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Buddha. Fotografien von Michael Kenna

Mit 104 inspirierenden Buddhaporträts aus aller Welt

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Hardcover
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Meisterliche Schwarz-Weiß-Fotografien des Erleuchteten aus aller Welt

Asien fasziniert den weltbekannten britischen Fotografen Michael Kenna auf ganz besondere Weise. Seit vielen Jahren bereist er den Kontinent intensiv – sein Fotoband Forms of Japan ist eines der weltweit erfolgreichsten Fotobücher der vergangenen Jahre. Im vorliegenden Band geht er den Spuren Buddhas nach, des Erleuchteten, Begründers der nach ihm benannten Weltreligion und verehrt von Millionen Menschen überall auf der Welt. Mit seiner analogen Hasselblad-Kamera hat er Buddha-Statuen an den verschiedensten Plätzen aufgenommen: in Tempeln, Schreinen, an heiligen Stätten, in Wohnzimmern und Museen in Asien und Europa. Vom Fotografen selbst von Hand abgezogen und sorgfältig ausgewählt, vereint dieser Band klassische Schwarz-Weiß-Aufnahmen des Erleuchteten in noch nie dagewesener Fülle und höchster fotografischer Qualität.


Hardcover mit Schutzumschlag, 192 Seiten, 24,0 x 28,0 cm, 160 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-7913-8538-9
Erschienen am  24. August 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Mannigfaltigkeit Buddhas

Von: Mrs. Misery

26.09.2020

Ruhe, Kontemplation, Meditation. Dies sind nur wenige in einer langen Reihe von Begriffen, die dem Rezipienten wohl durch den Kopf gehen, während er eine der zahlreichen Fotografien von Buddha-Statuen, die in diesem Bildband abgebildet sind, betrachtet. Es geht eine ungeheure Kraft von Michael Kennas Abbildungen aus, die ganz ohne Worte die Geschichte einer Reise erzählen, die sich dem Betrachter Seite für Seite offenbart. Der renommierte Landschaftsfotograf ist für den poetisch anmutenden, meditativen Charakter seiner Arbeit bekannt. Daher überrascht es wenig, dass die im Bildband „Buddha“ gesammelten Abbildungen so kraftvoll und lebendig daher kommen. Besonderen Wert legt Kenna auf die Natürlichkeit seiner Fotografien, die nicht digital nachbearbeitet werden, wie es heute fast überall üblich ist, und somit ihre Unmittelbarkeit zwischen Motiv, Fotograf und Rezipient exponieren. Im interessanten Kontrast zu dem Wunsch des Fotografen, das abgebildetete Objekt so natürlich und unverändert wie möglich einzufangen, steht das Schwarzweiß, das sich durch den gesamten Bildband, sowie durch Kennas Werk im Allgemeinen, zieht. Die Übersetzung der zumeist auch im Original monochromen Buddha-Darstellung in kontrastreiches, kräftiges Schwarzweiß entzieht den Objekten alles eventuell kitschig-larmoyante und rückt die mühelose Erhabenheit und Anmut der Buddhas in den Mittelpunkt. Das gestalterische Können dieses Gesamtkunstwerks liegt in der Anordnung und Dualität der jeweiligen Doppelseiten. Während der grobe Aufbau des Bildbands strikt nach Ländern und Regionen erfolgt, in denen die Aufnahmen entstanden sind, erfindet jede Doppelseite einen kleinen Kosmos, indem die im Fokus stehenden Buddha-Statuen durch großzügige Landschafts- oder intim anmutende Momentaufnahmen umliegender Gärten, Felder und Wälder ergänzt werden. Dabei sind die Naturaufnahmen häufig ähnlich kraftvoll und ausdrucksstark wie die Buddhas selbst. So ist jedes Seite Umschlagen wie ein erneutes Abtauchen in eine Szenerie, die glänzt und vibriert und doch vornehmlich eines ausstrahlt: Ruhe. Ob ein grundlegendes Interesse an buddhistischen/hinduistischen Inhalten und Lehren vorhanden ist oder nicht, spielt für die Rezeption dieser erstklassigen Fotografien höchstens eine nebensächliche Rolle. Vielleicht ist die Strahlkraft und Anmut dieser Abbildungen für diejenigen, die dem Licht des Buddhas folgen, offensichtlicher als für Andere. Aber, ob auf den ersten Blick oder den Zweiten, zugänglich ist die Faszination für jeden, der gewillt ist, diesen Band aufzuschlagen und sich in dessen Welten zu verlieren.

