Das rote Adressbuch

Hast du genug geliebt in deinem Leben?
Roman

Hardcover
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"Ein wunderbares Debut. Die Geschichte von Doris ist mit viel Liebe erzählt. Sie steckt voller Zärtlichkeit und Mitgefühl." Jan-Philipp Sendker

Doris wächst in einfachen Verhältnissen im Stockholm der Zwanzigerjahre auf. Als sie zehn Jahre alt wird, macht ihr Vater ihr ein besonderes Geschenk: ein rotes Adressbuch, in dem sie all die Menschen verewigen soll, die ihr etwas bedeuten. Jahrzehnte später hütet Doris das kleine Buch noch immer wie einen Schatz. Und eines Tages beschließt sie, anhand der Einträge ihre Geschichte niederzuschreiben. So reist sie zurück in ihr bewegtes Leben, quer über Ozeane und Kontinente, vom mondänen Paris der Dreißigerjahre nach New York und England – zurück nach Schweden und zu dem Mann, den sie einst verlor, aber nie vergessen konnte.

»Ein gefühlvoller Blick zurück, der mich stellenweise sehr nachdenklich gemacht hat.«

Edith Einhart, Freundin (02. Oktober 2018)

Aus dem Schwedischen von Kerstin Schöps
Originaltitel: Den röda Adressboken
Originalverlag: Forum
Hardcover mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-31499-7
Erschienen am  20. August 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Emotionale Zeitreise

Von: Melanie E. aus Leopoldshöhe

30.12.2019

Es gibt Bücher, die sich mitten in das Herz bohren und mehr als einen bewegenden Moment während des Lesens hinterlassen. "Das rote Adressbuch" ist eines der Bücher, die mich emotional absolut überzeugen konnten, denn die Story macht mir meine eigene Sterblichkeit bewusst und zeigt auf, wie wertvoll Erinnerungen sein können. Es war wundervoll in Doris Lebensgeschichte einzutauchen, die ein anderes schweres Zeitalter beschreibt und dennoch sehr authentisch auf mich wirken konnte. Krieg, Trauer und Verlust zeichnen ihren Weg und dennoch beinhaltet jedes geschriebene Wort an ihre Großnichte Jenny, ganz viel Hoffnung und auch Mut, denn für Frauen war das Leben zur damaligen Zeit nicht einfach. Viele Stolpersteine säumen Doris Weg, dennoch geht sie voran und niemals zurück. Bewegend ist auch Doris erste große Liebe, die sie niemals vergessen hat und dessen Aufarbeitung eine ungewöhnliche und emotional starke Wendung nimmt. Wer nah am Wasser gebaut ist wie ich, wird sicherlich hier und da ein Taschentuch benötigen. Ich habe 2019 sehr viele gute Bücher gelesen, aber "Das rote Adressbuch" hat sich mir wirklich ganz tief ins Herz gebrannt. Ich freue mich darauf, bald wieder von der Autorin zu lesen, da ich auch in ihrem neusten Werk eine emotional gelungene Story erwarte. Aufgebaut ist Doris Lebensgeschichte tatsächlich anhand des roten Adressbuches, welches Doris von ihrem Vater als junges Mädchen geschenkt bekam. Da Doris nun mittlerweile ein stattliches Alter von über 90 Jahren erreicht hat, sind viele Namen, die sich im Adressbuch finden nicht mehr lebend aufzufinden, wobei die Erinnerungen aber bleibend sind . Jedes Kapitel ist einem Namen gewidmet, welches mit guten und weniger guten Erlebnissen bestückt wurden. "Das rote Adressbuch" ist absolut lebendig gehalten und geht oftmals auch sehr in die Tiefe. Manche Erlebnisse sind grausam, regelrecht barbarisch, zeigen aber dadurch Doris Überlebenswillen auf. Eine sehr starke Frau und eine wunderbare Protagonistin, deren Leben interessant und oft auch überwältigend dargestellt wurde. Ich vergebe sehr gerne eine Leseempfehlung an einen Roman, der für mich definitiv zu meinen Highlights 2019 zählen wird. Es ist eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle und eine Lebensbeichte, die mir sehr nahe gingen und mich rundum überzeugen konnte.

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Die Geschichte eines Lebens

Von: Virginie Storm

10.09.2019

Das rote Notizbuch, dass Doris von ihrem Vater geschenkt bekommt, begleitet sie fast ihr ganzes Leben. Inzwischen sind viele der Namen durchgestrichen. Die Personen sind tot. Doris erinnert sich zurück an die Menschen, denen sie begegnet ist. Als Ich-Erzählung schildert uns die Autorin Doris Reise aus den einfachen Verhältnissen in Stockholm nach Paris und weiter in die USA. Die Szenen aus der Gegenwart sind in der dritten Person geschrieben. Dadurch wird zum Beispiel die Erinnerung der jungen Doris, in Paris das erste Mal in ein Auto gestiegen zu sein, kontrastiert vom Leben in der Gegenwart, in der man skypt und auf die Kanaren in die Urlaub fliegt. Ohne spoilern zu wollen, möchte ich nur sagen, dass das Buch von Erinnerungen und von Banden zwischen Menschen erzählt. Von äußeren Ereignissen, die das Schicksal lenken. Von Liebe und Einsamkeit. Ich fand das Buch sehr berührend und tragisch. Also - Taschentücher bereitlegen. Die Buchidee der Autorin Sofia Lundberg beruht auf Personen, die tatsächlich gelebt haben. So war die Schwester von Lundbergs Großmutter das Vorbild für Doris. Und auch das rote Adressbuch hat es wirklich gegeben. Ich habe übrigens gerade gesehen, dass im Frühjahr 2020 ein neues Buch der Autorin bei Goldmann erscheint.

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Vita

Sofia Lundberg wurde 1974 geboren und arbeitete als Journalistin in Stockholm, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Büchern widmete. Mit ihrem Debütroman »Das rote Adressbuch« eroberte sie die schwedische Literatur- und Bloggerszene im Sturm, woraufhin die Rechte in über 30 Länder verkauft wurden.

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Pressestimmen

»absolut lesenswert«

Hamburger Morgenpost, Plan 7 (27. September 2018)

»Eine sehr feinfühlige und berührende Erzählung über Sehnsucht, Liebe, Trennung, Freundschaft, Lachen, Weinen, das Alter(n) und die damit verbundene Einsamkeit«

NORDIS Magazin

»Eine wunderschöne Geschichte, tieftraurig, sehr gefühlvoll, aber auch abenteuerlich. Solche Bücher gibt es nicht allzu oft.«

Dolomiten Magazin (19. Januar 2019)

»Ein wunderbares Debut. Die Geschichte von Doris ist mit viel Liebe erzählt. Sie steckt voller Zärtlichkeit und Mitgefühl.«

Jan-Philipp Sendker

»Dieses Buch hat mich tief berührt. Ich kann mich an keinen Roman erinnern, der mit diesem vergleichbar wäre. Großartige Geschichte. Geht unter die Haut!«

Deana Zinßmeister (23. September 2018)

»Lesen, lesen, lesen!«

Bokfink

»viel Feingefühl, Sympathie und Wärme von ihrer Protagonistin Doris. Ein sprachlich konventionelles und ergreifendes Buch über Liebe, Freundschaft, Trennung, Altern und Tod.«

Heilbronner Stimme (20. Juli 2019)

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