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Das Wunder der wilden Insel

Mit Illustrationen von Peter Brown

Ab 10 Jahren

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€ 14,99 [D] inkl. MwSt.
€ 15,50 [A] | CHF 21,50*
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Gebundenes Buch, Pappband ISBN: 978-3-570-16483-9

Erschienen:  25.09.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Preisgekrönt und bezaubernd: ein moderner Klassiker

Als das Robotermädchen Roz erstmals die Augen öffnet, findet sie sich auf einer wilden, einsamen Insel wieder. Wie sie dorthin gekommen ist und warum, weiß sie nicht. Das Wetter und ein wilder Bär setzen ihr übel zu, und Roz begreift, dass sie sich ihrer Umgebung anpassen muss, wenn sie überleben will. Also beobachtet sie, erlernt die Sprache der Tiere und entdeckt, dass Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sie weiterbringen. Viele würden das Blechmonster zwar am liebsten verjagen, aber Roz gibt nicht auf. Sie zieht ein Gänseküken auf, und endlich fassen die Tiere Vertrauen. Als Roz dann in großer Gefahr schwebt, stehen sie ihr als Freunde bei.

»Brown hat einen Roboter kreiert, der die Herzen berührt!«

Hallo München (14.10.2017)

Peter Brown (Autor, Illustrator)

Peter Brown gehört in den USA zur ersten Autoren- und Illustratorenriege. Seine Bilderbücher, darunter »Herr Tiger wird wild«, wurden mit renommierten Preisen überhäuft und standen zum Teil wochenlang auf der New York Times-Bestsellerliste. »Das Wunder der wilden Insel« ist sein erster Roman für Kinder und entstand in einem Zeitraum von über acht Jahren. Peter Brown lebt und arbeitet in Brooklyn.

www.peterbrownstudio.com


Uwe-Michael Gutzschhahn (Übersetzer)

Uwe-Michael Gutzschhahn studierte Anglistik und Germanistik. Er arbeitete viele Jahre als Verlagslektor und lebt heute als Autor, Übersetzer, Herausgeber und freier Lektor in München.

»Brown hat einen Roboter kreiert, der die Herzen berührt!«

Hallo München (14.10.2017)

»Sehr ungewöhnlich und ziemlich spannend.«

WDR KiRaKa (04.01.2018)

»Der Kinderroman (…) ist sehr spannend und erzählt von Freundschaft, Zusammenhalt und Trennung. Man mag diese ungewöhnliche Geschichte sofort.«

Schleswig-Holsteiner Zeitung (28.10.2017)

»Ein wunderbares modernes Märchen.«

eselsohr (02.01.2018)

»Eine wundervolle Geschichte über Freundschaft, Zuneigung und Hilfsbereitschaft. Nebenbei können jüngere Leser zusammen mit Roz sehr viel über den Jahresablauf in der Tierwelt lernen.«

Fantasia Magazin (16.11.2017)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Uwe-Michael Gutzschhahn
Originaltitel: The Wild Robot
Originalverlag: Little Brown, US

Mit Illustrationen von Peter Brown

Gebundenes Buch, Pappband, 288 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
Mit s/w Illustrationen

ISBN: 978-3-570-16483-9

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj Kinderbücher

Erschienen:  25.09.2017

  • Leserstimmen

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Eine Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und Familie, wunderschön illustriert und meisterhaft erzählt.

