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Cyberwar – Die Gefahr aus dem Netz

Wer uns bedroht und wie wir uns wehren können

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Die unterschätzte Gefahr: wie Cyberattacken jeden einzelnen von uns bedrohen

Wir sind abhängig vom Internet. Der Strom aus der Steckdose, das Geld aus dem Automaten, die Bahn zur Arbeit, all das funktioniert nur, wenn Computer und Netze sicher arbeiten. Doch diese Systeme sind verwundbar – und werden immer häufiger gezielt angegriffen. Deutschland mit seiner stark vernetzten Industrie und Gesellschaft, mit seiner hochentwickelten und deshalb umso verwundbareren Infrastruktur hat die Gefahr aus dem Netz lange ignoriert. Erst durch die wachsende Zahl und die zunehmende Massivität der Cyberangriffe sind Politik, Wirtschaft und Bürger aufgewacht. In ihrem ebenso spannenden wie aufrüttelnden Buch sagen die Computersicherheitsexperten Constanze Kurz und Frank Rieger, wer uns bedroht und was wir tun müssen, um unsere Daten, unser Geld und unsere Infrastruktur zu schützen.

»Ein Sachbuch wie ein Krimi.«

3sat "Kulturzeit" (10. Oktober 2018)

ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-10351-7
Erschienen am  01. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Sachlich, nüchtern, erschreckend

Von: Michael Lehmann-Pape

29.10.2018

„Um verständlich zu machen, warum unsere Software und Hardware so verwundbar ist…..“ Das ist das Ziel des Buches und das wird sachlich und fundiert dem Leser vermittelt. Wobei man das Zitat fast auch im übertragenen Sinne gut nutzen könnte, denn auch der menschliche Geist vor allem ist eine „Software, die verwundbar ist“. Was glänzend im Kapitel über „Fake News“ im Buch minutiös unter anderem nachvollzogen wird. Und damit dem Leser der erweiterte Sinn all der Nachrichten, Meinungsmache, Klickorgien vor und während Wahlen vor Augen geführt wird. „Desinformation“ ist das Stichwort und damit Verwirrung. Instabilität ist dabei das Ziel und so wird auch erklärbar, warum Länder wie China und andere rigoros auf eine Zensur des Internet und hier vor allem der sozialen Netzwerke setzt. Unter Einsatz vielfacher und im Buch beschriebener technischer Mittel wird deutlich, wie die Erkenntnisse der Psychologie und der professionellen Werbung übertragen werden auf das „Vernebeln“ eigener Interessen, auf das „Ablenken“ von brisanten Inhalten und, ganz allgemein, darauf, die Grenzen zwischen Behauptung und Fakten durch „Übertönen“ verschwimmen zu lassen und am Ende eine gewisse Ratlosigkeit, ein grundsätzliches Misstrauen oder gar eine „Egal-Haltung“ bei den Nutzern zu erzeugen. So werden Themen „gesetzt“, nicht von irgendwelchen dubiosen Hintergrundgestalten, sondern bevorzugt unter Kontrolle und mit Zielvorgaben von Regierungen, die ihren je eigenen Zielen inzwischen perfektioniert auch digital nachgehen. Und, wie das Beispiel der Fake-News zeigt, mit Desinformation und Überschüttung von Nebensächlichkeiten inzwischen fast bessere Instrumente entwickelt haben, als das gute, alte „Hacken“, von dem im Buch natürlich auch die Rede ist. „Den Kampfeswillen des Gegners zu schwächen, seine Fähigkeit zum rationalen Handeln zu beeinträchtigen und ihn durch Täuschung und gezielte Falschinformation zu Fehlern zu verleiten, sind seit Jahrtausenden Mittel der Auseinandersetzung in Konflikten“. Und dies geschieht nun technisch ausgereift ununterbrochen, gezielt und mit klarer Strategie, die allerdings im Einzelfall schwer festzumachen und nach zu weisen ist. Woraus die Autoren einen klaren und überzeugenden Schluss ziehen: Die Konzentration der Energie auf „Verteidigung“ der digitalen Informationsträger und Informationsweichen. „Die derzeitige Konzentration vieler Staaten auf digitale Offensivstrategien führt hingegen dazu, dass unsere Welt unsicherer und gefährlicher wird“. Warum das so ist, das argumentieren die Autoren überzeugend und verweisen ebenso auf die überaus hohe Anfälligkeit liberaler Gesellschaften, die sich mit autoritärer Zensur und zentralisiertem Handeln schwertun. Eins ehr erhellendes, aufklärendes und die Hintergründe vielfacher digitaler „Kampfstrategien“ offenlegendes Werk, dass die Lektüre überaus wert ist.

