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Das Ohr des Kapitäns Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-26930-9

Erschienen: 14.08.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Sklavenhandel, Schmuggelware und ein Kriegsgrund – der neue große historische Roman von Gisbert Haefs

Nach dem Ende des Spanischen Erbfolgekriegs im Jahr 1713 erhalten englische Händler das Monopol für die Belieferung des spanischen Kolonialreichs in Südamerika mit schwarzen Sklaven. Eines Tages weigert sich der »Händler« Jenkins (de facto wohl Schmuggler), sich von der spanischen Küstenwache vor Kuba kontrollieren zu lassen, worauf der spanische Kapitän dem Zeternden kurzerhand das linke Ohr abschneidet. Als Jenkins das Beweisstück in London vorlegt, ist das in der aufgeheizten Stimmung für England Grund genug, mit dem größten Flottenaufgebot seit der Armada zu reagieren. Es kommt zum Kolonialkrieg in der Karibik. Der später berühmte Romanautor Tobias Smollett nimmt als junger Assistenzarzt an Bord eines britischen Linienschiffs an der Unternehmung teil.

"Der Leser wird hineingezogen und ist oft genauso wachsam wie Belmonte und O’Leary, gefangen darin, auf keinen Fall verwertbare Informationen über den Schatz zu verpassen. Haefs gelingt es, seine Charaktere vortrefflich zu zeichnen."

Neue Presse / Hannover (20.09.2017)

Gisbert Haefs (Autor)

Gisbert Haefs, 1950 in Wachtendonk am Niederrhein geboren, lebt und schreibt in Bonn. Als Übersetzer und Herausgeber ist er unter anderem für die neuen Werkausgaben von Ambrose Bierce, Rudyard Kipling und Jorge Luis Borges zuständig. Zu eigenem schriftstellerischen Erfolg gelangte er nicht nur durch seine Kriminalromane, sondern auch durch seine farbenprächtigen historischen Werke »Hannibal«, »Alexander« und »Troja«. Mit »Raja« hat Gisbert Haefs ein grandioses Werk vorgelegt, das einmal mehr seinen Ruf als Meister des historischen Romans bestätigt.

"Der Leser wird hineingezogen und ist oft genauso wachsam wie Belmonte und O’Leary, gefangen darin, auf keinen Fall verwertbare Informationen über den Schatz zu verpassen. Haefs gelingt es, seine Charaktere vortrefflich zu zeichnen."

Neue Presse / Hannover (20.09.2017)

"Gisbert Haefs schreibt Historienschmöker par excellence. In diesen werden vergangene Zeiten wieder lebendig. Ab der ersten Seite von "Das Ohr des Kapitäns" glaubt man sich tatsächlich im 18. Jahrhundert und auf einem Schiff, mitten auf dem Atlantik."

literaturmarkt.info (13.11.2017)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 400 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 2 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-453-26930-9

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 14.08.2017

  • Leserstimmen

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Gelungener, einzigartiger Roman

Von: Sometimes Wonderland Datum: 19.11.2017

sometimeswonderland.blogspot.de/

Meine Meinung

Geschichte

Das fatale Ereignis in den 1720ern mal ganz anders.
Der Einstieg war simpel und sollte uns noch mehr oder weniger verfolgen. Die Szene um das Ohr des Kapitäns wurde auf Papier gebracht und szenisch wunderbar beschrieben. Dadurch entstand die Illusion bei mir, dass auch die Geschichte dort spielen wird: Auf dem Meer.
Doch Autor Haefs ließ sich etwas ganz anderes einfallen: Er mischte die Fiktion mit der Non-Fiktion und plötzlich landete der Leser auf einer interessanten Schatzsuche, dessen Geschichte Generationen verknüpft und Distanzen überbrückt.
Erzählt wird die Geschichte einige Jahre später durch die Augen der Beteiligten. Während der Reise tritt der Protagonist in Kontakt mit dem Romanautor Tobias Smollett, der im damaligen Krieg Schiffsarzt war. Dieser ist von einer komischen Natur, aber immer auf der Suche nach neuen Geschichten und vermutlich weniger Einsamkeit. Somit kommt es dazu, dass die Geschichte des Krieges aus zwei Sichten erzählt wird...aus englischer und auch spanischer.
Zum einen war das eine wirklich tolle Idee. Man stellt sich somit auf keine Seite, erlebt beide Perspektiven und ist dennoch mittendrin. Durch die leicht säuerliche Art und Weise Smolletts hat man zudem einige Anekdoten. Leider wurde auch viel in der Zeit gesprungen. Von einem Tag zurück zu einem älteren. Es gab viele Unterbrechungen, wie sie bei einer Erzählung nur natürlich sind und viele griesgrämige Gefechte zwischen den Beteiligten. Manchmal wirkte alles nur verwirrend und unsortiert.

