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Dalís Bärte Eine Hommage

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Gebundenes Buch, Pappband ISBN: 978-3-7913-8254-8

Erschienen: 31.10.2016
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Eine Hommage an Dalí: der Surrealist und sein exzentrisches Bartstyling

Der spanische Maler Salvador Dalí (1904–1989) war ein vollendeter Meister der Selbstinszenierung: Malerei, Fotografie oder Film – es gibt kaum ein Medium, das er nicht für seine Zwecke nutzte. Seinen Bart machte der Surrealist zu seinem besonderen Markenzeichen: egal ob als elegantes Menjou-Bärtchen – „der kleinste Schnurrbart der Welt“ –, als „unendlicher Schnauz“ oder gar als metaphysische „Antenne zum Diesseits“. Mit seinem surrealen Sinn für Ironie und das Absurde setzte Dalí seinen Bart immer wieder neu in Szene. Mit wunderbar erzählten Geschichten, Anekdoten, zahlreichen Kunstwerken und Fotografien zeichnet Boris Friedewald das Leben Dalís entlang seiner wechselnden Bart-Variationen nach: Wir erfahren von seinem großen künstlerischen Vorbild Velázquez, der ihn auch in Sachen Bartmode inspirierte, von der Freundschaft zu Federico García Lorca und Luis Buñuel sowie von dem Fotografen Philippe Halsman, der dem Bart des Künstlers bereits 1954 einen ganzen Fotoband widmete. Dieses unterhaltsame Buch betrachtet ein heute wieder beliebtes Attribut in völlig neuem Licht.

»Nach dem Rauschebart könnte der Zwirbelschnurrbart zurückommen - auch dank Boris Friedewalds Buch "Dalís Bärte", das den Werdengang des Künstlers anhand seiner Barthaare erzählt.«

Zeit Magazin (08.12.2016)

Boris Friedewald (Autor)

Boris Friedewald, geboren 1969, studierte Kunstgeschichte, Pädagogik und Theaterwissenschaften in Bochum und Berlin. Er arbeitet als freiberuflicher Kunsthistoriker, Autor, Dramaturg und Dozent für Kunst- und Theatergeschichte und lebt in Berlin.

Der spanische Maler, Grafiker, Autor und Bühnenbildner Salvador Felipe Jacinto Dalí i Domènech wurde am 11. Mai 1904 in Figueres, Katalonien geboren, wo er am 23. Januar 1989 auch starb. 1929 ging er nach Paris und schloss sich den Surrealisten um André Breton an, zu deren Hauptvertreter er später wurde. Bereits 1954 veröffentlichte Dalí gemeinsam mit dem Fotografen Philippe Halsman (1906–1979) einen Fotoband über seinen ikonischen Oberlippenbart.

»Nach dem Rauschebart könnte der Zwirbelschnurrbart zurückommen - auch dank Boris Friedewalds Buch "Dalís Bärte", das den Werdengang des Künstlers anhand seiner Barthaare erzählt.«

Zeit Magazin (08.12.2016)

»Ein Bild- und Textband, der dem Meister lustvoll um den Bart geht.«

Basler Zeitung (08.11.2016)

»Boris Friedewald fasst auf 144 Seiten das bärtige Phänomen zusammen: Vorbilder Dalís, Freundschaften und Anekdoten an den exzentrischen Bart-Kreationen des Künstlers entlangerzählt.«

Textilwirtschaft (24.10.2016)

»Ein unterhaltsames Werk und gleichzeitig Hommage an einen beeindruckenden Künstler«

BEAUTYtalk (01.07.2016)

Gebundenes Buch, Pappband, 144 Seiten, 14,0 x 18,5 cm, 30 farbige Abbildungen, 30 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-7913-8254-8

€ 19,95 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Prestel

Erschienen: 31.10.2016

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„Tagsüber ist mein Bart vergnügt, abends melancholisch, nachts traurig.“

Von: paper.and.poetry Datum: 23.12.2016

https://paperandpoetryblog.wordpress.com/

„Dalí's Bärte“ von Boris Friedewald ist nicht nur eine Hommage an Dalí's Bärte, sondern vielmehr an Dalí selbst. Denn Dalí begriff sich im Ganzen als künstlerische Figur, die sich vor allem durch seinen Bart auszeichnete. Immer länger werdend, immer weiter gebogen und in immer exzentrischer anmutenden Bildern und Collagen verarbeitet, schaffte es Dalí seinen Bart zu einem weltweit bekannten Kunstwerk werden zu lassen – und so auch sich selbst . Dabei fing alles klein an. Als Dalí zu Studienzeiten bemerkte, dass seine auffällige Kleidung ihn zwar als Künstler markierte, er dadurch aber mehr belächelt als ernst genommen wurde, entdeckte er die Kraft seines Bartes, der sich nach und nach zu seinem „Markenzeichen“ entwickelte. Dalí ging sogar so weit, seinen Schnurrbart als „metaphysische Antenne“ zu bezeichnen, aus dem er seine künstlerische Energie zog.
In „Dalí's Bärte“ wird anhand von siebzehn bärtigen Kapiteln Dalís Leben näher beleuchtet und seine Lebensstationen mittels seiner Bartentwicklung aufgezeigt, wobei jedes Kapitel mit einem passenden Zitat eingeleitet wird. Bebildert ist diese bärtige Mini-Biographie Dalís mit persönlichen Fotos sowie Kunstwerken rund um Dalís Bärte. Zusätzlich zeigt das Vorsatzblatt eine Abbildung von Dalís Bärteentwicklung von 1927-1989, was ich ziemlich gelungen finde. Der Übersichtlichkeit halber schließt das Buch mit einer Zusammenfassung von Dalís Lebensstationen.
Einzig das Format ist etwas ungewöhnlich. Es ist kleiner und kompakter als man es von anderen Kunstbänden gewohnt ist, was ich allerdings sehr praktisch finde, denn es erleichtert das Lesen des äußerst informativen Inhalts ungemein. Für die Fotos allerdings wäre ein größeres Format vorteilhafter, aber das ist nur ein minimales Manko. Ich bin immer noch ganz begeistert von dem Buch und kann es nur jedem (noch nicht) Dalí-Begeisterten sehr ans Herz legen.

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