Casablanca

Authentische Rezepte aus Marokko

(3)
Hardcover
25,00 [D] inkl. MwSt.
25,70 [A] | CHF 35,90 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Der Duft des Orients

Marokko ist eines der Top-Reiseziele der Welt und gleichzeitig ein Eldorado für Genießer. Vor allem in Casablanca, der größten Stadt des Landes, verschmilzt die Küche der Berber und Araber mit europäischen und schwarzafrikanischen Einflüssen zu unglaublich vielseitigen und aufregenden Gerichten. Die Köchin Nargisse Benkabbou verbindet den authentischen marokkanischen Geist mit dem Zeitgenössischen, um einfach umzusetzende Rezepte für den Alltag zu schaffen. Ihr Buch enthält 100 Rezepte von Artischocken-Tajine über Pfirsich-Rindfleisch-Eintopf mit Ras-El-Hanout bis hin zu Schokoladenpudding mit marokkanischem Minztee versetzt.


Originaltitel: Casablanca
Originalverlag: Octopus Publishing Group
Hardcover, Pappband, 224 Seiten, 19,0 x 23,5 cm
Ca. 120 Farbfotos
ISBN: 978-3-517-09733-6
Erschienen am  17. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Marokkanische Küche neu gedacht

Von: Susanne

16.04.2019

Nargisse Benkabbou ist in Belgien geboren und aufgewachsen. Ihre Familie kommt ursprünglich aus Marokko. In ihrer Familie kochte und aß man schon immer mit großer Leidenschaft und man legte großen Wert darauf, dass sie die traditionelle marokkanische lernte und an ihre Wurzeln erinnert wurde. Als Erwachsene zog Nargisse Benkabbou nach London. Dort absolvierte sie nicht nur eine Ausbildung zur Köchin an der Leith’s School of Food and Wine, sondern sie begann auch ihren Blog über die marokkanische Küche. Vor mir liegt nun ihr erstes Buch. Ich fange mal von außen an: das ist ein hübsches, hochwertig gestaltetes Hardcover mit Fadenbindung. Das Layout ist schön übersichtlich und nicht zu verspielt, hat aber dank Farbwahl und kleiner Grafiken schöne Anleihen an das Thema Marokko genommen. Es gibt zu jedem Rezept ein Foto – meist ganzseitig, manchmal auch eine Doppelseite. Die Fotos sind hübsch, aber nicht überstylt – das Essen bleibt auf dem Teller und steht im Mittelpunkt. Jetzt zu den Rezepten: da gibt es zunächst wichtige Grundrezepte, zum Beispiel für Harissa oder Ras El Hanout. Dann folgen Kapitel über Mezze, Gemüse, Fleisch, Geflügel, Fisch, Brot und Süßes. Wir finden zum Beispiel Süßkartoffel-Feta-Plätzchen im Ausbackteig, Florentiner Eier mit Harissa-Hollandaise, Tajine mit Rindfleisch, Zucchini und Thymian, Brasse mit Mangold-Rosen-Füllung, Harissa-Zitronenhähnchen, klassisch marokkanisches Brot (Khubz) oder Mandelzigarren aus Filo-Teig mit Honig-Glasur. Die Rezepte sind eine schöne Mischung aus marokkanischen Klassikern, marokkanischen Gerichten, die modernisiert wurden und europäischen Gerichten, denen man ein marokkanisches Gewand verpasst hat; die persönliche Handschrift der Autorin ist immer sichtbar. Alle Rezepte sind gut gegliedert und problemlos nachkochbar. Was für mich wichtig ist, ist, dass es nicht bei bloßen Rezepten bleibt: es gibt zu jedem Rezept eine kleine Einführung, in der die Autorin etwas über das jeweilige Gericht erzählt. Außerdem sind im Buch wieder kleine Kapitel eingestreut, die uns typische Produkte wie Blütenwasser oder Couscous beibringen oder erklären, was eine Tajine wirklich ausmacht. Ich bin ja eine großer Fan von Registern – und hier gibt es ein nach Zutaten geordnetes, in dem man findet, was man sucht. Fazit: Marokkanisches Essen scheint gerade sehr im Trend zu liegen; entsprechend gibt es nicht wenige Bücher, die sich damit befassen. “Casablanca” hebt sich da angenehm aus der Masse ab: Nargisse Bakabbou ist verwurzelt in der traditionellen Küche, gleichzeitig aber sehr modern. Und so stehen in diesem Buch klassische Gerichte neben solchen, die modernisiert und weiterentwickelt wurden.