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Vita

Constanze Kurz, Jahrgang 1974, ist Informatikerin und ehrenamtliche Sprecherin des Chaos Computer Clubs. Sie arbeitet in der Redaktion von »netzpolitik.org«, ihre Kolumne »Aus dem Maschinenraum« erscheint im Feuilleton der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«. Sie war technische Sachverständige in der Enquetekommission »Internet und digitale Gesellschaft« des Deutschen Bundestages, für ihr gesellschaftspolitisches Engagement erhielt sie zahlreiche Preise, darunter die Theodor-Heuss-Medaille.

Frank Rieger, Jahrgang 1971, ist technischer Geschäftsführer eines Unternehmens für Kommunikationssicherheit. Er ist einer der Sprecher des Chaos Computer Clubs und Mitgründer erfolgreicher deutscher Startup-Unternehmen in den Bereichen Datensicherheit, Navigationsdienste und E-Reading. Mit Constanze Kurz zusammen veröffentlichte er die Bücher »Die Datenfresser« (2011) und »Arbeitsfrei« (2014).

Zur AUTORENSEITE

Videos

Zitate

»Die Autoren hinterlassen beim Leser trotz Fachbegriffen und detaillierten Erklärungen ein Gefühl wie nach dem Lesen eines Thrillers. Nur dass es keine Fiktion, sondern Realität ist.«

Harvard Business Manager (20. November 2018)

»Kurz und Rieger erklären alles, was es derzeit über Cybersicherheit zu wissen gibt. [Sie] geben den Lesern das Rüstzeug mit, um informierte Entscheidungen zu treffen.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (09. November 2018)

»Sehr verständlich und anschaulich wird erklärt, wie Cyberangriffe funktionieren und wo die Schwachstellen auch der Programme liegen, die viele sorglos auf ihrem Smartphone installiert haben. Lesenswert.«

Der Freitag (11. Oktober 2018)

»Constanze Kurz und Frank Rieger sind wirkliche Experten: Sie argumentieren äußerst klug und ihr Buch räumt einem den Kopf auf. Aufklärerisch vom Feinsten.«

rbb "Die Literaturagenten" (07. Oktober 2018)

»Kurz und Rieger erklären überzeugend und ohne unnötige Aufgeregtheit, was Cyberkonflikte ausmacht und wie digitale Operationen zur Verunsicherung und Verbreitung von Ungewissheit eingesetzt werden.«

Volker Perthes (25. Oktober 2018)

»Eindrucksvoll schildern die Autoren [...] das grundlegende Dilemma digitaler Gesellschaften [...]. Die Welt wird hackbarer, die Gefahren für die Gesellschaft deshalb größer. ›Cyberwar‹ zeigt die Zusammenhänge.«

Süddeutsche Zeitung (05. Oktober 2018)

»Die Autoren hinterlassen beim Leser (...) ein Gefühl wie nach dem Lesen eines Krimis. Nur dass es am Ende keine Fiktion, sondern Realität ist.«

Harvard Business Manager (20. November 2018)

»Ein aufsehenerregendes Buch.«

Badische Neueste Nachrichten (26. Oktober 2018)

»Die Autoren erklären auch für den technisch nicht versierten Leser verständlich, wie ein Hacker-Angriff funktioniert und wie man ihn verifiziert.«

Das Parlament (22. Oktober 2018)

»›Cyberwar‹ liest sich durchwegs spannend, und lässt Meldungen in den Medien etwas weniger nebulös erscheinen. Ein erhellendes Buch über die dunklen Aktivitäten im Netz und die Schwierigkeiten, sie zu orten.«

MO Magazin für Menschenrechte (28. November 2018)

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