CINEMAPS

Ein Atlas der 35 großartigsten Filme aller Zeiten

Mit Illustrationen von Andrew DeGraff
(3)
Hardcover
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Cinemaps enthält die handgezeichneten Settings der größten Filme aller Zeiten — von King Kong und Metropolis über Star Wars, Fargo, Pulp Fiction bis Der weiße Hai — mit haargenau kartografierten Wegen der wichtigsten Protagonisten. Die Karten sind im Großformat abgebildet, mit Vergrößerungen der zentralen Szenen zur näheren Betrachtung. Jeder Film wird begleitet von einem erhellenden Essay des Kinokritikers A. D. Jameson, der interessante Hintergründe zu den geografischen Besonderheiten jedes Films liefert.


Aus dem Amerikanischen von Berni Mayer
Originaltitel: CINEMAPS
Originalverlag: Quirk Productions
Mit Illustrationen von Andrew DeGraff
Hardcover, Pappband, 160 Seiten, 24,0 x 32,0 cm
ISBN: 978-3-453-27169-2
Erschienen am  08. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

„Ein Atlas der 35 großartigsten Filme aller Zeiten“

Von: Christoph Müller vom Fluxkompensator-Filmblog

16.12.2018

[...] CINEMAPS hat mich wie ein guter Film im ersten Moment gepackt, mich in meiner überheblichen Art zurechtgewiesen und begleitet mich derzeit als Lektüre vor dem Einschlafen, was aber immer eine dumme Idee ist, weil ich am liebsten aufstehen will, in die Sammlung greifen und mich von einem Klassiker wieder verzaubern lassen will. Dieses Buch ist mehr als ein Geschenk für Geeks und Nerds, sondern genau die richtige Motivation nicht mehr jedem aktuellen Streifen nachlaufen zu müssen, sondern lieber eine Verschnaufpause zu machen und noch einmal einen Lieblingsfilm zum x-ten Mal zu sehen. [...]

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Einzigartig gezeichnete Landkarten zu Filmklassikern mit sehr lesenswerten Essays

