bienensterben behandelt, eines der größten Probleme unserer Zeit«

Badische Zeitung (18. September 2018)

»Ein intelligent geschriebenes Werk mit vielen nachdenklichen Momenten und klaren Botschaften«

Münchner Merkur (17. November 2018)

»Von mir gibt es volle Punktzahl und im nächsten Frühjahr ein paar bienenlockende Blumen extra!«

»Dieses Buch beweist, dass sich guter Lesestoff und ein Ausflug in die Wissenschaft nicht ausschließen müssen. Absolut empfehlenswert!“«