COLDTOWN – Stadt der Unsterblichkeit

»Coldtown ist mein liebstes Fantasy-Setting aller Zeiten.« John Green
Fesselnde Vampir Fantasy

Ab 16 Jahren
Hardcover
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Coldtown ist gefährlich. Ein goldener, glamouröser Käfig für die Verdammten und all jene, die mit ihnen bis in den Tod feiern ...

Tana wacht morgens nach einer Party auf und stellt fest, dass sie eine der wenigen Überlebenden in einem Haus voller Leichen ist. In einer Welt, in der Vampire ihr Unwesen treiben, ist Tana Schreckliches gewohnt, doch normalerweise halten sich Vampire in Quarantäne-Städten auf, in den sogenannten »Coldtowns«. Tanas Ex-Freund Aidan hat die Party zwar überlebt, doch er ist mit dem Vampir-Virus infiziert, und auch Tana könnte infiziert sein. Gemeinsam mit Aidan und dem einzigen anderen Überlebenden, dem geheimnisvollen Gavriel, macht sich Tana auf ins Herz der Gefahr – nach Coldtown, um sich und die anderen zu retten ...

Ein atemberaubender Vampirroman über Rache und Schuld, Tod und Liebe, von der New-York-Times-Bestsellerautorin Holly Black!

»Dunkel und gefährlich, blutig und brillant.«

Kirkus Reviews (20. Dezember 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Anne Brauner
Originaltitel: The Coldest Girl in Coldtown
Originalverlag: Little Brown US
Hardcover mit Schutzumschlag, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-16266-8
Erschienen am  12. Oktober 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Spannend, blutig, emotional und ganz ohne Glitzer!

Von: Ro_Ke

16.12.2020

Meine Meinung: Nachdem es Holly Black bereits gelungen ist, mich mit ihrer Elfenkrone-Trilogie zu begeistern, war ich gespannt, ob sie es mit diesem Vampirroman schafft, einem längst vergangenen und sicher auch übersättigtem Hype, neues Leben einzuhauchen, wobei hier die Info nicht fehlen darf, dass die englischsprachige Fassung mit dem Titel „The Coldest Girl in Coldtown“ bereits 2014 erschienen ist. Mit den ersten Seiten wird deutlich, dass hier eine düstere, blutreiche und somit eher klassische Vampirgeschichte erzählt wird, die sich auch im weiteren Verlauf fernab einer romantisierenden Interpretation bewegt, was mir insgesamt ausgesprochen gut gefallen hat und das begleitende Aufgreifen fast schon philosophischer Fragen zum Vampir-Verwandlungsprozess verleiht der Handlung eine ganz eigene spannende/gedankenanregende Ebene. Holly Blacks bildhafter/fantasievoller und sich vor allem Zeit nehmender Schreib-/Erzählstil sorgt nicht nur bei ihrer detailreichen/kreativen Darstellung der Coldtowns für eine großartige entdeckerfreundliche Kopfkinoleinwand (wenn auch in vorwiegend düsterer Couleur) und vor allem glaubhafte/nachvollziehbare Entwicklungen/Wendungen. Da sich das Thema „Liebe“ auf angenehm leisen Sohlen anheftet, dürften LeserInnen, die eine romantische und fokussierte Vampir-Liebesgeschichte mit begleitendem Geschmachte erwarten, ganz sicher enttäuscht werden. Meine eigenen Erwartungen wurden sogar übertroffen, denn mir hat es wirklich großen, zuweilen gruseligen, Lesespaß bereitet, Tana, ihren infizierten Ex Freund Aiden, sowie den geheimnisumworbenen Vampir Gavriel auf ihrer spannenden und emotionalen Reise nach Coldtown zu begleiten und ich spreche daher sehr gerne eine Leseempfehlung aus.

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Eins meiner Jahreshighlights!