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Beruhigend meditativ

Von: _maxcologne_

15.09.2020

Mit Buddha ist dem Prestel Verlag mal wieder ein wunderbares Werk gelungen. Das Buch vereint auf knapp 200 Seiten etliche Fotografien des berühmten Fotografen Michael Kenna. Diese sind, wie der Titel schon nahelegt, Buddha, aber auch dem Buddhismus ganz allgemein gewidmet. So finden sich z.B. etliche Fotografien diverser Pagoden und Tempel in der Sammlung. Die*Den ein oder andere*n Leser*in wird sicherlich, sowie mich auch, beim Betrachten der einzelnen Seiten das Fernweh packen. Die Fotografien sind sämtlich in schwarz-weiß gehalten, was dem ganzen Buch eine besondere Stimmung und einen meditativen Charakter verleiht. Durch das bewusste Ausblenden sämtlicher Farben kann man sich auf das eigentliche Objekt einer jeden Fotografie konzentrieren und auch kleinste Feinheiten registrieren. Vorangestellt ist eine kurze Einleitung ins Thema mit einem besonderen Fokus auf die Darstellung Buddhas in den verschiedenen Regionen Asiens. Das Vorwort ist allgemein verständlich geschrieben, hätte für meinen Geschmack jedoch durchaus etwas ausführlicher sein können. Nichtsdestotrotz erhält das Buch von mir 5 von 5 Sterne.

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Vita

Ira Stehmann

Ira Stehmann ist Expertin für Fotografie, freie Kuratorin und Kunstberaterin. Seit fast dreißig Jahren kuratiert sie Ausstellungen zeitgenössischer Kunst – spezialisiert auf Fotografie – für Museen, Galerien sowie Unternehmen und betreibt einen Projektraum für Kunst und Fotografie in München. Auf dem Gebiet der zeitgenössischen Fotografie berät sie seit 2005 die Nicola Erni Collection in der Schweiz. Stehmann hat zahlreiche Publikationen zur zeitgenössischen Fotografie herausgegeben, darunter wichtige Monographien über Cathleen Naundorf, Jeanloup Sieff und Christopher Thomas sowie Ausstellungskataloge über Fotografien der 1960er und 1970er Jahre.

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Michael Kenna

Michael Kenna gilt als einer der renommiertesten Landschaftsfotografen der Gegenwart. Er nutzt traditionell analoge Technik auf Film. Seine bildnerischen, grafischen und zugleich handwerklichen Meisterstücke werden in mehr als 100 Museen und Ausstellungen weltweit gezeigt. Bei Prestel erschienen zuletzt seine erfolgreichen Bildbände Forms of Japan (2015), Rouge (2016), Holga (2017) und zuletzt Beyond Architecture (2019).

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Gudrun Melzer

Gudrun Melzer studierte indische Kunstgeschichte, Indologie und Tibetologie. Die Promotion erfolgte im Jahr 2007 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und beinhaltete die Herausgabe und Übersetzung mehrerer Lehrreden des Buddha aus einer einzigartigen Birkenrindenhandschrift in Sanskrit aus etwa dem 8. Jahrhundert. Seither beschäftigt sie sich mit alten buddhistischen Manuskripten in indischen Sprachen, die teilweise bis ins erste Jahrhundert zurückreichen. Ihr zweites großes Interessengebiet ist die frühe indische Kunstgeschichte. Seit 2002 lehrt Melzer dazu an der Freien Universität Berlin, den Universitäten Wien, Leipzig und München.

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Jens-Uwe Hartmann

Jens-Uwe Hartmann war von 1999 bis 2018 Professur für Indologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. 2001 wurde er in die Bayerische Akademie der Wissenschaften gewählt. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Literatur und Geschichte des indischen Buddhismus, insbesondere auf der Wiedergewinnung dieser großenteils verlorenen Literatur aus alten Handschriften und aus frühen Übersetzungen ins Tibetische und Chinesische. Die meisten seiner Publikationen sind der Erforschung von Manuskriptsammlungen und der Herausgabe und Übersetzung von Werken des indischen Buddhismus gewidmet. Gastprofessuren haben ihn nach Paris, Tokyo, Berkeley und Stanford geführt.

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