Das Haus der Verlassenen

Roman

Bestseller Platz 30
Spiegel Hardcover Belletristik

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Sussex, 1956. Als die junge Ivy Jenkins schwanger wird, schickt ihr liebloser Stiefvater sie fort – ins St. Margaret's Heim für ledige Mütter. Sie wird den düsteren, berüchtigten Klosterbau nie mehr verlassen ...

Sechzig Jahre später stößt die Journalistin Sam in der Wohnung ihrer Großeltern auf einen flehentlichen Brief Ivys. Er ist an den Vater ihres Kindes adressiert – aber wie ist er in den Besitz von Sams Großvater gelangt? Sam beginnt die schreckliche Geschichte von St. Margaret's zu recherchieren. Dabei stößt sie auf finstere Geheimnisse, die eine blutige Spur bis in die Gegenwart ziehen. Und die tief verstrickt sind mit ihrer eigenen Familiengeschichte.

»Es macht mich fassungslos, dass es gerade mal zwei Generationen her ist, was Emily Gunnis in ihrem Debüt als Leben der jungen Ivy beschreibt.«

Annalena Lüder, Emotion (12. März 2019)

Aus dem Englischen von Carola Fischer
Originaltitel: The Girl in the Letter
Originalverlag: Headline UK
Hardcover mit Schutzumschlag, 400 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27212-5
Erschienen am  18. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Leserstimmen

Das Haus der Verlassenen

Von: Ria26687

16.04.2019

Der Roman berichtet von der frisch getrennten Mutter Sam, die als Journalistin arbeitet. Diese findet in der Wohnung ihrer Großmutter einen Brief, der sie sehr mitnimmt. Er wurde in den 50er Jahren von einem jungen Mädchen namens Ivy verfasst, das aufgrund ihrer unehelichen Schwangerschaft in einem Heim untergebracht wurde. Sams journalistische Neugier ist geweckt und sie versucht mehr über die Mädchen und das Heim in Erfahrung zu bringen. Das Buch widmet sich einem sehr spannenden, jedoch tragischen Thema. Im Wechsel zwischen damals und heute werden die Geschichten der verschiedenen Protagonisten beleuchtet und man dringt immer tiefer in die schrecklichen Geschehnisse des St. Margaret Heims ein. V.a. die schlechte Situation der kleinen Kinder berührte mich sehr, da ich selbst erst vor kurzer Zeit Mutter geworden bin. So spannend die Geschichte jedoch beginnt, desto verworrener wird. Ich musste mich teils stark konzentrieren, um die Beziehungen der verschiedenen Personen noch nachvollziehen zu können. Außerdem wirken einige Situationen zu stark konstruiert, als das sie glaubwürdig seien.

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Ein sehr gutes Buch!

Von: Wasserstern

16.04.2019

Romane über Familiengeheimnisse sind genau mein Ding. Deswegen war ich auch sehr gespannt auf diese Geschichte. Das schöne Cover, das düster und geheimnisvoll wirkt, hat dies natürlich noch zusätzlich unterstrichen. Es bringt jedoch genau die richtige Stimmung für die Geschichte hervor. Der Schreibstil ist sehr gut - flüssig, bildreich und unkompliziert. Ich hatte keine Probleme in die Geschichte rein zu finden - ich flog regelrecht über die Seiten. Trotz der verschiedenen Erzählperspektiven konnte ich problemlos folgen. In diesem Buch gibt es, wie so oft bei diesem Genre, viele Geheimnisse die langsam aufgedeckt werden. Der Autorin ist hier ein sehr berührender und gleichzeitig fesselnder Roman gelungen, der zum Nachdenken anregt. Auch wenn der Inhalt hier lediglich fiktiv erzählt wird, so hat es Heime dieser Art und in denen solche Zustände herrschen ja leider wirklich gegeben. Ich wurde regelrecht in die Geschichte hineingesogen und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Es gibt zwei Zeitebenen, die sich immer wieder abwechseln und so ein großes Rätsel mit vielen Puzzleteilen entstehen lassen. Dadurch ist permanent Spannung gegeben. Nach und nach werden die erschütternden Zustände in den kirchlich geführten Mutter-Kind-Heimen aufgedeckt sowie die Verbindung zu Sams eigener Familie. Dabei durchlebt man als Leser eine Achterbahnfahrt der Gefühle, z.B. aufgrund der täglichen Misshandlungen und psychischen Grausamkeiten, denen die Frauen ausgeliefert waren. Die Charaktere Ivy und Sam sind sehr detailliert beschrieben und werden dadurch sehr lebendig inszeniert. Man kann sich als Leser sehr gut in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen und empfinden. Mir sind vorallem die von Ivy verfassten Briefe sehr nahe gegangen. Aber auch die Nebenprotagonisten sind gut beschrieben und dargestellt und fügen sich so nahtlos in die mitreißende Handlung ein. Auf eine Liebesgeschichte wurde hier verzichtet. Diese wäre aber auch nicht nötig gewesen, da hier die Gefühle der Betroffenen sehr gut eingefangen wurden und ihr Leid, ihre Hoffnungslosigkeit und Trauer bildlich dargestellt werden. "Das Haus der Verlassenen" ist ein sehr berührender Roman, den ich nicht so schnell vergessen werde. Obwohl er fiktiv erzählt ist, basiert er auf wahren Begebenheiten, die es vor ca. 60 Jahren gegeben hat. Ich war selten beim Lesen so erschüttert und habe so an den Zeilen geklebt. Toller Schreibstil, tolle Geschichte mit viel Tragik und Gefühl - von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

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Vita

Emily Gunnis arbeitete lange beim Fernsehen, unter anderem als erfolgreiche Drehbuchautorin. »Das Haus der Verlassenen« ist ihr Debutroman. Die Tochter der internationalen Bestsellerautorin Penny Vincenzi lebt mit ihrer Familie im südenglischen Sussex.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Emotional packende Story, temporeich, clever konstruiert und hochaktuell.«

Münchner Merkur (09. März 2019)

»Eine Lektüre, deren spannender Plot den Puls hochtreibt und zugleich tieftraurig macht.«

Grazia (28. März 2019)

»Dramatisches Familienrätsel mit Tiefgang.«

Für Sie (08. April 2019)

»Ein sehr fesselnder Roman!«

Karin Lohsa, Ratgeber Frau und Familie (25. März 2019)