Das rote Adressbuch

Hast du genug geliebt in deinem Leben?
Roman

Hardcover
20,00 [D] inkl. MwSt.
20,60 [A] | CHF 28,90 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Sie blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Aber der bewegendste Moment steht ihr noch bevor.

Doris wächst in einfachen Verhältnissen im Stockholm der Zwanzigerjahre auf. Als sie zehn Jahre alt wird, macht ihr Vater ihr ein besonderes Geschenk: ein rotes Adressbuch, in dem sie all die Menschen verewigen soll, die ihr etwas bedeuten. Jahrzehnte später hütet Doris das kleine Buch noch immer wie einen Schatz. Und eines Tages beschließt sie, anhand der Einträge ihre Geschichte niederzuschreiben. So reist sie zurück in ihr bewegtes Leben, quer über Ozeane und Kontinente, vom mondänen Paris der Dreißigerjahre nach New York und England – zurück nach Schweden und zu dem Mann, den sie einst verlor, aber nie vergessen konnte.

»Ein gefühlvoller Blick zurück, der mich stellenweise sehr nachdenklich gemacht hat.«

Edith Einhart, Freundin (02. Oktober 2018)

Aus dem Schwedischen von Kerstin Schöps
Originaltitel: Den röda Adressboken
Originalverlag: Forum
Hardcover mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-31499-7
Erschienen am  20. August 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Sehr bewegend, es lohnt sich

Von: Lesestrickeule

23.01.2019

An Ihrem zehnten Geburtstag schenkt Doris Vater ihr ein rotes Adressbuch, das sie ihr ganzes Leben lang begleiten wird. In diesem Adressbuch notiert sie alle Menschen, die ihr begegnen.
Doris ist nun 98 Jahre alt und sie weiß, dass sie bald sterben wird. Deshalb schreibt sie ihr Leben auf für Ihre Nichte, Jenny. Als Jenny diese findet versucht sie noch mehr über das Leben ihrer Tante zu erfahren, bevor es zu spät ist.
Das rote Adressbuch hilft ihr dabei, dort sind alle Menschen notiert , die Doris kannte. Manche haben Spuren hinterlassen , andere waren eher unwichtig.
Die Autorin, Sofia Lundberg, lässt uns an dem langen und aufregendem Leben von Doris Teil haben und ich hatte das Gefühl ich reise mit Doris, ob nach Paris , New York oder England.
Der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht. Denn es gibt wirklich viele Menschen , die einem begegnen im Laufe der Zeit. Ein Adressbuch als Landkarte des Lebens zu bezeichnen finde ich sehr treffend. Denn Menschen prägen einen und manche vergisst man nie.
Da das Buch etwas traurig anfängt, und ich nicht wirklich bereit war mich mit dem Thema Tod auseinanderzusetzen , habe ich es erst mal bei Seite gelegt. Nach langem Zögern habe ich dann weiter gelesen und Doris Geschichte hat mich fasziniert und sehr gerührt.
Der Schreibstil von Sofia Lundberg ist sehr fesselnd und sie schafft es die Gefühle sehr authentisch zu beschreiben , so dass man es selbst fühlen und nachvollziehen kann.
Das Thema Sterblichkeit ist sehr wichtig und beschäftigt uns alle, auch wenn viele versuchen dem Thema aus dem Weg zu gehen. Sofia Lundberg geht mit so viel Fingerspitzengefühl an dieses Thema heran, dass man sich mit diesem Thema auseinander setzen will.
Mich hat es eine gewisse Überwindung gekostet, weiter zu lesen , doch ich bin froh, dass ich weiter gelesen habe. Es ist eine sehr rührende Geschichte, die jeden zu Tränen rühren wird.

