Das Haus der Verlassenen

Roman

Hardcover
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Sussex, 1956. Als die junge Ivy Jenkins schwanger wird, schickt ihr liebloser Stiefvater sie fort – ins St. Margaret's Heim für ledige Mütter. Sie wird den düsteren, berüchtigten Klosterbau nie mehr verlassen ...

Sechzig Jahre später stößt die Journalistin Sam in der Wohnung ihrer Großeltern auf einen flehentlichen Brief Ivys. Er ist an den Vater ihres Kindes adressiert – aber wie ist er in den Besitz von Sams Großvater gelangt? Sam beginnt die schreckliche Geschichte von St. Margaret's zu recherchieren. Dabei stößt sie auf finstere Geheimnisse, die eine blutige Spur bis in die Gegenwart ziehen. Und die tief verstrickt sind mit ihrer eigenen Familiengeschichte.

»Es macht mich fassungslos, dass es gerade mal zwei Generationen her ist, was Emily Gunnis in ihrem Debüt als Leben der jungen Ivy beschreibt.«

Annalena Lüder, Emotion (12. März 2019)

Aus dem Englischen von Carola Fischer
Originaltitel: The Girl in the Letter
Originalverlag: Headline UK
Hardcover mit Schutzumschlag, 400 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27212-5
Erschienen am  18. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Dunkle Geheimnisse in einem Mutter-Kind-Heim

Von: Blackfairy71

02.10.2019

Die Journalistin Samantha findet in der Wohnung ihrer Großmutter einen Brief einer gewissen Ivy. Ihre Großmutter sagt, sie hätte diesen und weitere Briefe bei den Sachen ihres verstorbenen Mannes gefunden, dem als Antiquitätenhändler öfter mal ähnliche Dinge in alten Möbelstücken in die Hände gefallen sind. Sam wittert eine große Story, denn sie muss nach der Trennung von ihrem Mann alleine für ihre Tochter sorgen. Der Brief stammt aus dem Jahr 1956 und daraus geht hervor, dass die unverheiratete Ivy ungewollt schwanger wurde. Um einen Skandal zu vermeiden, schickt ihr Stiefvater sie nach St. Margaret's, einem Mutter-Kind-Heim in Sussex. Hierher werden ledige Mütter abgeschoben, um ihre Kinder zu bekommen und diese nach der Geburt zur Adoption freizugeben. In diesem von Nonnen geleiteten Heim herrschen grausame Zustände. Die Mädchen müssen hart arbeiten, obwohl sie hochschwanger sind und werden hart bestraft, wenn sie sich weigern. Sam erfährt, dass St. Margaret's kurz vor dem Abriss steht und sie hat nur zwei Tage Zeit, um die dunklen Geheimnisse des Hauses aufzudecken. Danke erst einmal an das Blogger-Portal, das mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen unentschlossen, was ich nun schreiben soll. Auf jeden Fall ist es ein wichtiges Thema, das hier publik gemacht wurde und es ist heute fast unvorstellbar, wie noch im letzten Jahrhundert mit den Mädchen und jungen Frauen umgegangen wurde, welche Grausamkeiten ihnen in diesen Heimen angetan wurde. Von Frauen, die eigentlich Nächstenliebe im Namen Gottes spenden sollten. Das hat mich wirklich wütend gemacht. Trotzdem hat mir der Teil, der in der Vergangenheit spielt, besser gefallen. Mit Ivy habe ich sofort mitgefühlt und sie war mir gleich sympathisch. Sie ist sehr authentisch dargestellt. Mit Sam wurde ich dagegen nicht so recht warm. Auch fand ich die Passagen in der Gegenwart ein wenig verwirrend, es gibt viele Namen und ab einem bestimmten Punkt hätte man einer der Personen ihren richtigen Namen geben sollen, das wäre eindeutiger gewesen. Wer das Buch kennt, weiß vielleicht wen ich meine. Im Großen und Ganzen spielt die Geschichte auf zwei Zeitebenen, aber zwischendurch gibt es immer mal wieder weitere Zeitsprünge, die meiner Meinung nach nur für mehr Verwirrung sorgen. Mir fehlte ein roter Faden und ein wirklicher Lesefluss in der gesamten Geschichte.

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Es hat mir sehr gut gefallen.

Von: souzanna1@web.de

20.09.2019

Der Titel machte schon neugierig und ich finde das Buch sehr gut. Ich habe es in einem Zug durchgelesen und auch bereits weiter verliehen.

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Vita

Emily Gunnis arbeitete lange beim Fernsehen, unter anderem als erfolgreiche Drehbuchautorin. »Das Haus der Verlassenen« ist ihr Debutroman. Die Tochter der internationalen Bestsellerautorin Penny Vincenzi lebt mit ihrer Familie im südenglischen Sussex.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Emotional packende Story, temporeich, clever konstruiert und hochaktuell.«

Münchner Merkur (09. März 2019)

»Ein großartiges, bewegendes, herzzerreißend trauriges und hochspannendes Buch.«

Ruhr Nachrichten (10. Juli 2019)

»Eine Lektüre, deren spannender Plot den Puls hochtreibt und zugleich tieftraurig macht.«

Grazia (28. März 2019)

»Emily Gunnis erinnert in ihrem fesselnden Debütroman an die vielen ›gefallenen Mädchen‹, die in katholische Heime abgeschoben wurden und dort wie Sklaven ... arbeiten mussten.«

Kronen Zeitung (21. Juni 2019)

»Das Haus der Verlassenen hat Potenzial für eine Verfilmung. Aber selbst wenn daraus nichts wird, gelingt es Emily Gunnis mit ihrer großartigen Art des Erzählens spielend, ihre LeserInnen zu fesseln.«

»Dramatisches Familienrätsel mit Tiefgang.«

Für Sie (08. April 2019)

»Ein sehr fesselnder Roman!«

Karin Lohsa, Ratgeber Frau und Familie (25. März 2019)