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Das Aha-Erlebnis Wie plötzliche Einsichten entstehen und wie wir sie erfolgreich nutzen

Kundenrezensionen (2)

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-421-04701-4

Erschienen: 21.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Warum wir unter der Dusche die besten Ideen haben

Jeder kennt das: Wir kauen ewig auf einem Problem herum und suchen eine Lösung, und lange passiert nichts. Dann plötzlich kommt die Erleuchtung. Wie aus heiterem Himmel. John Kounios und Mark Beeman, zwei der weltweit führenden Neurowissenschaftler auf dem Gebiet der Kreativität, erklären in Das Aha-Erlebnis, wie solche plötzlichen kreativen Eingebungen in unserem Gehirn zustande kommen, warum sie nicht ganz so zufällig geschehen, wie es uns scheint, und was wir tun können, um ihr Entstehen zu befördern. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse mit hoher Nutzanwendung, unterhaltsam und fesselnd präsentiert.

"Warum macht Duschen kreativ" - Interview mit John Kounios auf n-tv.de

"(Ihre) Erkenntnisse haben Kounios und Beeman zu einem in der Tat erhellenden Buch verarbeitet."

STERN "Gesund Leben" (11.11.2015)

John Kounios ist Professor für Psychologie an der Drexel University in Philadelphia, Mark Beeman hat den Lehrstuhl für Psychologie an der Northwestern University in Illinois inne. Beide gehören zu den weltweit führenden Neurowissenschaftlern, was die neuralen Grundlagen von Ideen und kreativem Denken anbelangt, über ihre Forschung wird regelmäßig in den wichtigsten englischsprachigen Medien berichtet, u.a. in der New York Times und im Wall Street Journal. Das Aha-Erlebnis ist ihr erstes Buch für ein breites Publikum.

"(Ihre) Erkenntnisse haben Kounios und Beeman zu einem in der Tat erhellenden Buch verarbeitet."

STERN "Gesund Leben" (11.11.2015)

"Unterhaltsam und anschaulich."

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 21.10.2015

"Mit anschaulichen Beispielen aus der Praxis. (...) Im Laufe der Lektüre bekommt man so ein Repertoire erprobter Verfahren an die Hand."

SWR2 "Impuls" (05.11.2015)

"(Das Buch) liefert einen interessanten und anschaulichen Einblick in die Arbeit unseres Denkorgans."

Technology Review (22.10.2015)

»Sehr anschaulich und mitreißend auf dem neuesten Stand der Forschung.«

Kurier am Sonntag (A), 13.09.2015

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Aus dem Englischen von Nele Junghanns
Originaltitel: The Eureka Factor: Aha Moments, Creative Insight, and the Brain
Originalverlag: Random House

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 31 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-421-04701-4

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Sachbuch

Erschienen: 21.09.2015

  • Leserstimmen

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Da geht Ihnen bestimmt ein Licht auf...

Von: Melissa R. Datum: 01.01.2016

mellis-produkttests.blogspot.de/

Die Möglichkeiten, Aha-Erlebnisse hervorzurufen, sind vielfältig - und alles andere als kompliziert. Sie lassen sich beispielsweise befördern, indem man sich von der Außenwelt löst: Der gefeierte Schriftsteller Jonathan Franzen etwa schrieb an seinem Bestseller "Die Korrekturen" oft im Dunkeln, er trug dazu obendrein Ohrstöpsel, Ohrenschützer und eine Schlafbrille. Sich in positive Stimmung zu versetzen, mentale Reisen in ferne Länder und vergangene Zeiten zu unternehmen, über die Zukunft nachzusinnen - auch das kann plötzliche Einsichten auslösen. Und wenn die Lösung eines kniffligen Rätsels, eines vertrackten Problems sich ganz und gar nicht einstellen mag, hilft es nicht selten, eine Pause zu machen und etwas völlig anderes zu tun oder zu denken. Das Aha-Erlebnis taucht dann zu den unwahrscheinlichsten Zeiten und an den abwegigsten Orten auf [...] (Klappentext)

Die renommierten Psychologen John Kounios und Mark Berman präsentieren ihren Lesern die neuesten Ergebnisse der modernen Neurologie aus dem Bereich der Erkenntnis-Forschung. Mit Hilfe kurzer Geschichten und Anekdoten schaffen es die Autoren, die Theorie, die hinter dieser Wissenschaft steckt, aufzulockern und für jeden verständlich zu machen, der Interesse an Verhaltensforschung oder den dazu gehörenden Gebieten zeigt. Dabei findet sich in den einzelnen Kapiteln immer wieder ein aktueller Bezug oder eine sorgfältig ausgewählte Grafik. Ebenfalls zur Verständlichkeit der Erklärungen beitragend sind die genauen Schilderungen der beschriebenen Studien, sowie (insofern möglich) Abbildungen, um Rätsel oder Aufgaben selbst durchdenken zu können. Der einzigen Kritikpunkt, den ich an dieser Stelle einbringen möchte ist aber, dass die Studien teilweise sehr ähnliche Ergebnisse liefern können und eine Anhäufung schon mal dazu führen kann, dass sich ein bis zwei Kapitel etwas träge wirken bzw. zu Wiederholungen neigen.
Man sollte sich bewusst sein, dass es sich bei diesem Buch nicht um einen Selbsthilfe-Ratgeber für inspirationslose Künstler handelt. Der Anteil der Neurologie und Verhaltenspsychologie dominiert, während "Tipps" zur Förderung von Aha-Erlebnissen nicht das Hauptaugenmerk auf sich ziehen. Viel mehr kann sich der Leser aus den Erkenntnissen der Forschungen erschließen, welche seiner persönlichen Verhaltensweisen förderlich sind oder eben nicht.
Ein großes Lob möchte ich für den umfassenden Anhang aussprechen, der fein säuberlich nach den Kapiteln gegliedert ist und eine Menge inhaltlicher Ergänzungen gibt, sowie weitere Literaturempfehlungen. Wer sich etwas genauer in ein spezielles Thema einlesen möchte, kommt hier sicherlich voll auf seine Kosten. Im Großen und Ganzen ein Buch, das durch ausgezeichnete wissenschaftliche Recherche punkten kann.

