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Briefe, die zum Himmel fliegen Trauerhilfe für Kinder
Ein Familienbuch

Kundenrezensionen (11)

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Gebundenes Buch, Pappband ISBN: 978-3-466-37159-4

Erschienen: 31.10.2016
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Wenn Kinder dem Tod begegnen, fehlen ihnen häufig Worte, um über ihre Gefühle sprechen zu können. Mit der hier vorgestellten neuen Praxis finden Kinder einen Weg, ihre Fragen, Phantasien und Ängste zu verbalisieren und sich darüber in der Familie auszutauschen. Die von Kindern gemalten und geschriebenen Bilder spenden Trost und sind anregend für den Umgang mit Trauer. Das Buch basiert auf dem Kunstprojekt „L(i)ebensbriefe“. Die von den Kindern gestalteten Briefe werden luftig aufgehängt präsentiert und bringen die Besucher der Ausstellungen ins Gespräch über Tod und Trauer. Sie vermitteln Trost und trotz des eigentlich traurigen Themas, gibt viele heitere Momente.

Marielle Seitz (Autorin)

Marielle Seitz, geboren 1954, ist Kunstpädagogin, Montessori-Pädagogin (internationales AMI Diplom) , Montessori-Therapeutin, Sandfeldtherapeutin, Lehrbeauftragte für den Studiengang Kunstpädagogik an der Akademie der Bildenden Künste in München, Lehrtätigkeit an der Fachakademie für Sozialpädagogik, Referentin, Autorin, Designerin, Mitglied im Expertenforum Dusyma, Leiterin des Instituts für Kreativität und Pädagogik in München.

www.seitz-kreativ.de

Gebundenes Buch, Pappband, 160 Seiten, 21,0 x 26,0 cm
Mit ca. 60 Farbfotos

ISBN: 978-3-466-37159-4

€ 22,99 [D] | € 23,70 [A] | CHF 30,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Kösel

Erschienen: 31.10.2016

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Über Trauer reden

Von: Prof. Dr. Armin Krenz Datum: 27.04.2017

Es ist schon etwas ganz Besonderes, dieses Buch in Händen zu halten, darin zu lesen, die Liebensbriefe (ein Wortspiel zwischen Liebes- und Lebensbrief), die von Kindern verfasst wurden, auf sich wirken zu lassen, die ansprechenden Fotos zu betrachten und dabei unwillkürlich an die eigene Endlichkeit zu denken.
Marielle Seitz, Kunstpädagogin, vielseitige Autorin und Leiterin des Instituts für Kreativität und Pädagogik in München, hat mit diesem künstlerischen und interreligiösen „Projekt Liebensbriefe“ etwas ins Leben gerufen und zugleich eine wundervolle Möglichkeit geschaffen, Kindern (und ihren erwachsenen Entwicklungsbegleiterinnen) die Auseinandersetzung mit dem Tod anzubieten.
Das Buch greift Kindertrauer auf, sorgt immer wieder für heilsame Kräfte schöner Erinnerungen, bietet Kindern und auch ihren Eltern/Fachkräften Platz zum Nachspüren/-denken und bringt das Leid in eine zum Leben gehörende und notwendige Verbindung, die nicht aufgelöst oder abgespaltet werden darf.
Die Kombination von persönlich geprägten und fachlichen Ausführungen mit begleitenden Bildern/Fotos und einer Auswahl von Liebensbriefen ist außergewöhnlich gut gelungen.

Prof. Dr. Armin Krenz
Therapeut und Fachbuchautor

Ein wunderbares Buch

Von: Brigitte Schiffner  aus München Datum: 27.04.2017

www.systemisches-institut-kassel.de

Ein wunderbares Buch, in dem sich Kinder und Jugendliche über das Schreiben und Zeichnen von Liebensbriefen auf einfache und doch tiefe Weise mit ihrer Trauer und ihrem Schmerz über den Verlust eines geliebten Menschen oder eines Tieres auseinandersetzen. So entsteht ein Nachdenken und Sprechen über Leben und Tod.
Die Autorin beschreibt zu Beginn, wie sie auf die Idee für dieses Projekt und seine gestalterische Umsetzung kam. Allein dies schon fand ich berührend, weil es so nachvollziehbar ist.
Im Weiteren beschreibt Marielle Seitz die Umsetzung des Projekts und die Wirkung auf Kinder und Erwachsene. Über die Ausstellung der Briefe werden Kinder und Eltern angeregt über ihre Gedanken und Gefühle zu sprechen. So entsteht ein Raum, in dem gemeinsam Schmerz und Trauer ausgedrückt werden kann. Die Botschaft der Liebensbriefe, Hoffnung, Liebe und Glauben, kommen ohne auch religiöse Ausrichtung als menschliche Grundwerte zum Tragen.
Das Buch ist kreativ und sehr ansprechend gestaltet. Die Mischung zwischen Briefen, Bildern, Kommentaren und Wissenswertem ist harmonisch und gut gelungen. Es empfiehlt sich für Familien und auch Kindergärten und Schulen bei der Bearbeitung von Themen wie Tod und Leben, Verlust und Abschied. Es bietet Erwachsenen eine Hilfe und einen Einstieg mit Kinder- und Jugendgruppen diese Themen zu bearbeiten und ihre Gefühle, Ängste und Wunschvorstellungen auf ihre jeweils individuelle Art auszudrücken. Im Austausch und Dialog über die Liebensbriefe entsteht ein miteinander und gegenseitiges Verstehen.
Im weiteren Kapitel wird die heilsame Wirkung gut verarbeiteter Trauer für spätere Krisenzeiten beschrieben und es gibt hilfreiche Hinweise für die Gestaltung von Trauerprozessen und verschiedene Rituale, die bei Bewältigung des Verlustes helfen können. Es folgt eine konkrete Anleitung zum Schreiben von Liebensbriefen.
Das Kapitel „wie Kinder trauern“ von Franziska Offermann zeigt die unterschiedlichsten Trauerreaktionen je nach Altersstufe, Entwicklung und Beziehung. Es gibt Hinweise wie Kinder in ihrer Trauer begleitet werden können und zeigt auf, wie wichtig das reale Abschied nehmen ist,
um ihn er-lebbar und be-greifbar zu machen.
Besonders beeindruckt hat mich auch der Abschnitt: „Mit Kindern über den Tod philosophieren“. Wir Erwachsenen können viel lernen, wenn wir Kindern zuhören die unvoreingenommen und selbstverständlich über Fragen des Lebens und Sterbens sprechen.
Ein Buch, das sich lohnt immer wieder in die Hand zu nehmen, darin zu blättern, zu lesen, nachzudenken und inne zu halten.

Brigitte Schiffner
Institutsleitung, Systemisches Institut Kassel

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