Von: Tina / Kill Monotony Datum: 11.01.2018

www.killmonotony.de

Auf Instagram habe ich dieses wunderschöne Buch schon des öfteren gesehen und so zog es über kurz oder lang dann doch noch bei mir ein. Nachdem ich erst neulich das Kinderbuch „Pax“ von Sara Pennypacker gelesen hatte und doch ein sehr berührendes Leseerlebnis hatte, war ich diesem Buch nicht mehr so abgeneigt. Die Geschichte, die Peter Brown mit dem „Wunder der wilden Insel“ erzählt, ist spannend und neu: Ein Schiff erleidet Bruch. An Land gespült werden einige Kisten mit Robotern, von denen jedoch nur eine die holprige Anreise übersteht. Neugierige Inselbewohner inspizieren die Box und betätigen dabei versehentlich den „An“-Knopf. So wird das Robotermädchen Roz aus ihrem Schlaf geweckt und findet sich nun völlig abgeschieden auf einer kleinen Insel wieder. Doch allein ist sie nicht, denn hier wohnen zahlreiche Lebewesen, vom Hasen über den Fuchs bis hin zum Bären. Die Tiere halten zunächst Abstand von dem „Monster“, das nie frisst und auch nicht ihre Sprache spricht. Da Roz kein Mensch ist und somit auch keine Gefühle hat (sollte man meinen!), schmerzt sie dieses Verhalten auch nicht, jedoch ist ihre Neugier geweckt und nachdem sie sich einige Zeit immer wieder anders getarnt hat, um sich an die Inselbewohner anzuschleichen, lernt sie allerhand neue Dinge, zum Beispiel die Sprache von jedem einzelnen tierischen Bewohner. Da sie sich nun verständigen kann, versucht sie erneut, Kontakt mit den Tieren aufzunehmen, die aber immer noch abweisend reagieren. Erst, als sie einigen der Anwohnern in Nöten hilft, wächst ihr Vertrauen in Roz. Als Roz eines Tages versehentlich ein Vogelnest zerstört, rettet sie das verbliebene heile Ei und behütet es, bis es schlüpft. Doch mit dem frisch geschlüpften Küken tun sich für sie ungeahnte Schwierigkeiten auf und Roz ist auf die Hilfe der Inselbewohner angewiesen, um ihre Mutterrolle erfolgreich auszufüllen.

Roz hatte gemerkt, dass die Tiere sie umso mehr liebten, je wilder sie sich gab. Also bellte sie mit den Füchsen, sang mit den Vögeln und zischte mit den Schlangen. Sie tollte mit den Wieseln, sonnte sich mit den Eidechsen und sprang mit den Hirschen durch den Wald. Dieser Frühling war eine sehr wilde Zeit für den Roboter.

Peter Brown erzählt in „Das Wunder der wilden Insel“ eine emotionale Geschichte, in der es um das Zurechtfinden in einer neuen Umgebung, das Finden neuer Freunde, das Kümmern um einander und um das Abschiednehmen geht. Doch nicht nur das, denn auch der Zusammenhalt in jeder Situation ist auch ein wichtiger Kernaspekt, der im späteren Verlauf des Buchs zu Tragen kommt. In einer wunderbar kindgerechten Erzählweise und -sprache baut der Autor hier eine kleine Welt auf, in der alle zusammenhalten müssen, um beispielsweise den Winter zu überstehen. Der Leser lernt nicht nur viele verschiedene Tiere näher kennen, sondern auch deren Verhaltensweisen und wie die vielen Tiere der Insel Puzzlestücke zu einem großen Ganzen sind, die das Leben auf der Insel erst funktionieren lassen. So bauen die Biber einen Damm, der alle Insulaner vor der Flut schützt, und andere sorgen mit ihrem Kot dafür, dass bestimmte Blumen und Beeren erst richtig blühen, sodass so Nahrung für alle entstehen kann. Jedes einzelne Tier in Browns Geschichte hat eine eigene Persönlichkeit. Ganz besonders schön finde ich die Beziehung von Roz und dem Entenküken Leuchtschnabel, die sich allen Widrigkeiten entgegensetzt und zu einem herzzerreißenden Ende hinführt.

Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog!