Von: Dirk Hoffmann

09.12.2018

Der in Main lebende und arbeitende Illustrator Andrew DeGraff ist ein Kind der 1980er Jahre und zählt damit zur ersten Generation von Kinogängern, die ihre Lieblingsfilme immer wieder in Videotheken ausleihen und auf Videorekordern sehen konnten, wann immer ihnen danach gewesen ist. Dabei konnten sie Lieblingsszenen so oft wiederholen und analysieren, bis sie Dialoge nachsprechen konnten und die Eigenheiten der Regisseure und das Design von Raumschiffen studiert hatten. Dass aus diesen neuen „on demand“-Möglichkeiten eine Leidenschaft für das Kartographieren von Filmsets entstand, ist nur ein Teil von DeGraffs Biografie, der im Jahre 2001 seinen Abschluss am Pratt Institute in Kommunikationsdesign machte und von 2009 bis 2014 dort selbst zukünftige Illustratoren unterrichtete, bevor er ans Maine College of Art wechselte. Die Grundlage für DeGraffs Begeisterung für das Zeichnen von Karton wurde nämlich in seiner Kindheit gelegt, als die Wände seines Zimmers mit bunten Karten aus den „National Geographic“-Ausgaben seines Vaters tapeziert wurden und seine Bettdecke mit allen Bundesstaaten und ihren Hauptstädten bedruckt war. Erst als DeGraff gebeten wurde, für ein Reisemagazin einige Landkarten zu erstellen, entdeckte er die Herausforderung, sich zum Erstellen einer Karte nicht nur mit den geografischen Fakten auszukennen, sondern auch Prioritäten setzen und gut vorausplanen zu können, damit einem die geografischen Feinheiten und die Beschriftung keinen Strich durch die Rechnung machten. Irgendwann begann der Künstler, seine beiden Hauptinteressen für Landkarten und Filme zu verbinden, und zeichnete das Höhlensystem aus Richard Donners „Die Goonies“ und das Sommercamp aus David Wains „Wet Hot American Summer“. Als DeGraff feststellte, wie gut seine Zeichnungen bei den Leuten ankamen, wurden seine nachfolgenden Illustrationen detaillierter: Für die Karte zu Hitchcocks „Der unsichtbare Dritte“ legte er Richtungspfeile für die Hauptfigur Roger Thornhill an, bei „Krieg der Sterne“ und „Indiana Jones“ kamen weitere, jeweils andersfarbige Pfeile für die wichtigsten Filmfiguren hinzu. Über die Jahre sind viele weitere Karten zu Filmsets entstanden, die in diesem Jahr in der „Gallery1988“ in Los Angeles ausgestellt wurden und nun in dem Band „Cinemaps“ auch in Buchform erscheinen. „Für mich ist jede dieser Karten das maßstabsgetreue Modell eines Blockbusters, ein Diagramm der ungefähr hundertzwanzig Minuten zwischen Vor- und Abspann. Als Zuschauer und Fans haben wir jeden Zentimeter dieser Landschaften bereist. Wir haben uns durch Wälder und den Dschungel geschlagen, wir sind zu den Planeten und Weltraumstationen geflogen. Und dennoch kehren wir immer wieder dahin zurück. Diese Karten geben uns die Möglichkeit, unsere Lieblingsfilme noch einmal aus einem völlig neuen Blickwinkel zu betrachten. Die Reise bleibt dieselbe, doch die Pfade sind neu und aufregend“, schreibt DeGraff in seinem Vorwort (S. 9). Für „Cinemaps“ hat er nun aus über zweihundert vorhandenen Karten fünfunddreißig ausgewählt, die sich zwar hauptsächlich auf die Blockbuster der 1970er und 1980er Jahre konzentrieren, mit denen DeGraff aufgewachsen ist, aber der großformatige Band berücksichtigt frühe Filmklassiker wie Fritz Langs „Metropolis“ (1927) und „King Kong“ von Merian C. Cooper und Ernest B. Schoedsack (1933) ebenso wie aktuellere Werke wie James Gunns „Guardians of the Galaxy“ (2014) und George Millers „Mad Max: Fury Road“ (2015). Die mit Gouache auf Papier angefertigten Zeichnungen stellen einzigartige Kunstwerke dar, die wie gewünscht einen neuen, umfassenderen Blick auf das Filmset eines Blockbusters ermöglichen. Das reicht von dem gelb-orangenen Stadtplan zu Quentin Tarantinos „Pulp Fiction“ mit Bewegungspfeilen zu insgesamt siebzehn Figuren über die bunte Dschungelwelt von Steven Spielbergs „Jurassic Park“ bis zu den großartigen Naturlandschaften von Peter Jacksons „Herr der Ringe“-Trilogie. Doch „Cinemaps“ wäre nicht halb so unterhaltsam, wenn nicht der Filmwissenschaftler A.D. Jameson zu jeder der 35 Karten äußerst informative Essays zu den dazugehörigen Filmen verfasst hätte, die neben Inhaltsangaben und Entstehungsgeschichte auch einen sehr persönlichen Blick auf die Werke präsentieren.

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Vita

A. D. Jameson ist der Autor von vier weiteren Büchern, darunter ein demnächst erscheinendes Sachbuch über Geek-Kultur. Momentan ist er an der University of Illinois in Chicago, wo er Kreatives Schreiben und Filmwissenschaft unterrichtet. Nebenbei arbeitet er an seiner Dissertation, einer Sammlung von fünfhundert Kurzgeschichten aus den Genres Fantasy, Horror und Science-Fiction.

Zur AUTORENSEITE

Berni Mayer, geboren 1974 in Niederbayern, wohnhaft in Berlin. Nach dem Studium der Anglistik und Germanistik hat er u.a. als Chefredakteur bei MTV und VIVA Online gearbeitet und die Serie "Kavka vs. The Web" für Myspace produziert. Im Januar 2012 erschien sein erster Kriminalroman "Mandels Büro", dessen Nachfolger "Black Mandel" im November 2012 folgt. Seit 2009 ist Berni Mayer freiberuflicher Autor. Außerdem spielt er in der Heavy-Metal-Band The Gebruder Grim.

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Die Illustrationen von Andrew DeGraff erscheinen in Publikationen wie The New York Times, Wired, Slate, Esquire, Sports Illustrated, GQ und zahlreichen weiteren Zeitungen und Magazinen – besonders geliebt wird er aber für seine Reihe von handgezeichneten (nicht digital!) »Kinolandkarten«. die er im Internet veröffentlicht hat.

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