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Das Feuerzeichen Roman

Ab 13 Jahren

Kundenrezensionen (137)

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-27013-8

Erschienen: 26.10.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Als Zwillinge geboren, zu Feinden erzogen

Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen.

Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben …

Francesca Haig (Autorin)

Francesca Haig wuchs in Tasmanien auf und promovierte in Literaturwissenschaften an der Universität Melbourne. Wenn sie nicht gerade an ihren eigenen Texten arbeitet, unterrichtet sie Kreatives Schreiben an der Universität von Chester. Für ihre Gedichtsammlungen wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Mit Das Feuerzeichen legt sie nun ihre erste Romantrilogie vor. Francesca Haig lebt mit ihrer Familie in London.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Kathrin Wolf
Originaltitel: The Fire Sermon
Originalverlag: Gallery Books

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-453-27013-8

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne fliegt

Erschienen: 26.10.2015

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Das Feuerzeichen von Francesca Haig

Von: unzensiert♡ Datum: 14.10.2016

unzensiertblog.blogspot.de/

Cass lebt in einer Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Dabei werden die unvollkommenen Omegas von ihren perfekten Zwillingen getrennt. Sie werden verstoßen und bilden die Unterschicht der Gesellschaft, während die Alphas die Herrschenden sind. Allerdings ist jedes Zwillingspaar unauflösbar miteinander verbunden, es sterben immer beide Geschwister, wenn einer stirbt.
Als Cass, die aufgrund ihrer Sehergabe zu den Omgas gehört, von ihrem Zwillingsbruder Zach eingesperrt wird, entschließt sie sich zu fliehen und nach der einzigen Hoffnung für die Omegas zu suchen, die sie jede Nacht in ihren Visionen sieht: Der Insel.

Von der Grundidee von "Das Feuerzeichen" waren wir zunächst einmal total begeistert. Eine Welt völlig ohne Technik und Strom, eine Welt der Unterdrückung und der Diskriminierung, in der die Mächtigsten nicht ohne die Schwächsten überleben können, all das klang für uns nach einer spannenden Dystopie, bei der der nahende Aufruhr und Konflikt geradezu vorprogrammiert war.
Allerdings geht die Geschichte in dem Buch eher weniger rasant vonstatten als erhofft. Gerade zu Beginn vergeht teilweise sehr viel Zeit, in der wir Cass kennenlernen und immer wieder Teile ihrer Vergangenheit und ihrer Visionen entdecken. Was zu Beginn spannend scheint, zieht sich leider relativ stark in die Länge, es sind einfach zu viele Details und zu viele Wiederholungen, bis es endlich so richtig losgeht und sich die Geschichte weiterentwickelt. Dabei lässt sich das Buch eigentlich flüssig lesen. Der Erzählstil ist sehr bildhaft gehalten und enthält viele Beschreibungen der Umgebung, wodurch wir uns zwar absolut jede Situation und jeden Ort sehr gut vorstellen konnten, aber auch das Gefühl hatten ewig viel zu lesen, obwohl es nur einige Seiten waren.
Cass selbst war für uns teilweise ein starker, teilweise ein etwas unverständlicher Charakter. Ihr unerschütterlicher Glaube an das Gute im Menschen, an eine bessere Welt und ihr Durchhaltevermögen, ihre Unnachgiebigkeit haben uns wirklich gefallen. Cass ist also sehr willensstark, aber ihr Denken ist teilweise nur schwer nachvollziehbar. Obwohl ihr Zwillingsbruder ihr und den Omegas so viel Leid angetan hat, verteidigt sie ihn das gesamte Buch über und nimmt ihn immerzu in Schutz, was für uns einfach absolut unverständlich war.

Die Haupthandlung war prinzipiell sehr spannend, wurde durch das ganze dazwischen, in dem eigentlich nur sehr wenig passiert ist, aber leider abgeschwächt. Die einzelnen Charaktere, mit denen Cass längeren Kontakt hatte, waren gut ausgearbeitet und uns teilweise sehr sympathisch. Insgesamt ist "Das Feuerzeichen" ein interessanter Auftakt mit einer sehr tollen Grundidee, dessen Handlung leider etwas zu kurz kam, wobei es zum Ende hin plötzlich wieder sehr spannend wurde. Wir hätten uns einfach wesentlich mehr Geschehen in dem Zwischenteil gewünscht, das die Geschichte voranbringt. Es war uns an dieser Stelle etwas zu langsam und etwas zu wenig. Aus diesem Grund erhält "Das Feuerzeichen" 3 von 5 Sternen.

guter, erster Teil

Von: lesenundmehr Datum: 14.09.2016

lesenundmehr.wordpress.com

Diese Geschichte wusste mich von Anfang an zu begeistern.
Es ist eine dystopische Welt, die die Autorin erdacht hat. An dieser Welt an sich war jetzt nichts überragend neu, vielleicht kam mir das Setting daher auch etwas bekannt vor. Trotzdem fühlte ich mich sofort wohl und wurde in diese Welt hineingezogen, in welcher vor allem die Figuren zu überzeugen und zu überraschen wussten.
Es geht um ungleiche Zwillingspaare, denn nur solche werden noch geboren, Einzelkinder gibt es nicht mehr. Eine Eigenart ist, dass der eine Zwilling stark, der Andere schwach ist, der Eine ist gut, und der Andere ist potentiell schlecht. So zumindest die Theorie, die die Kinder in Herrscher (Alphas) und „Untergebene“ (Omegas) einteilen will, aber natürlich sehr oberflächlich daherkommt. So verwunderte es mich nicht, dass eben nicht immer alles so war wie es schien.
Cass ist die Hauptfigur dieser Geschichte. Sie hat den größten Anteil und ich mochte sie sehr. Sie wirkte auf den ersten Blick etwas naiv, aber hier lohnt genaueres lesen, denn nach und nach entwickelte sich ein anderer Eindruck.
Mit von der Partie ist ihr Zwilling Zach, den man kaum besser hätte herausarbeiten können. Ihn mochte ich aus verschiedenen Gründen nicht, aber als Gegenpart erfüllte er seine Aufgabe sehr gut.
Neben diesen beiden Figuren gab es noch diverse Nebendarsteller, die ich auch recht gut herausgearbeitet fand und die Wiedererkennungswert hatten.
Was die Geschichte selbst anbelangt, so wurde ich direkt und ohne große Umschweife regelrecht hineingeworfen. Mir machte das jedoch nicht viel aus, und ich kam trotzdem schnell und gut zurecht. Was ich ein wenig schade fand war, dass die aufkommende Spannung nicht immer hielt was sie versprach. Die Autorin verstrickte sich hier und da, was zu kleineren Längen und somit immer mal wieder zum abflachen der Geschichte führte. Trotzdem war der Gesamteindruck gut, und führte nicht dazu, dass ich mich langweilte oder den Eindruck gehabt hätte, dass ich ab- oder unterbrechen muss.
Ein guter Auftakt der Trilogie und ein lesenswertes Jugendbuch, dass trotz kleiner Längen für unterhaltsame Lesestunden sorgt.

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