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Das Meer so nah Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-31478-2

NEU
Erschienen:  23.04.2018
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Lucy S. Harper ist Lehrerin für Mathematik in Manchester. Sie lebt allein, liebt die Welt der Zahlen und verabscheut Überraschungen. Wie den Anruf, den sie eines Tages erhält: Eine ihr unbekannte Frau namens Maureen teilt ihr mit, dass ihr Vater im Sterben liegt und sie noch einmal sehen möchte. Zuerst glaubt Lucy an einen Irrtum, denn ihr Vater Peter ist wohlauf – von jenem George, der in Irland angeblich auf sie wartet, hat sie noch nie gehört. Doch als ihre Eltern äußerst seltsam reagieren, wird Lucy misstrauisch. Spontan beschließt sie, nach Irland aufzubrechen und der Sache auf den Grund zu gehen. Und damit beginnt das erste Abenteuer ihres Lebens ...

»Einfach großartig, einfühlsam und traumhaft!«

bookreviews.at zu »Frühling in Paris« (07.08.2017)

Fiona Blum (Autorin)

Fiona Blum ist das Pseudonym der Schriftstellerin und Juristin Veronika Rusch. Sie hat in Passau und Rom studiert und mehrere Jahre als Anwältin gearbeitet. Heute lebt sie als Schriftstellerin mit ihrer Familie in einem alten Bauernhaus in Oberbayern. Für ihren Roman »Liebe auf drei Pfoten« erhielt sie den begehrten DELIA-Literaturpreis.

»Einfach großartig, einfühlsam und traumhaft!«

bookreviews.at zu »Frühling in Paris« (07.08.2017)

»Autorin Fiona Blum ist eine Magierin der Worte, ihre Geschichte verzaubert derart, dass man ziemlich sicher ist, den Duft der Blüten einzuatmen.«

General-Anzeiger Magdeburg zu »Frühling in Paris« (17.05.2017)

»Eine wunderschöne, reizende Sommergeschichte mit viel Charme.«

Zeit für Tiere über »Liebe auf drei Pfoten«

»Eine anrührende, poetische Geschichte.«

Lisa über »Liebe auf drei Pfoten«

»Eine ruhige Geschichte über die Kraft der Freundschaft und die Liebe zum Leben, die berührt und bei mir noch lange nachhallt.«

buchwelten.jimdo.com über »Liebe auf drei Pfoten«

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-442-31478-2

€ 15,00 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

NEU
Erschienen:  23.04.2018

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Wunderschön

Von: Buchmomente Datum: 06.06.2018

buchmomente.blogspot.com

Die ersten beiden Bücher der Autorin haben mir schon gut gefallen und auch dieses hat meinen Geschmack genau getroffen - Fiona Blum wird langsam zu einer meiner Lieblingsautorinnen.

Es ist vor allem die Atmosphäre, die mich völlig eingenommen hat, diese Mischung aus Hommage an die grüne Insel, Roadmovie und Charakterstudie. Und das Ganze erzählt mit wundervollen Worten, die - ohne schnörkelig zu sein - trotzdem lieblich und herzergreifend sind.

Es gibt mehrere Erzählstränge, die sich immer mal wieder kreuzen, dann aber auch wieder auseinandergehen, dazu auch Rückblicke in die Vergangenheit. Lucy, eine Mathematiklehrerin durch und durch, erfährt durch einen Telefonanruf von ihrem schwerkranken, bis dahin aber nicht bekanntem Vater – sie macht sich auf nach Irland, doch kommt leider zu spät; ihr Vater ist bereits verstorben. Und trotzdem beginnt für die Lucy ein Abenteuer, in dem sie sich selber von einer ganz neuen Seite kennenlernt.

Lucy ist ein skurriler Charakter und vielleicht habe ich sie gerade deswegen auch sofort ins Herz geschlossen. Wirkt sie erst wie eine Mathematikerin, die nur für ihre Zahlen lebt und dadurch sehr spröde und trocken rüberkommt, zeigt sie auf ihrer Reise durch Irland auch noch eine andere Seite – eine liebevolle, berührende und herzliche Art. Und am meisten hat mir gefallen, dass sie sich auf Veränderungen eingelassen hat, sich ihnen stellt und damit einen ganz neuen Lebensabschnitt beginnt.

Aber nicht nur Lucy ist als Figur gut gelungen – in Irland trifft sie auf eine Gruppe alter Freunde ihres Vaters, die alle sehr eigen und schrullig sind – aber sympathisch schrullig und mit dem Herz am rechten Fleck. Nach und nach erfährt man auch von ihnen die jeweiligen Vergangenheiten und kann die eine oder andere Marotte viel besser nachvollziehen. Durch diese Ecken und Kanten wirken sie echt und authentisch – und damit glaubhaft und sympathisch.

