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Das Fell des Bären Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-89667-599-6

Erschienen:  13.11.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Ein großes Abenteuer in den Dolomiten und eine berührende Vater-Sohn-Geschichte.

Seit dem Tod seiner Mutter vor zwei Jahren hat der 12-jährige Domenico ein hartes Leben: Sein Vater, ein Tischler, ist schweigsam und ungesellig wie ein Luchs geworden und interessiert sich nicht einmal für die glänzenden schulischen Leistungen seines Sohnes. Dieser findet Trost nur in der Natur, an den Bächen und Wasserfällen der Dolomiten.

An einem Herbstmorgen im Jahr 1963 eröffnet Pietro, der Vater, seinem Sohn, dass er heute nicht zur Schule gehen soll: Sie werden für einige Tage in die Berge gehen - mit Proviant und zwei alten Gewehren. Im Laufe des mühevollen Aufstiegs erfährt der Junge, dass Pietro eine Wette eingegangen ist: Ausgerechnet er, der Außenseiter im Dorf, hat versprochen, den Bären zu erlegen, der in dieser Gegend seit einigen Wochen Bienenstöcke zermalmt, Hirsche und Rehe reißt. Auf ein solches Abenteuer hat Domenico schon lange gewartet. Dass es ihn an seine Grenzen führt, wird rasch deutlich. Zugleich spürt er im Laufe der abenteuerlichen Jagd eine wundersame Wandlung seines Vaters: Unter dessen rauer Schale bricht ein zugänglicherer, viel emotionaler Mensch hervor, als Domenico je für möglich gehalten hätte.

»In einfacher, fast märchenhafter Kinderbuchsprache entwickelt Righetto seine Erzählung, mit dem Sog aller zeitlosen Geschichten.«

Marc Reichwein, Welt am Sonntag (12.11.2017)

Matteo Righetto (Autor)

Matteo Righetto, wurde 1972 geboren und lebt in Padua. Er ist Dozent für Literatur. "Das Fell des Bären" (Originaltitel: "La pelle dell'orse") ist sein erster Roman, dem in Italien bereits zwei weitere folgten.

»In einfacher, fast märchenhafter Kinderbuchsprache entwickelt Righetto seine Erzählung, mit dem Sog aller zeitlosen Geschichten.«

Marc Reichwein, Welt am Sonntag (12.11.2017)

»Ein kleiner Roman von großer Emotionalität.«

Friedrich Reip, Galore (11.12.2017)

»In glasklarer Sprache entwickelt Matteo Righetto … eine packende Vater-Sohn-Story in wilder Natur.«

Gala (14.12.2017)

»Anrührend.«

Luna Mum (02.11.2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Italienischen von Bruno Genzler
Originaltitel: La pelle dell'orso
Originalverlag: Guanda

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 160 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-89667-599-6

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 27,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blessing

Erschienen:  13.11.2017

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Nicht ganz mein Fall

Von: Sarah Janina Datum: 08.03.2018

www.youtube.com/c/SarahJaninaa

Ein Buch mit einer netten Geschichte, aus der man sich sicherlich etwas ziehen kann, wenn man will, die sicher für jeden eine Aussage hat, aber im Grunde genommen kam sehr wenig bei mir an. Die Erzählweise war okay, hat leider nicht ganz meinen Geschmack getroffen, konnte mich nur an ein, zwei Stellen ein wenig berühren. Die Charaktere waren vielseitig, aber dennoch für mich nicht intensiv genug ausgearbeitet. Von der angeblichen Poesie in den Worten habe ich nicht viel mitbekommen, aber das ist wohl Geschmacksache, wie alles andere auch.

Heldenreise durch die Dolomiten

Von: YukBook Datum: 04.03.2018

www.yukbook.me

Auch wenn man nicht viel gemein hat mit dem zwölfjährigen Domenico, der am Ufer des Codalonga angelt und sich seinen Träumen hingibt, kann man sich als Leser sofort in seine Gefühlswelt hineinversetzen. Das liegt vor allem an der Sprachkraft Matteo Righettos, der die klare Bergluft in den Dolomiten, den Duft der Bäume und die archaische Landschaft mit allen Sinnen erspüren lässt.

Domenico, der mit seinem Vater Pietro Sieff in Colle Santa Lucia lebt, träumt davon, etwas Großes zu erleben und ein außergewöhnliches Leben zu führen. Er hätte nicht geahnt, dass sich so schnell eine Gelegenheit dazu ergibt: Sein Vater will mit ihm auf die Jagd gehen und den Bären erlegen, der seit geraumer Zeit die Gegend unsicher macht und um den sich viele Mythen ranken.

Während des mühsamen Aufstiegs auf der Suche nach der rotäugigen Bestie kommen sich Vater und Sohn unerwartet näher, und das macht das Besondere dieser Geschichte aus. Der Sohn lernt unerwartet eine ganz neue Seite seines bisher so abweisenden und griesgrämigen Vaters kennen und erlebt seine Anerkennung und die emotionale Nähe wie eine Neugeburt. In einer schnörkellosen Sprache und mit viel Feingefühl entfaltet der Autor vor der Kulisse der imposanten Bergwelt nicht nur eine körperliche Grenzerfahrung, sondern vor allem Domenicos Wechselbad der Gefühle zwischen existenzieller Angst, Staunen, Stolz und tiefer Rührung.

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