Charaktere

Die Charaktere passten alle hervorragend in die Zeit des Krieges. Doch weit weg vom "bösen Anführer"-Klischee, hat man hier einen gerechten und freundlichen Kapitän, den man dennoch nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.
Schön fand ich vor allem auch die ausführlichen Beschreibungen des Schwarzen Ortiz, der viel Talent aufwies und somit nicht nur ein schlichter Putzjunge war und das Deck schrubbte.
Schwierigkeiten hatte ich mit Romanautor Tobias Smollett. Die Zeit scheint ihn bitter gemacht zu haben. Ständig fallen herablassende Kommentare von ihm, die als Witz und Ernst gleichzeitig gehandhabt werden können. Es fiel mir als Leser schwer, ihn zu mögen - das war wohl auch nicht die Intention. Er war das Gewürz in der Suppe und gab dem Buch eine besondere Note.
Allgemein kam man den Charakterne nur geringfügig näher. Alles bleibt eher auf Distanz, was auch hilft, das Buch subjektiv zu sehen.

Schreibstil & Sichtweise

Oft habe ich Probleme mit Schreibstilen in historischen Romanen. Sie sollen informativ sein und den Leser trotzdem fesseln, doch oft geht der "fesselnde" Aspekt verloren unter Fakten. Hier jedoch war das ganz anders. Durch die Mischung mit der Fiktion wird das Buch lebendiger. Dadurch wird dem Schreibstil mehr Freiraum gelassen, der auch genutzt wurde. Langweilig wurde mir nie.
Geschrieben ist das Buch in erster Linie aus der Sicht des Kapitäns Belmonte. Doch auch andere Sichtweisen werden zwischendurch eingebunden.

Cover & Titel

In der oberen Hälfte sieht man eine Karte, während in der unteren die Schiffe schwimmen, mit dem Nebel von Kanonenfeuer. Durch die Farbe wirkt alles ein wenig veraltet, wie auf einem alten Stück Papier. Das gefiel mir sehr gut, da es ja ein historisches Buch ist. Das Cover gefällt mir sehr gut.
Auch der Titel ist anziehend und vielleicht der wichtigste Auslöser im Krieg. Weshalb er wohl auch gewählt wurde. Es wird zu Anfang und Ende erwähnt, doch verliert etwas an Bedeutung.

Zitat

" 'Muß ich etwas unterschreiben?' 'Das machen wir per Handschlag. Hände halten länger als Papier, hombre.' "
- Seite 20

Fazit

Ein gelungener historischer Roman, der durch die Erzählperspektive beider Kriegsseiten und außergewöhnlichen Charakteren punkten kann. Jedoch sind die Sprünge und Einwände teilweise verwirrend.

Schöne Geschichteauftauch

Von: Olga Matika Datum: 17.10.2017

https://olgamatika.blogspot.de

In letzter Zeit mag ich immer mehr die Historische Romane zu lesen.
Heute will ich mit Cover anfangen, weil ich in diesem Fall ein Coveropfer war. Ich war sofort verliebt und wollte unbedingt das bei mir zu Hause haben.
Als Vorteil, der ich in mehreren Büchern jetzt sehe, finde ich die Karten am Anfang des Buches. Mir hilft das immer besser alle Bewegungen vorzustellen.
Der Klappentext hat mich noch mehr überzeugt, dass es sehr gutes Buch sein wird.
An sich ist die Schreibweise sehr leicht und gut.
In der Schule hatten wir dieses Teil der Geschichte ganz flach gelernt. Deshalb fehlt bei mir ab und zu die Kenntnisse, aber ich konnte das nachvollziehen.
Mir hat sehr gefallen, dass Information sehr deutlich und interessant vorgestellt wird.
Im Buch gibt es viele Daten. Der Autor hat viel Information studiert und bearbeitet. Es mein erster Roman von Gisbert Haefs. In der Zukunft merke ich die andere seine Bücher für mich.

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