Danke für's Lesen!

Interessantes Wissen mit passenden Anekdoten

Von: Eva-Maria Obermann Datum: 14.10.2015

In dem Buch mit dem Untertitel Wie plötzliche Einsichten entstehen und wie wir sie erfolgreich nutzen schreiben die Autoren über das AHA-Erlebnis, jenen seltenen Moment, wenn alles klar und deutlich wird. Mit prägnanten Beispielen, passenden Anekdoten und fundiertem Wissen schaffen sie es dabei nicht nur biologische Vorgänge zu erklären, sondern auch darüber zu rätseln, ob und wie solche Erlebnisse forciert werden können und ob sie wirklich so unglaublich toll sind, wie auf den ersten Blick vielleicht anzunehmen.
Ich bin wirklich begeistert. Gerade Sachbücher schaffen es ja nicht immer den Leser so zu fesseln, dass nichts überflogen wird, sondern jedes Kapitel nicht nur Daseinsberechtigung erhält, sondern auch mit Interesse gelesen wird. Dieses Buch hat mich gefesselt. Mit der richtigen Mischung aus fachlichen Infos und geschichtlichen Erzählungen liefern die Autoren nicht nur Wissen, sondern auch gleich anschauliche Beispiele. Sie berichten von wichtigen AHA-Erlebnissen der Geschichte und erklären wann, wo und auch wie diese möglich waren – nicht ohne ihren Spekulationsanteil zu verheimlichen. Dadurch zeigen sie das, was sie gelernt haben, nicht nur, sie argumentieren dafür, führen Beweisketten aus und lassen Raum für eigene Überlegungen.
Schnell wird klar, dass ein AHA-Erlebnis nicht etwa dank konzentriertem Denken entsteht, aber auch nicht vom stetigen Müßiggang, sondern dass ein geübtes Gehirn sich eines verzwickten Problems manchmal erst dann wirklich bewusstwird, wenn es eine Pause bekommt. Mir kommen die besten Ideen beim Stillen, Joggen, Bügeln oder in der Sauna. Ein AHA-Erlebnis kann dabei bahnbrechend sein, wie beim Kampf gegen Krebs oder der Entdeckung der Schwerkraft, es kann aber auch relativ banal sein.
Die Autoren erklären, dass eine Umgebung der Ruhe, hilft, solche Erlebnisse auszulösen, sie aber auch nicht erzwingen kann. Manche Menschen arbeiten besser analytisch, also indem sie das Problem Stück für Stück lösen, ohne je ein „Heureka“ geschrien zu haben. Allein diese potentielle Abwesenheit des Geniestreichs macht es aus meiner Sicht umso interessanter, denn scheinbar funktionieren beide, aber der Schritt-für-Schritt-Weg ist oft der „schulische“, den wir beigebracht bekommen – vielleicht auch, weil wir die plötzliche Erkenntnis nicht lernen können.
Die Beispiele die gewählt wurden reichen dabei von biblischen Geschichten bis zu eigenen Erlebnissen der Autoren, so dass ein breites Spektrum abgedeckt ist und wirklich viele Geschichten zusammenkommen. Das macht zum großen Teil den Unterhaltungswert des Buches aus. Aber auch, dass oft von Möglichkeiten und Versuchen die Rede ist, führt dazu, das Buch selbst als Möglichkeit zu betrachten. Es gibt hier keine Anleitung für Einsichten und Erlebnisse, aber es wird beschrieben, welche Umgebungen förderlich sind und auch, dass Wege, die Scheitern essentiell für den Durchbruch sind. So oder so kann ein AHA-Erlebnis nach den Autoren nur haben, wer vorher schon gründlich an dem Problem gearbeitet hat – sich also auch eines Problems angenommen hat. Die Eigeninitiative ist also auch hier entscheidend und erlaubt damit keineswegs Faulheit, sondern lediglich gehörige Portionen der Entspannung.
Ich fand das Buch sehr interessant und lehrreich auf dem Gebiet der Neurowissenschaft. Da habe ich so einiges dazugelernt. Die Anekdoten waren nette, unterhaltsame Geschichten, die gelungen den Wissenschaftlichen Teil ergänzt haben. Jeder, der ab und an auch gerne was Wissenschaftliches liest, sei hier absolut der Griff zum AHA Erlebnis geraten.

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