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Chanson d’Amour Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8135-0720-1

Erschienen:  05.03.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Über die ach so verschiedenen Spielarten der Liebe - raffiniert und lebensklug erzählt

Spätsommer in Weimar. Theaterintendant Johannes Sander ist neu in der Stadt, aber die Kulturschickeria, voran der Chefredakteur der Lokalzeitung, will ihn wieder loswerden. Dazu ist jede Intrige recht. Doch ausgerechnet zwischen Sander und Christiane, der Frau des Journalisten, funkt es gewaltig: Das ist nicht die einzige gefährliche Liebschaft im Schatten des Nationaltheaters. In der jungen Ehe von Sanders Freund Roman Kaminski kriselt es, und dessen Adoptivtochter verliebt sich das allererste Mal. Lebensklug und mit viel Esprit erzählt Dominique Horwitz von den ach so verschiedenen Spielarten der Liebe.

Hörbuch-Sprecher im Interview: Dominique Horwitz

Dominique Horwitz (Autor)

Dominique Horwitz, geboren 1957 in Paris, ist Schauspieler, Regisseur und Sänger. Neben zahlreichen Filmrollen („Stalingrad“, „Der große Bellheim“) spielte er regelmäßig am Berliner Ensemble, am Deutschen Theater in Berlin und am Schauspielhaus Zürich. Horwitz lebt mit seiner Familie in der Nähe von Weimar in Thüringen. Bei Knaus erschien im Herbst 2015 sein erster Roman „Tod in Weimar“.

03.09.2018 | 19:00 Uhr | Gotha

Lesung

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Stadtbücherei Heinrich Heine
Orangerie- Friedrichstraße 6
99867 Gotha

Tel. 03621/893352

04.09.2018 | 19:30 Uhr | Ilmenau

Lesung

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Bibliothek
Bahnhofstr. 7
98693 Ilmenau

05.09.2018 | 19:30 Uhr | Quedlinburg

Lesung

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Palais Salfeldt
Kornmarkt 5-6
06484 Quedlinburg

Tel. 03946 810050

Weitere Informationen:
Buchhandlung und Antiquariat Gebecke Inh. Jens Jürgens
06484 Quedlinburg

Tel. 03946 / 2698, info@gebecke.com

06.09.2018 | 19:30 Uhr | Schledehausen

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Hof Wamhof
Im Freudental 1
Schledehausen

07.09.2018 | 20:00 Uhr | Nordhorn

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Stadtbibliothek
Büchereiplatz 1
48529 Nordhorn

Tel. 05921/878136

08.09.2018 | 20:00 Uhr | Merzenich

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Alte Kirche
Lindenplatz
52399 Merzenich

Weitere Informationen:
Merzenich Event
52399 Merzenich

10.09.2018 | 20:00 Uhr | Oldenburg

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Theater Laboratorium
Kleine Str. 8
26121 Oldenburg

Weitere Informationen:
Buchhandlung Isensee GmbH
26122 Oldenburg

Tel. 0441/36142410, buchhandlung@isensee.de

11.09.2018 | 20:00 Uhr | Gyhum

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12.09.2018 | 20:00 Uhr | Ahrensburg

Lesung

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Kulturzentrum Marstall
Lübecker Str. 8
22926 Ahrensburg

Weitere Informationen:
Buchhandlung Stojan oHG Joachim Becker & Gabriele Niebuhr
22926 Ahrensburg

Tel. 04102/50431, info@buecher-lesen.de

13.09.2018 | 20:00 Uhr | Hamburg

Lesung im Rahmen des Harbour Front Festival
Eintritt: 20,- /17,-/14,- €

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Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz 1
Kleiner Saal
20355 Hamburg

Weitere Informationen:
Harbour Front e.V. Literaturfestival c/o Kühne + Nagel (AG & Co.) KG
20457 Hamburg

05.10.2018 | 20:00 Uhr | Storkow

Lesung zu "Tod in Weimar" im Rahmen der Storkower Herbstpoesie

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Stadtkirche Storkow
Altstadt 25
15859 Storkow

23.10.2018 | 20:00 Uhr | Kiel

Lesung

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25.10.2018 | 16:00 Uhr | Hohwacht

Lesung

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Genueser Schiff
Seestraße 18
24321 Hohwacht

