Das große farbige Wilhelm Busch Album

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Vergnüglich, bissig, farbenfroh - und immer noch ein großes Vergnügen

Auch der Weisheit Lehren muss man mit Vergnügen hören... Unter diesem Motto könnte das umfangreiche Werk Wilhelm Buschs stehen, mit dem er zu einem der beliebtesten Humoristen Deutschlands wurde. Wer kennt sie nicht: die leider gar nicht so fromme Helene, die bösen Buben Max und Moritz, den likörliebenden Raben Hans Huckebein und all die anderen unsterblichen Figuren aus der spitzen Feder des begnadeten Zeichners und Verseschmieds. Alle diese Bildergeschichten um spießbürgerliche Eitelkeiten und die menschlichen Schwächen sind in dieser durchgehend farbigen Ausgabe versammelt und laden ein zum Betrachten und zur vergnüglichen Lektüre.


Hardcover, Pappband, 400 Seiten, 21,0 x 28,0 cm
mit über 1600 Farbillustrationen
ISBN: 978-3-8094-3631-7
Erschienen am  19. September 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Vergnügliche Bildergeschichten in Versform. Auch heute noch Spitzenklasse!

Von: sommerlese

03.08.2019

Die humorvollen Werke Wilhelm Buschs haben Kultstatus und gelten als Klassiker, wer kennt sie nicht: die fromme Helene, die Streiche der Buben Max und Moritz oder den likörliebenden Raben Hans Huckebein. Sie alle sind dem begnadeten Zeichner und Versdichter Busch zu verdanken. Seine Bildergeschichten zeigen menschliche Schwächen und Wünsche und provinzielle Selbstgefälligkeit und diese farbige Ausgabe bietet eine vergnügliche Lektüre. In diesem durchgehend farbig bebilderten und reich ausgestatteten Hausbuch gibt es ein Wiedersehen mit den schönsten Geschichten von Wilhelm Busch. Es enthält einige der bekanntesten und schönsten Bildgeschichten, wie die Streiche von Max und Moritz, Plisch und Plum, Maler Klecksel, Hans Huckebein und Fipps dem Affen und einige andere. Es ist zum Vorlesen und Anschauen geeignet und man möge bedenken, dass diese Geschichten vor fast 150 Jahren entstanden sind. Wilhelm Busch hat mit Witz und teilweise satirischer Überzeichnung Geschichten geschaffen, die faszinieren. Er zeigt aber auch menschliche Schwächen, Wesenszüge von bösen Charakteren, Weiberhelden und echte Plagegeister, die manch harmlosen Bürger zum Opfer werden lassen. Dabei bedient er sich einer treffend formulierten Verssprache und seiner wunderbaren Zeichnungen, die die Situationen einfach unglaublich treffend darstellen. Mich erstaunt sein geübter Blick auf das Menschliche, auf das Fehlerhafte immer wieder aufs Neue. Ich würde sogar behaupten, Wilhelm Busch kann man als den Urahn von Comics bezeichnen. Auf jeden Fall ist er ein unübertroffenes Genie der Zeichenkunst und seine Gedichte erstaunen immer wieder. Witzige Formulierungen und treffende Reime über menschliche und tierische Charakterzüge von Mensch und Tier sorgen für vergnügliche Geschichten und damit hat sich Wilhelm Busch durchaus einen Namen gemacht. Dieser Künstler ist ein Teil unserer Kultur, und auch wenn er in einer vergangenen Epoche lebte und eine vergangene Gesellschaft und andere Ansichten beschreibt, so ist es doch interessant und sein Humor zeigt sich auf vielfältige Weise. Er ist grotesk, er karikiert und wirkt sogar satirisch und makaber, aber er trifft immer genau den Punkt des Üblen und zeigt Gut und Böse auf. Am Ende des Buches befindet sich eine Spruchsammlung in alphabetischer Reihe und ein Nachwort von Friedrich Bohne zum Leben und Werken Wilhelm Buschs. Ein wunderbares Buch mit bekannten und nicht so bekannten Geschichten, die begeistern und gut unterhalten und das große Zeichen- und Vers-Talent Wilhelm Buschs zeigen.

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Die Kombination aus den melodischen Texten und den tollen Zeichnungen, stellt für mich auf jeden Fall eine Bereicherung in jeder kleinen Bibliothek da!

Von: Birgit Pirker

26.07.2019

„Max und Moritz“, „Pater Filucius“, „Dideldum“, „Hans Huckebein“, „Die fromme Helene“, „Fipps der Affe“ … und noch viele weitere Geschichten, erwarten euch und eure Kinder in diesem Buch! „Das große farbige Wilhelm Busch Album“ enthält einige der bekanntesten Erzählungen des titelgebenden Autoren. Die Herausgeber des Bassermann Verlags versammeln hier ganz gezielt seine längeren Geschichten. Die eher kürzeren Bildgeschichten, wie etwa „Die beiden Enten und der Frosch“, in denen Wilhelm Busch oftmals pointierter und schlagfertiger erzählt, sucht man leider vergebens. Dennoch war das Buch mit seinen 400 Seiten für mich sehr eindrücklich. Zum Inhalt möchte ich hier gar nicht viel sagen. Heinrich Christian Wilhelm Busch war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner im Deutschland der 1850er Jahre. Seine Geschichten werden seit 1864 in die Welt getragen, natürlich war das Bild der Erziehung und der Umgang der Gesellschaft damals bedeutend anders. Heutzutage polarisieren seine Geschichten. Die Einen werden ihn für völlig politisch inkorrekt halten. Andere wiederrum werden die Zeitreise in eine vergangene Epoche sicher genießen. Ich persönlich konnte in vielerlei Hinsicht durch die völlig unterschiedlichen Zugänge zu den Themen durchaus etwas lernen. Warum auch nicht? Meiner Meinung nach sollte man nicht immer nach den heutigen Maßstäben gehen, sondern die wirklich lustigen Erzählungen im Licht ihres historischen Umfelds sehen! Natürlich finden wir hier auch die hervorragenden Illustrationen des Autoren wieder. Diese wurden für das Album noch einmal aufgearbeitet und nachträglich koloriert. Die Zeichnungen bestechen nun durch sehr kräftige und bunte Farben, die eine gewisse Moderne in den doch altbekannten Zeichenstil bringen. Die Kombination aus den melodischen Texten und den tollen Zeichnungen, stellt für mich auf jeden Fall eine Bereicherung in jeder kleinen Bibliothek da!

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Vita

Wilhelm Busch

Wilhelm Busch (1832–1908) studierte Malerei in Düsseldorf und Antwerpen. Sein Talent als Karikaturist und Zeichner wurde Ende der 1850er Jahre in München entdeckt, wo er als Mitarbeiter der "Fliegenden Blätter" und des "Münchner Bilderbogens" mit seinen "Bilderpossen" weltberühmt wurde. Buschs Prosa entstand erst gegen Ende seines Lebens, "Der Schmetterling" 1895.

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