Daphnis und Chloe

Ein Liebesroman

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Hardcover
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Der erste erotische Roman der Weltliteratur

Kurt Steinmanns Übersetzungen von Homers «Odyssee» und «Ilias» wurden viel gelobt und ausgezeichnet. Nun zeigt er, dass er auch in Fragen der Liebe den richtigen Ton zu treffen weiß. Diese wurde selten zartfühlender, heiterer und unschuldiger beschrieben als in Longos' «Daphnis und Chloe». Als Findelkinder von zwei Hirtenfamilien aufgenommen, wachsen die beiden titelgebenden Helden in der idyllischen Berglandschaft der Insel Lesbos auf. Spielerisch entdecken sie über Jahre hinweg ihre Körper und ihre Leidenschaft, ehe sich am Ende all ihre Wünsche erfüllen. Longos` zauberhafter Liebesroman ist eines der inspirierendsten Zeugnisse antiker Literatur mit unzähligen Bearbeitungen des Themas durch Kunst, Musik und Literatur.

»Eine Liebesgeschichte von goldiger Naivität und zugleich die gelungenste Parodie der Gattung: ›Daphnis und Chloe‹, Longos' antiker Roman über Verlangen und Erfüllung, von Kurt Steinmann neu ins Deutsche übertragen worden, ist vergnüglich.«

FAZ, Hans-Albrecht Koch (25. April 2019)

Aus dem Altgriechischen von Kurt Steinmann
Originaltitel: Daphnis und Chloe
Hardcover mit Schutzumschlag, 192 Seiten, 9,0 x 15,0 cm
ISBN: 978-3-7175-2486-1
Erschienen am  15. April 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Lesbos, Griechenland

Leserstimmen

Natur und Liebe vereint: Was kann es Schöneres geben?

Von: Belle Novelle

02.05.2019

Als ich die Vorankündigung zur Neuübersetzung vom griechischen Roman der Antike entdeckte, war ich ganz aufgeregt. Zum einen hatte ich zu Schulzeiten kein Latein, sodass ich Ausschnitte aus dem Buch nicht übersetzen musste, und zum anderen war mir die Geschichte auch im Großen und Ganzen fremd. Des Weiteren sollte ich erwähnen, dass ich mich bei dem unglaublich schönen Cover schockverliebte. Nun, was soll ich sagen, ich brauchte das Buch unbedingt. Bis zum heutigen Tag bin ich ganz berauscht von dieser Erscheinung und dem Inhalt. Aber warum? Daphnis und Chloe sind Findelkinder, die von zwei Hirtenfamilien aufgenommen und großgezogen werden. Sie wachsen umgeben von viel Natur auf der Insel Lesbos auf und lernen sich bereits in frühen Jahren lieben. Diese Liebe reift zusammen mit den Früchten der Landschaft, und Daphnis und Chloe geben sich nach und nach der Leidenschaft, der körperlichen Anziehungskraft hin. Liebespraktiken werden versucht von der Tierwelt zu übernehmen, denn darin fühlen sie sich noch sehr unerfahren und unbeholfen. Was folgt ist die Erkundung der Natur und der Liebe. Longos, der seine Inspiration zur Geschichte aus einem Gemälde entnommen hat, schreibt poetisch wunderschön. Ich bin tatsächlich überfordert irgendeinen Anhaltspunkt zu finden, da ich dieser Schrift in keiner Weise gerecht werden kann. Nach den ersten Seiten legte ich das Buch neben mich und seufzte. Wie ist es möglich, dass Worte, die bloße Sprache einen zu Tränen rührt? Sie ist so rein und unbefleckt, wie die Liebe von Daphnis und Chloe, und die Natur, die sowohl die Insel als auch den Leser verzaubert. „Sie setzte ihm sorgfältig den Kranz auf das Haupt und küsste sein Haar, das ihr prächtiger vorkam als die Veilchen.“ Prächtiger als die Natur? Ja, hier scheint die Liebe kaum in Worten fassbar zu sein, und doch ist sie für den Leser zu jeder Zeit greifbar, existent. Bevor ich mich nun in Gänze um Kopf und Kragen „rede“, fasse ich es kurz: Kauft das Buch! Lest es, wenn ihr es noch nicht kennt. Kurt Steinmann hat mit seiner Neuübersetzung ganz Großes geleistet. „Man tut wohl, es alle Jahre einmal zu lesen.“ Und wie so häufig, kann ich Johann Wolfgang von Goethe nur beipflichten. Einfach wunderbar!