Von: weltentzueckt

14.12.2020

Meine Meinung: John Greene bezeichnet Coldtown nicht umsonst als sein liebstes Fantasy-Setting aller Zeiten! Auch mich konnte das dekadente und ausgelassene Coldtown absolut in seinen Bann ziehen. Der Schreibstil ist sehr fesselnd. Tod und Verwesung durchdringen die Geschichte, insbesondere durch Blacks gezielt gesetzte Schreibelemente. Die Stimmung ist düster, bedrohlich und blutig und macht das Buch zu einem wahren Pageturner. Hinzu kommt, dass Black kritische Anspielungen auf Gesellschaft und Politik perfekt im Buch verpackt, was es für mich zu etwas ganz Besonderem macht! Tana ist ein taffes Mädchen, das seine Schwester über alles liebt und sie keinem Risiko aussetzen will, als sie eines Morgens nach einer Party aufwacht und sich nicht sicher ist, ob sie vom Vampirismus infiziert wurde. Gemeinsam mit ihrem Exfreund Aidan und einem geächteten Vampir macht sie sich auf den Weg nach Coldtown, der Quarantänestadt für Vampire und Infizierte. Unterwegs treffen sie auf Midnight und Winter, die das gleiche Ziel haben. Mit ihnen zeigt Black den Sog und die Wirkung der sozialen Medien auf Jugendliche auf. Sie sind Blogger und vom Vampirismus fasziniert. So sehr, dass sie sich unbedingt selbst verwandeln und ihre eigene Transformation für die Follower dokumentieren wollen. Die Gefahr und mögliche Konsequenzen sind ihnen nicht bewusst oder schlichtweg egal. Die Vampire in der Geschichte funkeln nicht und sind kein Boyfriendmaterial. Und trotzdem bringt Black die Faszination des Bösen toll zur Geltung. Denn obwohl sie dem Oldschool-Vampir ähneln, der sich nicht im Griff hat und eine wahre Bedrohung darstellt, werden sie von der gemeinen Bevölkerung (wie Midnight und Winter) vergöttert. Die Medien tragen unmittelbar dazu bei. Denn die Vampire in Coldtown streamen live aus der abgeriegelten Stadt. Sie zeigen ihre Schönheit, ihre Kraft und ihre sagenhaften Parties. Sie ernähren sich von Blut aus gelegten Kathetern und achten penibel darauf, niemanden zu verwandeln, um ihre Nahrungsquelle nicht versiegen zu lassen. So vergisst der ein oder andere, dass es sich dennoch um gefährliche Wesen handelt, denen man nicht vertrauen und die man definitiv nicht vergöttern sollte. Statt die Streams zu unterbinden und die Auswirkungen auf gesunde, lebendige Jugendliche mit Todeswunsch zu reduzieren (denn wer will denn nicht für immer 18 sein?!), gibt die Regierung der geifernden Masse, was sie möchte. Black kritisiert damit die häufig fehlende Moral unserer machthabenden Politiker als auch den Einfluss der Medien, die die Gesellschaft manipulieren und letztlich das selbstzerstörerische Wesen des Menschen. Tana scheint währenddessen immer sehr besonnen – die Stimme der Moral und der Vernunft – und ist von Coldtown entgegen des allgemeinen Hypes überhaupt nicht begeistert, deshalb ist es für mich unbegreiflich, dass sie ihrer 12-jährigen Schwester am Ende erlaubt, noch eine Weile in Coldtown zu bleiben, statt sie direkt nach Hause zu schicken. Abgesehen von diesem mir sehr übel aufgestoßenen Punkt, ist das Buch einfach großartig. Die Handlung ist undurchschaubar, die Lovestory dezent ohne die eigentliche Handlung zu überlagern und das Ende so fantastisch passend! Ich möchte nicht spoilern, aber wenn ihr das Buch gelesen habt und euch über mein Empfinden bzgl. des Endes wundert, fragt mich danach! Ich kläre gern auf! Eins meiner Jahreshighlights! 5 von 5 Sterne! Wenn ihr düstere, bedrohliche Urban Fantasy Settings mögt und die Handlung für euch im Vordergrund steht (statt der Lovestory), lest unbedingt dieses Buch!

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Vita

Holly Black hat zahlreiche Bestsellerromane im Kinder- und Jugendbuch veröffentlicht, u. a. »Elfentocher«, »Die Spiderwick-Geheimnisse« (mit Illustrator Tony DiTerlizzi), »Prinz der Elfen«, »Magisterium« (zusammen mit Cassandra Clare), »Coldtown« und die »Elfenkrone«-Trilogie, für die sie den Deutschen Phantastik-Preis gewann. Sie hat diverse Auszeichnungen erhalten, u. a. den Andre-Norton-Preis, den Mythopoeic-Preis und den Newbery-Honor-Preis. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn in New England in einem Haus mit einer Geheimtür.

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Anne Brauner studierte Romanistik, Germanistik und Geschichte. Sie übersetzt seit vielen Jahren Literatur aus dem Englischen, Französischen und Italienischen.

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Pressestimmen

»Eine erfrischende Neuinterpretation des Vampirromans, ein absolutes Muss.«

School Library Journal (20. Dezember 2019)

»Mit blitzschnellen Dialogen, üppigen Details und einer überbordenden fantastischen Welt.«

Booklist (20. Dezember 2019)

»Dieser überragende, Grauen-durchtränkte Roman wird Vampir-Fans jeder Altersstufe begeistern.«

Publishers Weekly (20. Dezember 2019)

»Bücher-Highlight.«

JOY über »Coldtown« (06. November 2020)

»Buch des Monats.«

Mädchen über »Coldtown« (23. Oktober 2020)

»Holly Black […] schreibt überaus fantasievoll, und das liest sich sehr gut.«

OWL am Sonntag über »Coldtown« (15. November 2020)

»Ein echtes Fantasy-Highlight, nicht nur für Vampirfans.«

Berliner Morgenpost über »Coldtown« (23. November 2020)

»Der Autorin gelingt es hervorragend, die verschiedenen Szenen in ein phantastisches Abenteuer zu verwandeln. […] Holly Black ist immer für Überraschungen gut.«

»Wirklich spannend zu [lesendes] Werk, das einen in eine spannende Parallelwelt entführt.«

»Bei [Blacks] Büchern habe ich immer gleich das Gefühl, es würde ein Vorhang zur Seite geschoben und dann würde eine Filmvorstellung in meinem Kopf beginnen.«

»Ich fand dieses Buch mega gut. […] Ich konnte nicht anders als mich in jeder freien Minute mit dem Buch zurückzuziehen und es zu lesen.«

»Der Schreibstil ist klasse und die Charaktere sehr gut ausgearbeitet. Wirklich klasse!«

»Mein erstes Buch der Autorin und ich war sehr begeistert.«

»Das Buch kann ich sehr empfehlen, vor allem wenn ihr mal wieder Lust auf eine richtig gute Vampir Geschichte habt.«