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Das Gehirn meiner Großmutter Wahre Geschichten aus dem Alltag einer klinischen Psychologin

Kundenrezensionen (8)

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-75480-9

Erschienen: 31.08.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Eine faszinierende Reise an die brüchige Grenze
zwischen Normalität und Wahnsinn.

»Mein Interesse am Gehirn wurde geweckt, als ich die Frontallappen meiner Großmutter auf dem Fußboden ihres Wohnzimmers verspritzt sah.« Tanya Byron, heute renommierte Professorin für Klinische Psychologie, war 15, als ihre Großmutter von einer heroinabhängigen schwangeren jungen Frau erschlagen wurde. Das Bild der Sterbenden hat sich der Enkelin für immer eingebrannt. Mit 20 begann Tanya Byron 1989 ihre Ausbildung zur klinischen Psychologin – weil sie verstehen wollte. Sie arbeitete mit Kindern, die sich selbst oder anderen Unfassbares zuleide taten, mit Familien, die so dunkle Geheimnisse hüteten, dass es fast unerträglich schien, darüber nachzudenken, mit Menschen, die mit Drogenabhängigkeit oder Suizidabsichten zu kämpfen hatten.

Ihre brillant erzählten Fallgeschichten aus ihren Anfangsjahren als Psychologin führen uns an die Grenze zwischen Normalität und Wahnsinn – und lassen uns begreifen, dass sie nicht existiert. Die verletzlichsten Menschen können Kraft geben, wer stabil erscheint kann eine zerrüttete Innenwelt verbergen.

Tanya Byron (Autorin)

Tanya Byron ist Professorin für klinische Psychologie und arbeitet seit über zwanzig Jahren mit Kindern und Jugendlichen. In Großbritannien ist sie als Kolumnistin und Expertin regelmäßig in Rundfunk und Fernsehen präsent. In der BBC hat sie drei eigene Ratgebersendungen und schreibt für The Times und mehrere BBC-Radiosendungen. Außerdem berät sie nationale und internationale Organisationen, die mit Kindern, Jugendlichen und Familien zu den Themen psychischer Gesundheit und Erziehung arbeiten, und ist Kanzlerin der Edge Hill University.

www.professortanyabyron.com


Ursula Pesch (Übersetzerin)

Ursula Pesch, geboren 1952 in Meckenheim, Studium der Germanistik und Anglistik in Bonn und Freiburg i. Br., Übersetzerdiplomprüfung während eines mehrjährigen Aufenthalts in London, ist die Übersetzerin von u. a. David Agus, Kevin Dutton, Shirin Ebadi, Stephen Ilardi und Alan Weisman.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Ursula Pesch
Originaltitel: The Skeleton Cupboard
Originalverlag: Macmillan

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-442-75480-9

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 31.08.2015

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Toller Einblick in die Welt einer angehenden Psychologin

Von: BuboBubo Datum: 29.04.2017

bubobuboslesewelt.blogspot.de/

»Mein Interesse am Gehirn wurde geweckt, als ich die Frontallappen meiner Großmutter auf dem Fußboden ihres Wohnzimmers verspritzt sah.«
Tanya Byron hat als 15-jähriges Mädchen erleben müssen, wie ihre Großmutter von einer heroinabhängigen schwangeren Frau brutal erschlagen worden ist. Das Bild ihrer sterbenden Oma hat sich in ihr Gehirn eingebrannt. Mit 20 hat sie sich beschlossen eine Ausbildung zur klinischen Psychologin zu beginnen und zu erforschen, was in Menschen vor sich geht.
Was bewegt Kinde dazu sich selbst oder anderen zu schaden? Was sind Bewegründe für Suizid und wie kann Betroffenen Hilfe angeboten werden?
Tanya Byron erzählt aus ihrer Anfangsphase als Psychologin. Mittlerweile arbeitet sie bereits fast 18 Jahre in diesem Beruf und begibt sich immer wieder auf die Gratwanderung zwischen Wahnsinn und Wirklichkeit. In diesem Werk erzählt sie uns von faszinierenden Fallgeschichten, von einem kleinen traumatisierten Mädchen, von älteren Menschen die nicht mehr zwischen Vergangenheit und Gegenwart unterscheiden können und von vielen anderen, faszinierenden Geschichten.

Neben den Geschichten über Patienten erfahren wir sehr viel über das Leben der Autorin und wie sie ihren Weg gefunden hat. Ihr kommen Zweifel und oft wusste sie nicht ob ihre Arbeit das richtige für sie ist und ob sie es mental schaffen wird. Es ist interessant zu erfahren, wie eine Ausbildung in London um 1989 abläuft. Ihre Laufbahn und die Fallgeschichten, welche als Konstrukte verschiedener Personen zu verstehen sind, bilden den Haupteile des Buches.
Im Vorwort und im Epilog geht sie auf ihre traumatische Erfahrung des Totschlages ihrer Oma ein und analysiert ihre Beweggründe und im Nachhinein ihr Verhalten während ihrer Ausbildung.
Daraus entwickelt sich ein vollständiges Bild und Fragen, die beim Lesen dem Leser in den Kopf gekommen sind, werden so nochmals aufgegriffen und beantwortet.
Leider bleibt die Betrachtung der verschiedenen psychologischen Erkrankungen sehr oberflächlich. Doch dafür bekommen wir gezeigt, was es heißt mit Erkrankten Menschen zu arbeiten und wie schwer es für behandelnde Ärzte und Psychologen ist.
Ich fand „Das Gehirn meiner Großmutter“ sehr gelungen. Wer mehr in die Thematik der Erkrankungen eintauchen möchte, wird mit diesem Werk vermutlich unbefriedigt zurückgelassen. Wer sich für den Weg einer angehenden Psychologin interessiert wird hier allerdings seine Freude daran haben und einen Mehrwert daraus ziehen können.

Für Psychologie-Interessierte ein absoluter Muss

Von: Nora von More than words Datum: 15.09.2016

https://m.youtube.com/user/MissNokles

In Tanya Byrons Roman, der eher eine Art Erfahrungsbericht darstellt, erfahren wir ihre Geschichte des Werdegangs einer klinischen Psychologin in England. Wir begleiten während ihrer mehreren 6-monatigen Praktika und erleben die angehende Psychologin auch in Zeiten von Wut, Traurigkeit und Zweifel am Job. Dieser Aspekt macht das Buch für mich zu einem sehr authentischen Werk und die Autorin zu einer sehr sympatischen Person, weshalb ich das Buch nur jedem Empfehlen kann, der sich nur annähernd etwas für Psychologie interessiert.

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