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Vita

Longos

Der Autor des Romans «Daphnis und Chloe» lebte vermutlich zu Ende des 2., Anfang des 3. Jahrhunderts auf der griechischen Insel Lesbos. Über sein Leben ist nichts bekannt, und selbst die Richtigkeit seines Namens wird immer wieder in Frage gestellt. Sollte der Name «Longos» (lat. «Longus») zutreffen, so war er vermutlich der Sohn freigelassener römischer Sklaven.

Zur AUTORENSEITE

Kurt Steinmann

Kurt Steinmann, geboren 1945 im schweizerischen Willisau, übersetzt seit den 70er-Jahren Autoren der griechischen und römischen Antike sowie der Renaissance. Für den Manesse-Verlag übertrug er unter anderem «Die Apokalypse» (2016), das «Lob der Torheit» (2002) und die «Odyssee» des Homer (2007). Seine Versübersetzung der «Ilias», an der er neun Jahre arbeitet, wurde 2018 mit dem Paul-Scheerbart-Preis der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung ausgezeichnet.

zum Übersetzer

Events

28. Mai 2020

Lesung aus "Daphnis und Chloe" mit Kurt Steinmann

Friedberg | Lesungen
Longos
Daphnis und Chloe

Pressestimmen

»Die Neuübersetzung von Kurt Steinmann besticht durch ihre Schönheit: So schön wie die vollkommene Liebe von Daphnis und Chloe und die Naturidylle auf Lesbos, so schön ist auch die zeitlos-elegante Sprache, die Kurt Steinmann zelebriert.«

»Der Hirtenroman des Longos ist ein Hohelied an die Liebe. Und ein Buch über die Sehnsucht nach der Natur.«

Neue Zürcher Zeitung (CH), Thomas Ribi (24. Mai 2019)

»So zart, so wunderbar dezent - einfach ein Riesengenuss, dieses Buch zu lesen.«

»In der liebevollen Neuübersetzung von Kurt Steinmann liest sich ›Daphnis und Chloe‹ wie ein schwebender Traum von der Liebe, wie eine zartfühlende Erinnerung an den großen Zauber und wie ein zeitloses Versprechen auf Ewigkeit.«

»Das liest sich noch heute gut und zeigt, dass manche Themen auch nach Jahrhunderten nichts von ihrem Zauber eingebüßt haben«

»Sprachlich bleibt Kurt Steinmann nah an der poetischen Prosa des Originals, sein deutscher Text ist wundervoll klassisch-bedacht.«

dpa, Sebastian Fischer (10. Juli 2019)

»Kurt Steinmanns Übersetzung (...) verspricht eine vergnügliche und leicht ironische Lektüre.«

»[Steinmanns] Übersetzung aus dem Altgriechischen neu ins Deutsche ist absolut gelungen. Eine Kunst!«

»Ein Buch, das einfach nur glücklich macht. Erst recht in Kurt Steinmanns wunderbarer Neuübersetzung.«

Die Weltwoche (CH), Florian Vetsch (15. August 2019)

»Longos’ erotische Liebesgeschichte zwischen den Findelkindern ›Daphnis und Chloe‹ ist fast 2000 Jahre alt, doch am verwirrenden Zauber erster Gelüste hat sich nichts geändert.«

Welt am Sonntag, Barbara Weitzel (26. Mai 2019)