Die Geschichte ist – obwohl sie fast einem Roadmovie nahekommt – doch eine ruhige. Und auch wenn es nicht sonderlich spannend ist, entwickelt sie doch eine Sogwirkung, die sich langsam aufbaut, so dass ich im letzten Drittel nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Ich habe mich richtig wohlgefühlt mit den Charakteren, habe die Reise durch Irland mit tollen Beschreibungen richtig genossen und mich der ruhigen und liebevollen Atmosphäre, die im Buch herrscht, hingegeben. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen. Einen Stern ziehe ich nur ab, weil der Einstieg doch etwas gemächlich war – das hat sich aber zum Glück dann verloren.

Mein Fazit
Eine schöne Geschichte, die den Leser nicht nur in Irland abtauchen lässt, sondern auch wundervolle und gestandene Charaktere bietet, die trotz – oder gerade wegen? – ihrer Ecken und Kanten einfach nur sympathisch sind. Eine tolle Atmosphäre, eine wunderschöne Sprache voller Poesie, die dabei aber keineswegs schnörkelig ist und eine Reise zu sich selbst – zumindest für die Protagonistin. Ich gebe der Geschichte 4 von 5 Sternen und empfehle das Buch gerne weiter.

Ein Roman zum Wegträumen, Mitreisen und mehrmals Lesen...

Von: Kathrinshome Datum: 03.06.2018

www.kathrins-home.de

Eine Juristin und Autorin schreibt über einen persönlichen Sehnsuchtsort und beginnt mit einer Erzählstimme, die viel mit Rhythmus und Melodie zu tun hat – was kommt dabei raus? Ein Roman um eine Mathematiklehrerin in Manchester, die aufgrund eines Telefonates nach Irland reist und mit einem orangefarbenen VW-Bus die Insel bereist...

Ja, genau darum geht es in Fiona Blums neusten Roman „Das Meer so nah“: Lucy Skye Harper lebt und arbeitet in England, ihre Tochter ist schon aus dem Haus und sie wurde gerade von ihrer Lehrerstelle aufgrund eines für sie untypischen, weil emotionalen Verhaltens beurlaubt. Eines Tages bekommt sie einen Anruf aus Irland und erfährt, dass ein im Sterben liegender Mann namens George sie noch einmal vor ihrem Ablegen sehen möchte; die Anruferin Maureen behauptet, dieser Mann sei ihr Vater und so fliegt Lucy umgehend nach Irland, wohnt einer ihr unwirklich erscheinenden Beerdigung bei und fährt dann mit einem geerbten VW T2 nach Hause... nun, dort kommt sie nie an – warum?

Das mag ich nicht verraten, denn die Geschichte rund um Lucy, ihre englische Familie, die Menschen aus dem irischen Knocknaberra ist eine ziemlich komplizierte, die aber durch diese Wirrungen und Wendungen lebt ;)

Ja, Fiona Blum hat es wieder geschafft, unheimlich viel Geschichten in einen recht kompakten Roman zu packen, was das Lesen meines Erachtens nicht gerade einfach macht. Man muss sich – trotz Hilfestellung einer Landkarte und Personenaufstellung – konzentrieren, lässt sich hierdurch aber so sehr in die Geschichte fallen, dass ich das Gefühl hatte, mittendrin zu sein. Ich mag das sehr! Die Sprache der Autorin gefällt mir, sie beschreibt detailliert, aber nicht ausschweifend, die Umgebung, Menschen, Momente & Emotionen, so dass ich sie direkt vor meinem inneren Auge sehen, fühlen und riechen kann...

So manches Mal fühlte ich mich in meine eigenen Reisen nach Wales zurückversetzt, konnte die Luft atmen und sah die typischen Häuser vor mir... und das macht ein gutes Buch meines Erachtens aus: es nimmt den Leser / die Leserin mit und entlässt sie erst am Ende des Romans – mit Wehmut – wieder in die reale Welt. Vermutlich mit einem Ohrwurm ;) denn die Musik spielt nicht nur in Irland, sondern gerade in diesem Roman eine große Rolle... lasst euch überraschen!

Für mich ist dieses Buch ein Highlight dieses Jahres, auch wenn ich anfangs ein wenig brauchte, mich wirklich für den Roman zu erwärmen (so erging es mir übrigens bei „Liebe auf drei Pfoten“ von ihr auch)... zum Schluß schloss ich den Festeinband mit großem Bedauern, dass die Geschichte rund um Lucy schon zu Ende erzählt war und auch die Reise mit dem T2 ein Ende gefunden hat. „Das Meer so nah“ ist eines der wenigen Bücher, welches ich mir noch einmal aus dem Schrank genommen und mich nochmals auf die Reise mit Lucy & George begeben habe... und es auch beim zweiten Mal kein bisschen langweilig empfand, sondern erneut den Matsch unter den Stiefeln, den nassen Nieselregen und die salzige Luft spüren konnte... ein Buch zum Wegträumen, sich unterhalten lassen und mehrmals Lesen!

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