Das Haus des Kolibris

Roman

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Eine Zeit voller Hass und Ungerechtigkeit. Eine Stadt, so wild wie wunderschön. Und eine Liebe, kompromisslos und herzzerreißend.

Florida, 1919. Die zweiundzwanzigjährige Alicia Cortez hat ihre Heimat Kuba schweren Herzens hinter sich gelassen, um in Key West Anstellung im Teesalon ihrer Cousine zu finden. Doch das Etablissement entpuppt sich nicht als das, was sie erwartet hat. Trotz aller Widrigkeiten baut sich Alicia in Amerika ein neues Leben auf – nicht zuletzt mit der Hilfe von John Morales, einem Veteranen aus dem Ersten Weltkrieg. Obwohl sie einander anfangs skeptisch gegenüberstehen, entwickelt sich zwischen den beiden rasch eine leidenschaftliche Beziehung. Als jedoch Rassendiskriminierung und Fremdenhass in Key West Einzug halten, wird bald schon nicht nur ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt.

»Vanessa Lafaye verwebt große Gefühle und historische Fakten mitreißend wie Isabel Allende.«

Silvia Feist/Emotion (03. Juli 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Andrea Brandl
Originaltitel: At First Light
Originalverlag: Orion, London 2017
Hardcover mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8090-2699-0
Erschienen am  22. Juli 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Florida, Vereinigte Staaten von Amerika

Leserstimmen

Ihr Herz liegt in Kuba

Von: Kristall86 aus An der Nordsee

26.08.2019

Die Geschichte „Das Haus des Kolibris“ von Vanessa Lafaye ist in zwei Zeitebenen aufgeteilt und fesselt ab der ersten Seite mit Alicias Lebensgeschichte und einem Mord. Alicia Cortez hatte ihre Heimat eigentlich auf Kuba, musste diese aber auf Grund bestimmter Umstände nach Key West/Florida verlegen. Sie fand dort eine Anstellung im „Tea-Salon“ ihrer Cousine der sich rasch als Etablissement entpuppte....dort lernt sie John Morales kennen und später auch lieben. Hier merkt man schnell das die beiden eine gewisse Anziehung zueinander besitzen, es aber ein wenig dauert das sie diese entwickelt. Diese Länge ist aber keineswegs ein Pausenfüller sondern wirklich gut gewählt und hält die Geschichte mit Romantik bei Laune. Aber Alicia hat eine dunkle Seite die in ihrem inneren schläft. Wie diese entstanden ist, erfahren wir recht schnell und können sie nur zu gut nachvollziehen. Ja, Alicia hat eine andere Hautfarbe und genau wegen dieser und ihrer kubanischen Herkunft wird sie verachtet. Rassendiskriminierung und Fremdenhass kommen hier zur Debatte und werden passend und stimmig in die Geschichte eingeflochten. Der gesamte Erzählstil ist harmonisch und flüssig aufgebaut. Nichts wirkt übertrieben oder an den Haaren herbei gezogen....ganz im Gegenteil. Es ist nunmal eine wahre Geschichte die Lafaye hier wiedergibt, die an Aktualität aber nichts verloren hat. Eine lesenswerte Story die fesselt und lange nachhallt! Klare Leseempfehlung!

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Ein Roman der mich sehr bewegt hat

Von: Rebecca K.

25.08.2019

Alicia musste schweren Herzens ihre Heimat Kuba verlassen und ist aus diesem Grund zu ihrer Cousine die in Key West einen Teesalon betreibt gekommen. Doch der Teesalon entpuppt sich nicht als das was Alicia dachte, aber sie kämpft sich durch und baut sich so eine Zukunft in Florida auf. John Morales ein Veteran aus dem ersten Weltkrieg hilft Alicia so gut er kann auch wenn sie sich zuerst nicht so ganz grün sind. Als sie aber eine Beziehung eingehen sehen sie sich dem Fremdenhass und dem Rassismus ausgesetzt, was ihre Liebe auf eine sehr harte Probe stellt. Ich liebe es Romane zu lesen bei denen wahre Begebenheiten als Hintergrund verwendet werden auch wenn alles passend für den Roman dann von der Autorin zugeschnitten werden. Hier bei diesem Roman kann ich gar nicht sagen ob mich zuerst das Cover oder der Klappentext angesprochen hat, aber ich würde jetzt mal sagen es hat mich beides gereizt. Als ich das Buch zu lesen begann bin ich wirklich sehr gut in die Handlung reingekommen und hätte ich den Roman nicht zwei volle Tage unterbrechen müssen, dann wäre es in einem Rutsch gelesen worden. Die Handlung war auf drei Erzählstränge aufgebaut, wobei es aber noch einen vierten Strang gab der aber recht kurz war und ich hier auch nicht zu viel vorweg nehmen möchte. Der Hauptteil der Handlung wurde aber aus der Sicht von Alicia erzählt und ja ich konnte mich so auch recht gut in sie hineindenken. Alicia hat das Schicksal gleich mehrmals hart getroffen und obwohl ich weiß, dass die Rassendiskriminierung in Amerika recht stark war bzw. ist, war ich doch entsetzt was ihr und auch John widerfahren ist. Auch hätte ich nie gedacht, dass ausgerechnet Kuba damals also sprich 1919 fortschrittlicher war als Amerika. Dem Handlungsverlauf konnte ich immer sehr gut folgen und obwohl die Handlung in einer Zeit von vor über 100 Jahren spielt war vieles noch anders war wie die Einstellung der Menschen, konnte man doch alle Entscheidungen die getroffen wurden sehr gut nachvollziehen und auch verstehen. Der Spannungsbogen war auch bis zum Schluss gespannt und ja ich hatte auf so ein Ende des Romans gehofft auch wenn ich zwischenzeitlich daran gezweifelt hatte. Durch den Anhang bzw. dem Nachwort der Autorin konnte ich mir vieles auch noch besser vorstellen auch wenn mich manches doch stark entsetzt hat. Obwohl ich Key West wirklich nur aus dem Fernsehen kenne, konnte ich mir vieles wenn auch nicht alles anhand der detailreichen Beschreibungen sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen. Bei den Figuren des Romans hatte ich keinerlei Probleme mir diese während des Lesens vorzustellen. Sowohl die junge als auch die alte Alicia hatte ich sehr schnell in mein Leserherz geschlossen und ja bei John hatte es etwas gedauert da ich ihn zuerst so wie es auch Alicia ergangen ist und ich ihn erst besser kennenlernen musste. Alles in allem ein wirklich lesenswerter Roman der mich wirklich vollständig überzeugen konnte. Schade finde ich es nur, dass es wohl der letzte Roman der Autorin war da sie 2018 verstorben ist. Sehr gerne vergebe ich für den Roman alle fünf Sterne und werde mir den Debütroman der Autorin noch besorgen.

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Vita

Vanessa Lafaye

Vanessa Lafaye wurde in Talahassee geboren und wuchs in Tampa, Florida, auf. 1987 kam sie das erste Mal nach England, suchte das Abenteuer – und wurde fündig. Nach Zwischenstopps in Paris und Oxford zog sie mit ihrem Mann nach Marlborough, Wiltshire, wo sie bis zu ihrem Tod im Jahr 2018 lebte.

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