Tel. 04381 7533, hotel@genueser-schiff.de

13.01.2019 | 17:00 Uhr | Salzgitter

Lesung

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Kniestedter Kirche
Braunschweiger Str. 133
38259 Salzgitter

24.02.2019 | 19:30 Uhr | Leichlingen

Kultur im Schloss
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Schloss Eicherhof
Eicherhof 13
42799 Leichlingen

30.03.2019 | 19:30 Uhr | Arnstadt

Lesung zu "Tod in Weimar"

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 336 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-8135-0720-1

€ 20,00 [D] | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen:  05.03.2018

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Lebendige Vergangenheit in gegenwärtigen Verhältnissen

Von: Lebendige Vergangenheit in gegenwärtigen Verhältnissen Datum: 26.03.2018

www.rezensions-seite.de

Es die „Kultur-Titanen“ Stadt deutscher Geschichte durch die Zeiten. Weimar.

Es ist das „Deutsche National Theater“.

Und es ist eine Christine dabei, eine Art “Geheimrat“ als selbsternannter und strenger „Sittenwächter der Natur“. Gepaart mit einem neu hinzugezogenen, leidenschaftlichen „Erneuerer“, fiebrig, rastlos, im kleinen, möblierten Zimmer statt im herrschaftlichen Haus.

Und da ist eine Liebe, die zeitlos wirkt in ihrer teils fast animalischen Zuneigung, aber auch ganz „in der Zeit ist“ in all den Gedanken, wie man eine solche Liebe auf Dauer erhalten kann. Die in der Gegenwart durch eine aufsässige „Göre“ ergänzt wird, die kein Blatt vor irgendeinen Mund nimmt. Eine Liebe, in der auch „Altlasten“ noch Spuren hinterließen und neue vielleicht setzen wollen.

In der eine der Ehen bereits erkaltet ist und sich eine klassische „romantische“ Verbindung neu anzubahnen scheint, was nicht kampflos vonstattengehen kann.

Vielfach kann der Leser Parallelen, Zitate, Zustände der „Hochzeit Weimars“ in diesem Roman von Dominiquw Horwitz erkennen (der sich selbst eine leicht erkennbare Rolle mit hineingeschrieben hat). Nicht unbedingt eine nahtlose Fortsetzung sind die aktuellen Ereignisse in Weimar, auch wenn Kaminsky, Chantal und Laura bereits aus dem Vorgänger bestens bekannt sind. Aber die Atmosphäre Weimars, das Enge der Stadt, in der jeder jeden im Blick hat (zumindest im kulturellen Leben) und die Weite des Denkens, für die Weimar auch steht, kommen bestens zur Geltung und sind eine Freude zu lesen.

Das alles gepaart mit mannigfaltigen, je bestens passend gesetzten Zitaten der deutschen Klassik (nicht nur Goethe und Schiller).

„Jeder ist von anderen durch Weiten getrennt, dass er nicht weiß, wo es lodert und flammt und brennt – Wir sind allein“. Und selten hat Tucholsky so genau gepasst, wie in dieser Szene im Werk, die bildkräftig von Horwitz erzählt, all das ausformuliert, was das Zitat in sich trägt.

Das sind die bemerkenswerten Momente des Romans, der, entkleidet man in aller Mystik und der Einbettung in die deutsche Denk- und Literaturgeschichte, im Kern einen anregenden Liebesreigen ergibt, der die Liebe als „Arbeit“, als rettungslose Leidenschaft“, als unflexibel, überholte Tradition eines „Patriarchats“ ebenso vor Augen stellt, wie die Schwierigkeiten, aufsässige Teenager dennoch zuerst einmal zu lieben statt schütteln zu wollen.

Das gerade jene Chantal doch zu sehr in Stereotypen verbleibt, so dass selbst der Leser ab und an überaus genervt von solcher „ungeschminkter Sprache ist“ und zudem die Personen doch in ihren Rollenzuweisungen ein stückweit stereotyp verbleiben, führt hier und da zu doch sehr vorhersehbaren Ergebnissen, schmälert aber die flüssige Erzählweise und die reflektierten Gefühle in den Personen nicht entscheidend.

Eine anregende, literarisch-kulturell verankerte Lektüre mit viel Lokalkolorit und durchaus auch Tempo.

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