Connect

Thriller
deutschsprachige Ausgabe

Hardcover
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"Ein überwältigender Technothriller - absolut fesselnd." The Guardian

Nevada, in naher Zukunft: Colt ist der clevere Sohn einer Wissenschaftlerin und eines Geheimdienstlers. Als er heimlich die bahnbrechende Forschung seiner Mutter Naomi bei einer Biotech-Konferenz einreicht, wird die Studie vom Geheimdienst sofort unter Verschluss genommen. Mutter und Sohn sind gezwungen zu flüchten. Jetzt muss Colt alles daran setzen, mit seinen Programmierkenntnissen Daten zu manipulieren, um ihr Leben zu retten. Und er ist gezwungen, die virtuelle Realität zu verlassen, denn er muss sich seinem größten Schrecken stellen: der Liebe. »Connect« zeigt, wie das Verhältnis zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz im digitalen Zeitalter aussehen könnte.

»Julian Gough ist ein wunderbarer Schriftsteller.«

Sebastian Barry

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Karl-Heinz Ebnet
Originaltitel: Connect
Originalverlag: Pan Macmillan, 2018
Hardcover, Pappband, 624 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-10297-8
Erschienen am  16. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Nevada, Vereinigte Staaten von Amerika

Leserstimmen

Komplex, tiefgründig und anders

Von: Tara

05.02.2020

»Im richtigen Leben hast du nicht unendlich Munition. Im richtigen Leben könnten sie dich töten.« Ich habe jetzt dieses Buch angefangen und ich kann nur sagen, dass das Buch anders ist, als ich erwartet hatte. Die erste Hälfte war recht unspannend, man erfährt viel über Colt, über die Welt und Naomis Forschung. Für mich kein typischer  Thriller, aber nichtsdestotrotz ein spannendes Buch, da ich die Sichtweise und die Perspektiven ziemlich interessant finde. Erst jetzt, in der zweiten Hälfte des Buches wird es richtig spannend und fesselnd, denn nun beginnt die Jagd zwischen dem Geheimdienst, Ryan und Naomi und Colt. Insgesamt ist es ein komplexes Buch, nichts für zwischendurch, denn wenn man nicht aufpasst, verliert man schneller den Faden bei wen Wissenschaftlichen Fakten, als man will. Am interessantesten finde ich Colt und Naomis Forschung bei der es kurz gesagt um die Optimierung der Hirnstruktur geht. Am Anfang bin ich recht schwer damit warm geworden, der Schreibstil ist ein wenig anstrengend aber wenn man sich dem etwas öffnet dann taucht man schnell in das Buch ein. Es ist vielleicht etwas detaillierter und der Autor lässt die Figuren nicht einfach von Emotionen leiten sondern analysiert die Handlung. Das mag für viele nichts sein, aber ich finde es interessant und erfrischend, eine Abwechslung zu all den emotional mitreißenden Geschichten die mich in andere fremde Welten entführen. Aber dennoch möchte ich euch das Buch ans Herz legen, es regt zum nachdenken an und verändert ein klein wenig die Sicht auf manche Dinge. Danke an den C. Bertelsmann Verlag und das Bloggerportal für das wunderbare Exemplar.

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Hätte besser sein können, aber Charaktere und Schreibstil sind eher anstrengend

Von: Meliha K.

23.12.2019

Irgendwie war dieses Buch nicht wirklich etwas für mich. Ich weiß auch gar nicht genau, was ich erwartet habe, aber ich schätze, andere Charaktere könnte die Antwort sein. Colt - ich weiß nicht mehr, ob ausdrücklich gesagt wird, was genau sein Problem ist. Aber etwas an seinem Gehirn stimmt nicht so ganz, dadurch verlässt er nie das Haus, vermeidet Menschen und lebt in seiner Virtual-Reality-Welt. Nie setzt er seine Brille ab, durch die er auch die Realität durch einen Filter sieht, zum Beispiel Tiere statt Fahrzeuge und einen Wasserfall statt einer Dusche. In sein Spiel vertieft vergisst er die Welt. Seine Mutter Naomi ist die andere Hauptfigur und auch sie ist keine durchschnittliche Person. Als Wissenschaftlerin traut sie sich nur wenig und ihre schwierigste Aufgabe ist eher, sich um ihren Sohn zu kümmern, denn Colt reagiert schnell empfindlich, wenn er sich beobachtet oder bedrängt fühlt. So ist selbst für seine Mutter der Umgang mit ihm alles andere als einfach. Traurig, aber wahr und in diesem Buch von großer Bedeutung: Wissenschaftlicher Fortschritt geht erstmal durchs Militär. Auch wenn es dafür gedacht ist, Menschen zu helfen, kann etwas unter Verschluss gehalten werden, wenn es als potenziell gefährlich betrachtet wird. Dazu gehört dann auch Naomis Arbeit, aber als es dann mehr als nur Arbeit ist und droht, ihr und Colts Leben dramatisch zu verändern, wird eine "spannende" Jagd aus der Sache. Der Roman sinnierte auch regelmäßig ganz philosophisch daher, aber ich kam mit dem Schreibstil nicht so klar und da mich auch die Handlung nie richtig packen konnte, störten mich solche Abschnitte auch noch. Die Handlung fand ich eigentlich gar nicht so schlecht, aber auch sehr langatmig und sogar etwas anstrengend. Die wissenschaftlichen Aspekte und auch manche Virtual-Reality-Sachen fand ich wirklich sehr interessant, aber diese wurden dann durch durch Metaphern und Gefühle wieder durch den Schreibstil-Filter gezogen. Fazit Letztendlich hat mir "Connect" wegen der anstrengenden Charaktere, des ebenfalls anstrengenden Schreibstils und die langatmige Geschichte nicht besonders gut gefallen, auch wenn ich die wissenschaftlichen Ideen eigentlich ganz cool fand.

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Vita

Julian Gough, geboren 1966 in Irland, aufgewachsen in der Nähe von London, war Sänger der Rockgruppe »Toasted Heretic«, schrieb Romane, Gedichte, Kinderbücher (»Rotzhase und Schnarchnase«) und die Geschichte, die das Computerspiel »Minecraft« abschließt (Minecraft End Game Poem). 2007 gewann er den National Short Story Award der BBC. Sein von der Presse gefeierter Roman »Connect« erscheint in zahlreichen Ländern. Julian Gough lebt in Berlin.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»›Connect‹ überzeugt sofort, ist kraftvoll, spielerisch und so unverbraucht, weil dieser prophetische Roman jeglichen Hauch von den üblichen Weltuntergangsklischees vermeidet.«

Sunday Times

»Das Chaos entfaltet sich im mörderischen, aber flotten Stil eines Hollywood-Action-Thrillers. Eine eigenwillige Mischung aus ›Matrix‹ und ›Fifty Shades of Grey‹, geschrieben mit dem Tempo und Witz von Dave Eggers' ›Der Circle‹.«

The Observer

»Ein mitreißender Thriller, geschrieben mit Tempo, Witz – und voller Action.«

kulturbote.de (15. Oktober 2019)