Das Wunder der wilden Insel

Mit Illustrationen von Peter Brown
Ab 10 Jahren
Hardcover
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Preisgekrönt und bezaubernd: ein moderner Klassiker

Als das Robotermädchen Roz erstmals die Augen öffnet, findet sie sich auf einer wilden, einsamen Insel wieder. Wie sie dorthin gekommen ist und warum, weiß sie nicht. Das Wetter und ein wilder Bär setzen ihr übel zu, und Roz begreift, dass sie sich ihrer Umgebung anpassen muss, wenn sie überleben will. Also beobachtet sie, erlernt die Sprache der Tiere und entdeckt, dass Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sie weiterbringen. Viele würden das Blechmonster zwar am liebsten verjagen, aber Roz gibt nicht auf. Sie zieht ein Gänseküken auf, und endlich fassen die Tiere Vertrauen. Als Roz dann in großer Gefahr schwebt, stehen sie ihr als Freunde bei.

»Brown hat einen Roboter kreiert, der die Herzen berührt!«

Hallo München (14. Oktober 2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Uwe-Michael Gutzschhahn
Originaltitel: The Wild Robot
Originalverlag: Little Brown, US
Mit Illustrationen von Peter Brown
Hardcover, Pappband, 288 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
Mit s/w Illustrationen
ISBN: 978-3-570-16483-9
Erschienen am  25. September 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Roboter mit Herz und Verstand

Von: Sabine Hartmann

18.04.2018

In einem heftigen Sturm sinkt ein Schiff, das mit einer Ladung deaktivierter Roboter in Kisten beladen ist. Eine Kiste wird so glücklich geöffnet, dass Tiere den Roboter (versehentlich) aktivieren können. Der Roboter nennt sich selbst ROZ und beginnt, seine bzw. ihre (sie versteht sich als weiblich) Umgebung zu erforschen. Doch das stellt sich als ziemlich schwierig heraus, zudem stehen die Tiere dieser Insel ihr ablehnend gegenüber und versuchen, sie zu vertreiben. Das gelingt ihnen nicht, stattdessen versucht Roz, auf der Insel heimisch zu werden. Sie hört zu, lernt die Sprache der Tiere. Da sie nicht wirklich etwas übel nehmen kann und nicht darauf programmiert ist, Lebewesen zu gefährden, erkennen die Tiere nach und nach, dass sie doch kein Monster ist. Dann geschieht ein Unfall und Roz übernimmt Verantwortung, indem sie ein Gänseküken adoptiert. Mit seiner Hilfe lernt sie viel, wird langsam akzeptiert und ein wertvolles Mitglied der Tierwelt auf der Insel, bis andere Roboter kommen, um sie zu bergen. Peter Brown hat sechs Jahre an diesem Buch gearbeitet und auch die Zeichnungen dazu selbst erstellt. Sie haben einen ganz eigenen Stil und passen wunderbar zu der beinahe trockenen Sprache, Brown verwendet viele kurze Sätze. Beschreibt alles kurz und knapp, aber doch mit viel Atmosphäre und Herz. Die einzelnen Kapitel sind ebenfalls recht kurz und eignen sich so gut zum abendlichen Vorlesen vor dem Schlafengehen. Die Leserinnen und Leser sind immer ganz nah bei Roz und erleben mit, wie sie sich vom vorprogrammierten Roboter zu einem wertvollen Mitglied der Inselbevölkerung entwickelt. Dabei wird die Wildheit der Wildnis durchaus dargestellt, sodass hier kein süßes Bild von knuddeligen Tieren und ihren Lebensbedingungen gezeichnet wird. Insgesamt handelt es sich um ein eindringliches Buch, das erzählt, wie ein Außenseiter sich integriert, Verantwortung übernimmt, nicht locker lässt, seine Aufgabe ernst nimmt und an ihr wächst. Das Buch eignet sich zum Vorlesen, aber auch zum ersten selber Lesen.

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Eine Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und Familie, wunderschön illustriert und meisterhaft erzählt.

