Das Bekenntnis

Roman

Hardcover
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Wenn aus der Wahrheit Böses wächst - der neue große Roman von John Grisham

Oktober 1946 in Clanton, Mississippi. Pete Banning ist einer der angesehensten Bürger der Stadt. Der hochdekorierte Kriegsveteran hat es als Oberhaupt einer alt eingesessenen Familie mit dem Anbau von Baumwolle zu Reichtum gebracht. Er ist ein aktives Mitglied der Kirche, ein loyaler Freund, ein guter Vater, ein verlässlicher Nachbar. Doch eines Morgens wendet sich das Blatt. Pete Banning steht in aller Früh auf, nimmt ein leichtes Frühstück zu sich, fährt zur Kirche und erschießt den Pfarrer. Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Die Gemeinde ist erschüttert, und es gibt nur eine einzige Frage: Warum? Pete Banning aber schweigt. Sein einziger Kommentar lautet: »Ich habe nichts zu sagen.« Und auch als ihm die Todesstrafe droht, bricht er sein Schweigen nicht. Ein Aufsehen erregender Prozess beginnt, an dessen Ende in Clanton nichts mehr ist, wie es zuvor war.

»In Das Bekenntnis vertraut John Grisham auf bewährte Erzähltradition und ergänzt diese um eine gesellschaftliche Analyse, die für ihn neu ist.«

Axel Knönagel, dpa (12. März 2019)

Originaltitel: The Reckoning
Originalverlag: Doubleday
Hardcover mit Schutzumschlag, 592 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27213-2
Erschienen am  04. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Lesen Sie das Nachwort von John Grisham zu "Das Bekenntnis"

Leserstimmen

Juristisch angehauchter Roman mit einigen Schwachstellen

Von: readredblondebooks

15.01.2020

Fazit zu 'Das Bekenntnis' von John Grisham: Besonders haben mir die Gerichtsszenen und die Charaktere gefallen. Weniger gut fand ich das Motiv des Mörders (war nicht glaubwürdig genug) und das Ende des Buches. Ich habe auf eine überraschende Wendung gehofft, die sich nur zum Teil einstellte. Während mich die Familiendynamik besonders angesprochen hat, bin ich mit dem Mittelteil unzufriedener. Man hätte sich durchaus einige Seiten der Kriegserzählungen sparen können. Ich bin aber von Grishams literarischen Können durchaus überzeugt und werde bestimmt noch ein weiteres Buch von ihm lesen.

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Spannendes Familiendrama mit politischen Einflüssen,Spannendes Familiendrama mit politischen Einflüssen

