Das Haifischhaus

Roman

Hardcover
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Toto Berger war die gefeierte Nummer eins des Welttennis. Bis er überraschend zurücktrat, schwer krank, medikamentenabhängig. Ein Geheimnis, das niemand wissen durfte. Drei Jahre danach liegt sein Leben in Trümmern. Da fordert ihn die neue Nummer eins zu einem letzten Duell. Vor 30.000 Zuschauern auf Schalke. 10 Millionen Preisgeld. All or nothing. Noch einmal versammelt Toto Berger in einem einsam gelegenen Haus an der Ostsee seine Gefährten von einst um sich. Darunter die Frau, die er schon lange liebt. Und sein Sohn, den er stets verleugnet hat. Noch einmal bringt er sich in Form. Bis er begreift: Bei diesem Spiel muss er nicht seinen Rivalen besiegen, sondern sich selbst.

»Ein eindrücklicher Roman über die Rücksichtslosigkeit des Einzelkämpfers – und warum die Einsamkeit zum Profisport gehört.«

stern (25. September 2019)

Hardcover mit Schutzumschlag, 512 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27239-2
Erschienen am  02. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Nervenkitzel und Muskelkater

Von: Softeis

12.11.2019

Toto Bergmann hat die beste Zeit hinter sich. Nach seinem Austritt aus dem Profisport hat es vor allem eins: Minusglück - Scheidung, Geldnot, desolate Gesundheit, eine demente Mutter. Als sein Erzgegner Frédéric Lamenteau ihn mehr oder weniger spaßeshalber in einem TV-Interview zum Duell auffordert, weckt er alte Geister und neue Chancen, aber auf jeden Fall Mount Bergers Kampfgeist. Das Auf und Ab der Vorbereitung ist gespickt von Intrigen, geheimen Liebschaften und familiären Neuordnungen, zum Schluss zählt das Spiel - all or nothing. Rüdiger Barth ist selbst passionierter Tennisspieler. Das merkt man in jeder Zeile des Romans Das Haifischhaus. Mit tiefen Einblicken in die Welt DES und vor allem die Welt NACH DEM Profitennis schafft er es auch fachfremde Leser wie mich mit auf die Reise zu nehmen. Ein formidabler, spannender, kurzweiliger und uneingeschränkt empfehlenswerter Roman, in dem Passion und Lethargie aufeinander treffen und Höhenflüge und Tiefschläge sich mit hoher Geschwindigkeit abwechseln.

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Das Haifischhaus

Von: Anna Kranich

02.11.2019

Das Haifischhaus ist ein feinfühliges Buch rund um den ehemaligen Tennis-Star Toto Berger. Es ist sehr feinfühlig geschrieben und transponiert perfekt die verschiedenen Emotionen des Protagonisten. Selbst wenn man nichts mit Tennis am Hut hat (wie ich) ist es sehr spannend und gibt einen guten Einblick in die Psychologie und den Druck im Spitzensport. Außerdem ist das Buch sehr vielschichtig: es arbeitet den Tuniersport in all seinen Facetten auf, hat Loyalität und Freundschaft zum Thema, zeigt schwierige Vater-Sohn-Beziehungen und hat ganz nebenbei noch eine unaufdringliche Liebesgeschichte vorzuweisen. Und das alles ohne auch nur eine Sekunde seine Leichtigkeit zu verlieren. Das Buch ist in große Kapitel unterteilt, die wiederum in sehr kurze Kapitel unterteilt sind. Das macht das Lesen einerseits einfach, wenn man wenig Zeit hat, andererseits wirkt es dadurch manchmal etwas fraktioniert. Ich kann das Buch in jedem Fall guten Gewissens weiterempfehlen für alle die sich auch für die Psychologie hinter dem Spitzensport interessieren.

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Vita

Rüdiger Barth, Jahrgang 1972, wuchs im Schwarzwald auf und lebt mit seiner Familie am Rande Hamburgs. Er arbeitet als Head of Print bei der Looping Group, die er gemeinsam mit drei Freunden gründete. In seinen fünfzehn Jahren als Reporter für das Magazin »stern« traf er viele Größen des Sports, etwa Bastian Schweinsteiger, Pete Sampras, Oliver Kahn und Joachim Löw. Als Tennisspieler verfügt Barth über eine, wie er sagt, recht vertrauenswürdige Vorhand und eine Rückhand, die er meist vergeblich zu umlaufen versucht. Er schrieb mehrere Sachbücher, zuletzt »Die Totengräber« (mit Hauke Friederichs). »Das Haifischhaus« ist sein Romandebüt.

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Videos

Pressestimmen

»Nicht nur für Tennisfans bietet dieser Roman höchste Spannung, viel Dramatik und vor allem bewegende Momente - beste Unterhaltung.«

Margarete von Schwarzkopf (11. September 2019)

»Rüdiger Barth schafft eine perfekte Symbiose aus seinen Erfahrungen als Sportreporter und der Darstellung des inneren Kampfes eines Menschen der an der Disziplin „Leben“ zu scheitern droht.«

»Ein starker Aufschlag. Und: ganz großes Tennis.«

Hannoversche Allgemeine Zeitung, Ronald Meyer-Arlt (21. September 2019)

»Starker Schmöker... Der Leser verliebt sich schnell in die Story, die ein bisschen an die des Underdogs Rocky Balboa alias Sylvester Stallone erinnert.«

Tennismagazin, Andrej Antic (16. September 2019)

»Gekonnt zeichnet Autor Rüdiger Barth die Szenerie und die Charaktere ... Mit Barth blickt man tief in die zerrissene Seele (Toto) Bergers ... Lesenswert«

Tennismagazin, Andrej Antic (16. September 2019)