Von: Tina / Kill Monotony

11.01.2018

Auf Instagram habe ich dieses wunderschöne Buch schon des öfteren gesehen und so zog es über kurz oder lang dann doch noch bei mir ein. Nachdem ich erst neulich das Kinderbuch „Pax“ von Sara Pennypacker gelesen hatte und doch ein sehr berührendes Leseerlebnis hatte, war ich diesem Buch nicht mehr so abgeneigt. Die Geschichte, die Peter Brown mit dem „Wunder der wilden Insel“ erzählt, ist spannend und neu: Ein Schiff erleidet Bruch. An Land gespült werden einige Kisten mit Robotern, von denen jedoch nur eine die holprige Anreise übersteht. Neugierige Inselbewohner inspizieren die Box und betätigen dabei versehentlich den „An“-Knopf. So wird das Robotermädchen Roz aus ihrem Schlaf geweckt und findet sich nun völlig abgeschieden auf einer kleinen Insel wieder. Doch allein ist sie nicht, denn hier wohnen zahlreiche Lebewesen, vom Hasen über den Fuchs bis hin zum Bären. Die Tiere halten zunächst Abstand von dem „Monster“, das nie frisst und auch nicht ihre Sprache spricht. Da Roz kein Mensch ist und somit auch keine Gefühle hat (sollte man meinen!), schmerzt sie dieses Verhalten auch nicht, jedoch ist ihre Neugier geweckt und nachdem sie sich einige Zeit immer wieder anders getarnt hat, um sich an die Inselbewohner anzuschleichen, lernt sie allerhand neue Dinge, zum Beispiel die Sprache von jedem einzelnen tierischen Bewohner. Da sie sich nun verständigen kann, versucht sie erneut, Kontakt mit den Tieren aufzunehmen, die aber immer noch abweisend reagieren. Erst, als sie einigen der Anwohnern in Nöten hilft, wächst ihr Vertrauen in Roz. Als Roz eines Tages versehentlich ein Vogelnest zerstört, rettet sie das verbliebene heile Ei und behütet es, bis es schlüpft. Doch mit dem frisch geschlüpften Küken tun sich für sie ungeahnte Schwierigkeiten auf und Roz ist auf die Hilfe der Inselbewohner angewiesen, um ihre Mutterrolle erfolgreich auszufüllen. Roz hatte gemerkt, dass die Tiere sie umso mehr liebten, je wilder sie sich gab. Also bellte sie mit den Füchsen, sang mit den Vögeln und zischte mit den Schlangen. Sie tollte mit den Wieseln, sonnte sich mit den Eidechsen und sprang mit den Hirschen durch den Wald. Dieser Frühling war eine sehr wilde Zeit für den Roboter. Peter Brown erzählt in „Das Wunder der wilden Insel“ eine emotionale Geschichte, in der es um das Zurechtfinden in einer neuen Umgebung, das Finden neuer Freunde, das Kümmern um einander und um das Abschiednehmen geht. Doch nicht nur das, denn auch der Zusammenhalt in jeder Situation ist auch ein wichtiger Kernaspekt, der im späteren Verlauf des Buchs zu Tragen kommt. In einer wunderbar kindgerechten Erzählweise und -sprache baut der Autor hier eine kleine Welt auf, in der alle zusammenhalten müssen, um beispielsweise den Winter zu überstehen. Der Leser lernt nicht nur viele verschiedene Tiere näher kennen, sondern auch deren Verhaltensweisen und wie die vielen Tiere der Insel Puzzlestücke zu einem großen Ganzen sind, die das Leben auf der Insel erst funktionieren lassen. So bauen die Biber einen Damm, der alle Insulaner vor der Flut schützt, und andere sorgen mit ihrem Kot dafür, dass bestimmte Blumen und Beeren erst richtig blühen, sodass so Nahrung für alle entstehen kann. Jedes einzelne Tier in Browns Geschichte hat eine eigene Persönlichkeit. Ganz besonders schön finde ich die Beziehung von Roz und dem Entenküken Leuchtschnabel, die sich allen Widrigkeiten entgegensetzt und zu einem herzzerreißenden Ende hinführt. Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog!

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Vita

Peter Brown gehört in den USA zur ersten Autoren- und Illustratorenriege. Seine Bilderbücher, darunter »Herr Tiger wird wild«, wurden mit renommierten Preisen überhäuft und standen zum Teil wochenlang auf der New York Times-Bestsellerliste. »Das Wunder der wilden Insel« ist sein erster Roman für Kinder und entstand in einem Zeitraum von über acht Jahren. Peter Brown lebt und arbeitet in Brooklyn.

www.peterbrownstudio.com

© Peter Brown
Peter Brown

Uwe-Michael Gutzschhahn studierte Anglistik und Germanistik. Er arbeitete viele Jahre als Verlagslektor und lebt heute als Autor, Übersetzer, Herausgeber und freier Lektor in München. Für sein Gesamtwerk als Übersetzer wurde er 2018 mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises ausgezeichnet.

www.gutzschhahn.de

zum Übersetzer

Zitate

»Sehr ungewöhnlich und ziemlich spannend.«

WDR KiRaKa (04. Januar 2018)

»Der Kinderroman (…) ist sehr spannend und erzählt von Freundschaft, Zusammenhalt und Trennung. Man mag diese ungewöhnliche Geschichte sofort.«

Schleswig-Holsteiner Zeitung (28. Oktober 2017)

»Ein wunderbares modernes Märchen.«

eselsohr (02. Januar 2018)

»Eine wundervolle Geschichte über Freundschaft, Zuneigung und Hilfsbereitschaft. Nebenbei können jüngere Leser zusammen mit Roz sehr viel über den Jahresablauf in der Tierwelt lernen.«

Fantasia Magazin (16. November 2017)

»Der Kinderroman ist sehr spannend und erzählt von Freundschaft, Zusammenhalt und Trennung.«

Abendzeitung München (19. Januar 2018)

»Eine warmherzige Geschichte über Freundschaft, Liebe, Vertrauen und das 'Anderssein'.«

»Ein wunderschönes Kinderbuch. Es ist einfach geschrieben, die Botschaft dafür umso herziger - an einem Abend verschlungen und geliebt.«

»Zum Lesen, zum Vorlesen, für Kinder und solche im Herzen, für alle, die einem Roboter dabei Gesellschaft leisten wollen, zu entdecken, was Leben bedeutet. Zauberhaft!«

»Packend, anrührend, fesselnd.«

Iserlohner Kreisanzeiger (20. Februar 2018)

»Ein wunderschönes Jugendbuch.«

»Eine wirklich schöne Botschaft geht von dieser Geschichte aus, die dank Browns Illustrationen zum großen Lesespaß wird.«

»Eine Geschichte, aus der man auch viel für sich selbst und den Umgang, das Miteinander ziehen kann.«

»Schöne Geschichte mit schönen Bildern.«

Badische Zeitung (18. November 2017)