Von: Inga Dahin

19.09.2019

Pete Benning, ein angesehener Bürger, Plantagenbesitzer, Familienvater und Kriegsheld aus Fort County beschließt eines Tages im Jahr 1946 in die nahegelegene Kleinstadt Clanton zu fahren und den Priester der Methodistenkirche, Dexter Bell, zu töten. Mit 3 gezielten Schüssen in die Brust erschießt er den Priester und lässt sich anschließend widerstandslos festnehmen. Alleine die Tatsache, dass ein Weißer einen Weißen tötet ist ein Skandal. Aber hier handelt es sich zudem um zwei hoch angesehene Bürger. Die Stadt ist ratlos! Warum hat Pete Banning das getan? Welchen Grund hatte er für diesen scheinbar kaltblütigen Mord? Was passiert nun mit Peter Banning? Gesetz ist Gesetz und auf Mord steht in Mississippi die Todesstrafe! Peter Banning ist ein Kriegsheld und in der Gemeinde hoch angesehen, daher bekommt er die Chance sein Leben durch die Wahrheit zu retten. Doch er verweigert jede Aussage. Das Bekenntnis Das Bekenntnis von John Grisham ist sein bisher einunddreissigster Roman. Ich habe einige seiner Werke gelesen und bin großer Fan seines Schreibstils. Durch „das Bekenntnis“ musste ich mich allerdings stellenweise durchkämpfe. Das Buch hat Grisham in drei Teile unterteilt. Der Mord - Der Knochenacker - Der Verrat Der Mord Im ersten Teil geht es wie auch schon der Titel sagt um den Mord an Dexter Bell, dem Priester der Methodistenkirche. Pete Banning erschiesst ihn mit seinem Colt, lässt sich festnehmen und fügt sich seinem Schicksal. Das Einzige was er sagt ist, dass er nichts zu sagen hat. Und dabei bleibt er. Punkt. Rund um den Mord erfährt man im ersten Teil auch viel über die Familie Banning und über die Stellung der Schwarzen in er damaligen Gesellschaft. Im Jahr 1946 herrschte in Mississippi noch strikte Rassentrennung. Auch wenn dieSklaverei abgeschafft war, gab es grosse Unterschiede zwischen Schwarzen und Weißen. Die Unterdrückung wird in ersten Teil dieses Buches mehr als deutlich. Auch wenn die Familie Banning eine der anständigen Familien ist, die ihre Arbeiter ordentlich behandelt und den Verhältnissen entsprechend gut bezahlt, leben die schwarzen Arbeiter und deren Familien doch in ärmlichen Verhältnissen. Sie haben keine andere Möglichkeit als für die Weißen zu arbeiten. Zudem ist das Leben der schwarzen Bevölkerung nicht viel Wert. Wird ein Schwarzer erschossen, interessiert es niemanden. Umso härter trifft es die Kleinstadt Clanton, dass sowohl Mörder, als auch Opfer Weiße sind. Das Motiv ist das größte Rätsel, welches es zu lösen gilt. Leider lässt sich Pete Banning durch niemanden erweichen. Weder seine Schwester Florry, seine Kinder Stella und Joel oder seine Rechtsanwälte bekommen mehr, als „ich habe nichts zu sagen“ aus ihm heraus. Es lässt sich vermuten, dass seine Ehefrau Liza, die er ins Irrenhaus hat einliefern lassen, etwas mit dem Motiv zu tun hat. Aber diese lässt Pete komplett isoliert. Auch der Leser erfährt sehr wenig über Liza. Erst im zweiten Teil - Der Knochenacker - wird ein Rückblick in die Vergangenheit der Bannings erlaubt. Hier erfahren wir was für ein Mensch Liza ist/war. Wie sich Peter und Liza lieben lernten und wie der Krieg beide entzweite. Eindrucksvoll werden in diesem Teil die Kriegserlebnisse der amerikanischen Soldaten im zweiten Weltkrieg in Japan geschildert. Dieser Teil war für mich mit Abstand am interessantesten. Der schmale Grad zwischen Leben und Tod wird nur zu deutlich dargestellt und Pete Banning wächst dem Leser sehr ans Herz. Unverschönt wird der Todesmarsch von Bataan geschildert und auch die Überfahrt auf dem japanischen Schiffen auf denen zahlreiche Kriegsverbrechen verübt wurden. Der Verrat Im Dritten Teil geht es größtenteils um den Rechtsstreit um das Erbe der Bannings. Die Witwe Jacky Bell, die mittlerweile einen (geldgeilen) Anwalt geheiratet hat, klagt auf Schadenersatz für Ihren ermordeten Ehemann. Unterdessen lässt Joel sich als Vormund für seine Mutter Liza eintragen, wodurch sie nun auch Besuch von ihren Kindern empfangen darf. Liza geht es nicht gut und eine Besserung ist nicht in Aussicht. Eines Tages bricht sie aus und erzählt Florry ihr dunkles Geheimnis, bevor sie sich das Leben nimmt. Die Farm und das Anwesen der Bannings wird der Witwe Bell zugesprochen. Stella und Joel nehmen Abschied von der Baumwollfarm und auch das Leben der Bediensteten nimmt hier eine Wendung. Das Motiv für den Mord, der das Leben der gesamten Familie Banning und der Baumwollearbeiter verändert hat wird gelöst. Befriedigend ist es aber nicht... Insgesamt ist der Roman spannend und sehr interessant. Man erfährt viel über die zeitgenössische Geschichte, die damalige Kultur, das Justizwesen und den zweiten Weltkrieg in Japan. Der erste Teil hätte allerdings etwas gekürzt werden können. Hier finden sich viele Wiederholungen wieder und man hat das Gefühl nicht richtig voran zu kommen.

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Vita

John Grisham hat bisher dreiunddreißig Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und sieben Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.

Besuchen Sie den Autor im Internet: www.jgrisham.com

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Pressestimmen

»Ein richtig guter Grisham: klar konstruiert und sehr spannend.«

Hörzu (08. März 2019)

»Grisham dekonstruiert den klassischen Courtroom-Thriller und schreibt gegen Erwartungen an, die er selbst in zahlreichen anderen Romanen geweckt und befriedigt hat.«

Ulrich Baron, Süddeutsche Zeitung (15. November 2019)

»Der Autor muss den Erzählstrom gar nicht durch reißerische Strudel beschleunigen, ihm reicht jener dunkle Sog, der uns immer stärker dorthin zieht, wo schließlich alle Motive enthüllt werden.«

Hartmut Wilmes, General-Anzeiger (20. April 2019)

»Ein typischer Grisham: hoch spannend und engagiert.«

Morgenpost am Sonntag (17. März 2019)

»John Grishams ambitionierter Roman ist Kriminalgeschichte, Gerichtsdrama, Kriegsgeschichte, Familiensaga, Coming of Age-Geschichte, ein Stück Zeitgeschichte, wobei die Rassenspannungen subtil die Erzählung definieren.«

»So erweist sich Grisham wieder als facettenreicher Chronist des amerikanischen Südens …«

Stefan Rother, Schwäbische Zeitung (16. April 2019)