Ein zuckersüßes Kinderbuch mit viel Tiefe

Von: Melanie liest Datum: 11.01.2018

https://www.youtube.com/watch?v=Vy-auC8rFGo

Inhalt:
Ein Schiff, das eine Vielzahl von Robotern geladen hat, gerät in einen Hurrikan und sinkt. Die geladene Fracht stürzt ins Meer, unter anderem auch Roz, das Robotermädchen. Die Kiste, in der sie sich befindet, ist jedoch die einzige, die unversehrt bleibt. Alle anderen zerschellen an der Bergwand der Insel. Dieses Schauspiel wird von einigen Ottern beobachtet. Neugierig machen sie sich auf den Weg zur Kiste, um nachzusehen, was sich darin befindet. Beim Durchwühlen der Schaumstoffkügelchen betätigen sie aus Versehen den Ein-Knopf und Roz wird hochgefahren. In Computermanier stellt sie sich vor. Doch die Otter glauben sofort, sie haben es mit einem Monster zu tun und ergreifen die Flucht. Roz hingegen versucht, sich auf der Insel zurechtzufinden, die anscheinend ihre Heimat ist. Und so beobachtet sie die Tiere und lernt von ihnen. Dies gestaltet sich allerdings nicht immer einfach - denn Roz ist einfach anders als alle anderen Inselbewohner. Deswegen distanzieren sich die Tiere von ihr und bleiben skeptisch. Aber auch sie müssen irgendwann feststellen, dass das "Monster", wie sie es nennen, vielleicht doch gar keines zu sein scheint.

Allgemeines:
Besonders gut hat mir gefallen, dass dieses Buch dem jungen Leser viel vermittelt. Es ist eine Geschichte über das "Anders sein" und den Umgang mit jemanden, der einfach nicht so aussieht, wie man selbst. Dabei spielt nicht nur eine Rolle, welche Vorurteile man aktiv hat, sondern wie man sich auch unterbewusst dabei verhält.
Auch das Thema "Patchwork Familie" wird im entferntesten aufgegriffen und der offene Umgang mit Kindern.
Außerdem macht es sehr viel Spaß zuzusehen, wie sich Roz nach und nach ihrem Umfeld anpasst und sich darin immer mehr weiterentwickelt. So kann man ihre Verwandlung vom Außenseiter bis hin zum Vollwertigen Mitglied der Inselfamilie hautnah miterleben.
Das Ende hat mich sehr bewegt. Ich musste fast ein Tränchen verdrücken, weil ich die Charaktere sehr lieb gewonnen habe und das Buch nicht so endet, wie ich es jetzt von einem Kinderbuch erwartet habe.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist einfach und flüssig. Das Buch ist für eine Zielgruppe ab 10 gedacht und dafür ist es auch ausgerichtet. Man fliegt durch die kurzen Kapitel nur so durch und die Bilder sind wunderschön (in schwarz/weiß) illustriert.
Es hat sehr viel Freude gemacht dieses Buch zu lesen und sich nebenher die sehr süß gestalteten Bilder anzusehen.

Charaktere:
Roz ist ein Robotermädchen und lernt deshalb schnell. Sie kann sich alles merken und gespeicherte Daten aus ihrem Computer abrufen. Eigentlich ist sie nicht dafür konzipiert, Gefühle zu empfinden, was an der ein oder anderen Stelle im Buch klar wird und eine tolle Situationskomik hervorruft. Andererseits nimmt sie aber immer mehr menschliche bzw. animalische Züge an, je mehr sie sich den Inselbewohnern annähert und von ihnen lernen kann.
Die Inselbewohner sind anfangs sehr skeptisch gegenüber Roz. Sie nennen sie ein Monster und distanzieren sich von ihr, weil sie Angst vor ihr haben. Als sie jedoch merken, dass Roz gute Absichten hat und ihnen auch bei der ein oder anderen Aufgabe aus dem täglichen Leben helfen möchte, verlieren sie ihre Skrupel und lassen das Robotermädchen immer mehr an ihrem Leben teilhaben.

Fazit:
Ein tolles Kinderbuch, bei dem sogar Erwachsene noch etwas lernen können. Nicht nur eine Thematik aus dem täglichen Leben wird hier aufgegriffen und kindgerecht verpackt. Die wundervollen Illustrationen runden das Ganze ab.

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