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Das letzte Nashorn Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8135-0687-7

Erschienen: 21.03.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein witzig-hintergründiger Roman über uns und die Letzten ihrer Art

Der Amsterdamer Privatzoo Artis kämpft ums Überleben. Der neue jung-dynamische Direktor Edo Morell will daher aus dem beschaulichen Tierpark ein attraktives „Afrika an der Amstel“ machen, Schwerpunkt bedrohte Nashörner. Dabei soll ihm die südafrikanische Spezialistin Sariah helfen. Die engagierte Tierschützerin weiß, dass diese Tiere sich nur in geschützter Umgebung fortpflanzen. Edo ist zwar auch an Fortpflanzung interessiert – doch er versucht, daraus einen spektakulären Event zu machen. Aus Berlin lässt er den Nashornbullen Albrecht einschweben, den letzten seiner Art. Aber das ganze Unternehmen erweist sich doch als viel komplizierter als gedacht. Nicht nur Albrecht scheint überfordert zu sein.

„Das letzte Nashorn“, leichtfüßiger Roman mit Tiefgang, kommt zur rechten Zeit. Denn die Frage, wie wir mit Tieren umgehen wollen und sollen, treibt uns alle um.

"Ein bunter, trauriger, überraschender, ebenso exotischer wie realistischer Tierabenteuerroman! Große, graue, gutmütige, geradezu nashornige Lesefreude!"

NDR Kultur, Annemarie Stoltenberg (12.04.2016)

Lodewijk van Oord (Autor)

Lodewijk van Oord, geboren 1977 in Madrid, ist zwar Holländer, hat aber die meiste Zeit seines Lebens nicht in den Niederlanden gelebt. Er ist Lehrer und unterrichtete u.a. in Wales und Afrika. Zurzeit arbeitet er an einer internationalen Schule in Duino in der Nähe von Triest. „Das letzte Nashorn“ ist sein erster Roman, der von der holländischen Presse begeistert aufgenommen wurde.

"Ein bunter, trauriger, überraschender, ebenso exotischer wie realistischer Tierabenteuerroman! Große, graue, gutmütige, geradezu nashornige Lesefreude!"

NDR Kultur, Annemarie Stoltenberg (12.04.2016)

"Wetten, dass Sie Zoos nach dieser tragikomischen Lektüre mit anderen Augen sehen?"

GRAZIA (31.03.2016)

"Lodewijk van Oords Roman 'Das letzte Nashorn' erweist sich als gleichermaßen leichtfüßig wie tiefschürfend."

Hellweger Anzeiger (30.04.2016)

"Was auf den ersten Blick leichte Kost zu sein scheint, entwickelt mit jedem Kapitel mehr Tiefgang. Ein Buch, das im Gedächtnis bleibt."

Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten (12.07.2016)

Aus dem Niederländischen von Christiane Burkhardt
Originaltitel: Albrecht en wij
Originalverlag: Uitgeverij Cossée BV

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 256 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-8135-0687-7

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen: 21.03.2016

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Dieser Roman ist tiefgründig und nachhaltig!

Von: die Selbermacherin Datum: 27.08.2016

selbermacherin.blogspot.de

Edo Morell ist frischgebackener Direktor des Amsterdamer Zoos. Und schon steht die erste Entscheidung fest, der Zoo muss modernisiert werden um überhaupt eine Chance zu haben. Schnell nimmt er die afrikanische Nashorn-Expertin Sariah mit an Bord um sein "Afrika" aufzubauen. Dieser Teilbereich soll nur der Anfang sein, denn Edo verfolgt ein großes Ziel! Er möchte Nashorn Nachwuchs von der vom Aussterben bedrohten Rasse.
Der Plan steht und alles scheint zu laufen... oder etwa doch nicht?

Dieser Roman verbindet zweierlei.
Da wäre zu erst einmal die Geschichte der 3 Hauptpersonen: Edo, Sariah und Frank. Aber auch die Geschichte der Nashörner.
Und die Geschichte der Nashörner ist nicht lustig.... Leider nicht!
Diese großen und mächtigen Tiere sind vom Aussterben bedroht und trotzdem gibt es einen großen Markt für diese seltenen Tiere. Sei es für Männer-Pillen aus Nashornpulver in Asien oder als Prestige Wandbehang. Schrecklich!
Dieser Roman ist auf der einen Seite unterhaltsam, verliert aber nie den Tiefgang des Themas.
Wie gehen wir mit unseren Tieren um?
Wie kann bzw sollte man Tiere retten und kann man das überhaupt (noch)?

Das Buch hat mich tief beeindruckt und wird mich auch noch nachhaltig beschäftigen.

Einen einzigen kleinen Kritikpunkt habe ich: Die Kapitel sind immer aus der Sicht von Edo, Sariah bzw Frank geschrieben. Von wem muss man leider jedes Mal von Neuem selbst herausfinden...

Trotzdem gebe ich eine glasklare Lese-Empfehlung!

Das letzte Nashorn

Von: Miss.mesmerized Datum: 26.07.2016

miss-mesmerized.blogspot.de/

Ein genialer Plan: aus dem Amsterdamer Zoo soll mehr werden als nur eine Ansammlung von Tieren, die man anschauen kann. Der Direktor, Edo, hat Großes vor und Sariah soll ihm dabei helfen. Die niederländisch-afrikanische Expertin für Wildtiere erhält einen Vertrag und gemeinsam machen sie sich daran, den unbekannten Kontinenten für die holländische Hauptstadt auferstehen zu lassen. Als Hauotattraktion werden drei Nashörner gekauft, die einen realen Einblick geben sollen. Aber genauso wie in der Realität muss auch der Zoo mit Wilderern, fiesen Viruserkrankungen und manchmal auch dem natürlichen Tod kämpfen.

Ein ungewöhnlicher Roman mit einem außergewöhnlichem Thema. Ich kann mich nicht an ein Buch mit einem Zoo im Zentrum der Handlung erinnern; ein Zoo, der nicht Kulisse für menschliche Schicksale bleibt - die es hier auch gibt - sondern als solches den Lauf des Geschehens bestimmt. Die Nashörner insbesondere bilden den roten Faden der Geschichte und so wie ihre Art bedroht ist, wird dies auch hier aufgegriffen. Ernste und vor allem ernstzunehmende Fragen werden aufgerissen, nicht nur bezüglich des Artenschutzes, sondern auch bezüglich der Tierhaltung in Europa und speziell in Zoos. Der Autor verweigert eine Position, legt unterschiedliche Argumentationen nahe und lässt den Leser mit diesen Fragen alleine. Ein mündiger, reflektierter Mensch kann so auch nach Ende der Geschichte hinaus in der Thematik verweilen.

Van Oord gelingt ein bemerkenswertes Kunststück: er nähert sich der Natur ihne diese für seine Zwecke auszuschlachten, er kann eine Geschichte ganz aus der Nähe erzählen und wird doch nich Voyeur, er findet einen leichten Ton für ein wenig heiteres Sujet.

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