Lesen Sie weiter

Wie im Urlaub

Von: Turbohausfrau

06.03.2019

Marokko ist für mich ein Sehnsuchtsort! Ich war vor vielen, vielen Jahren dort und immer noch seufze ich, wenn mir jemand Fotos von dort zeigt oder ich daran denke. Irgendwann schaffen wir es hoffentlich wieder, dass wir hinfliegen. Bis dahin koche ich immer wieder marokkanisch, daher kam mir dieses Buch sehr gelegen. Die Autorin Nargisse Benkabbou hat marokkanische Eltern, ist aber in Brüssel aufgewachsen. Sie studierte in London und entdeckte dort, dass man Tajine auch mit Couscous essen kann − ein No Go in Marokko, denn dort wird Tajine nur mit Brot gegessen. So entdeckte sie Schritt für Schritt die westliche Variation der marokkanischen Küche, die bald zu "ihrer" Küche wurde und die sie in ihrem Blog festhält. Wer die ganz klassischen marokkanischen Rezepte in dem Buch sucht, wird nicht fündig werden, denn das sind Neuinterpretationen. Sie sind durchwegs gelingsicher und schmecken hervorragend. Da finden sich Erdäpfeln, die in Marokko selten gegessen werden, Ras el Hanout kommt auch in den Kuchen, der ein sehr westliches Icing oben drauf bekommt, Grüntee und Minze kommen in den Schokopudding und alles schmeckt sehr nach Urlaub! Das Buch besteht neben der Einleitung aus den Kapiteln Grundrezepte, Vorspeisen, Gemüse, Fleisch, Geflügel, Fisch & Meeresfrüchte, Brot und Süßes. Ein Stichwortregister macht das Buch schön übersichtlich. Die Grundrezepte sind ledigliche eingelegte Zitronen (also die von mir so geliebten Salzzitronen), Ras el Hanout und Harissa. Das klingt jetzt nicht nach viel, aber von der Harisssa gibt es gleich drei verschiedene Varianten, einmal klassisch, zweimal neu interpretiert. Das ist gleich ein Vorgeschmack auf den Rest des Kochbuchs in Bezug auf die Gewichtung klassisch − westlich-marokkanisch. Noch ein Beispiel: Im Kapitel Brot finden sich klassische Fladenbrote, aber auch Varianten mit Saaten oder marokkanisch gewürzte Scones. Auch Germteigschnecken mit Mandelmus gefüllt finden sich in diesem Kapitel und kamen prompt noch auf die Nachkochliste. Ganz besonders fein finde ich die süße Abteilung des Buches, denn in der klassischen marokkanischen Küche gibt es meist sehr süße Kuchen, daher gibt es da schon eine arge Gewichtung in meinen nachgekochten Rezepten: einen Kuchen nachgebacken und schon war der nächste auf meiner To-Do-Liste. Es ist aber schon so, dass bei mehr als 220 Seiten keine Kategorie zu kurz kommt. Die Fotos sind hell und klar und man erkennt ein wenig die Foodbloggerin: Es gibt etliche Fotos mit Händen drauf, die nach dem Essen greifen oder den Teller halten, wie das einige Zeit üblich war in Foodblogs. Es gibt zu jedem Rezept ein Foto, also sollte man nicht wissen, wie man das Gericht gekonnt in Szene setzt, bekommt man auch hier Hilfe. Generell sind die Rezepte gut nachkochbar. Die Zutatenlisten verlangen nicht nach einer Reise nach Marokko (schade irgendwie ...), sondern die sind auch bei uns gut erhältlich. Die Abläufe beim Kochen sind gut strukturiert beschrieben.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Nargisse Benkabbou wuchs in Brüssel in einer stark kochbegeisterten Familie auf, die ihre marokkanischen Wurzeln kontinuierlich förderte. Nachdem sie in Brüssel und Paris gelebt hatte, zog Nargisse vor einigen Jahren nach London, wo sie nach einer Ausbildung an der Leiths School of Food and Wine begann, zu bloggen und ihre marokkanischen Rezepte "mit dem gewissen Etwas" zu teilen. Ihre Arbeit umfasst heute Rezeptentwicklung, Foodfotografie, Kochkurse und Auftritte als Gastköchin. Sie hat ein starkes Gespür für die traditionelle marokkanische Küche, ihr Ziel ist es jedoch, die marokkanische Küche weiterzuentwickeln und frischen Wind hineinzubringen.

Zur AUTORENSEITE