Lesen Sie weiter

Erinnerungen an ein langes Leben

Von: Marie's Salon du Livre

21.01.2019

Mit 96 Jahren blickt Doris auf ein bewegendes Leben zurück. In Schweden geboren, durch die Welt gereist und nun gegen Ende ihres Lebens wieder nach Hause zurückgekehrt. Immer mit dabei ihr in Leder gebundenes Adressbuch, welches sie von ihrem Vater bekommen hat. Viele Namen hat Doris dort verewigt und viele davon bereits durchgestrichen und mit TOT versehen. Ihre Erinnerungen schreibt sie anhand der Namen aus dem Adressbuch für ihre Großnichte Jenny auf. Dabei enthüllt sie kleine und große Geheimnisse. Sie erzählt, wie sie aus Schweden fortging, um in Paris zu landen. Anschließend in die USA vor dem Krieg zu fliehen, um über verschiedene Stationen wieder in Schweden zu landen. Eine nicht ganz alltägliche Lebensgeschichte erzählt von einer alten Frau, um für Jenny in Gedanken lebendig zu bleiben. Wie hat es mir gefallen? Um dieses Buch schleiche ich schon etwas länger herum. Diverse Empfehlungen und gute Rezensionen haben mich aufmerksam gemacht und dank einiger Gutscheine für meine Lieblingsbuchhandlung zog die Geschichte nun bei mir ein. Der Titel gibt schon einen Hinweis, welche Richtung die Geschichte gehen wird. In Rückblicken erhält der Leser Einblicke in Doris Leben. Sie wird in eine Handwerksfamilie geboren, verlebt glückliche Tage in ihrer Kindheit, bis ihr Vater stirbt. Ab da beginnt ein spannendes und ungewöhnliches Leben. Anhand ihres kleinen Büchleins erzählt sie die wichtigsten Kapitel ihres Lebens, welche Menschen ihren Weg kreuzten und in welche Teile der Welt es sie verschlug. Ihre Erinnerungen schreibt sie für ihre Großnichte Jenny auf, die fern von Schweden in den USA wohnt. Doris und Jenny verbindet nicht nur die Familie sondern ein ganz besonderes Band. Selbst in ihrem hohen Alter, kennt sich Doris mit ihrem Laptop aus und daher skypen sie regelmäßig miteinander. Dieser Kontrast zwischen moderner Technik und alten Erinnerungen ergibt eine wunderbare Mischung. Ich muss zugeben, dass meine Erwartungen an das Buch andere waren. Denn in der Inhaltsangabe wird auf die unzähligen Menschen, die man im Laufe eines Lebens trifft, hingewiesen. Mein Adressbuch quillt über vor Namen, aber die Geschichte konzentriert sich auf einige wenige. Dieses Augenmerk enthüllt eine emotionale Handlung, die ich als realistisch empfand und vor allem das Ende rührte mich zu Tränen. Es freut mich sehr, dass ich eine weitere Autorin aus Schweden entdecken durfte, die sich nicht dem Krimi-Genre verschrieben hat.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Sofia Lundberg wurde 1974 geboren und arbeitet als Journalistin in Stockholm. Mit ihrem Debütroman »Das rote Adressbuch« eroberte sie die internationale Literatur- und Bloggerszene im Sturm.

Zur AUTORENSEITE

Videos

Pressestimmen

»absolut lesenswert«

Hamburger Morgenpost, Plan 7 (27. September 2018)

»Eine sehr feinfühlige und berührende Erzählung über Sehnsucht, Liebe, Trennung, Freundschaft, Lachen, Weinen, das Alter(n) und die damit verbundene Einsamkeit«

NORDIS Magazin

»Eine wunderschöne Geschichte, tieftraurig, sehr gefühlvoll, aber auch abenteuerlich. Solche Bücher gibt es nicht allzu oft.«

Dolomiten Magazin (19. Januar 2019)

»Ein wunderbares Debut. Die Geschichte von Doris ist mit viel Liebe erzählt. Sie steckt voller Zärtlichkeit und Mitgefühl.«

Jan-Philipp Sendker

»Dieses Buch hat mich tief berührt. Ich kann mich an keinen Roman erinnern, der mit diesem vergleichbar wäre. Großartige Geschichte. Geht unter die Haut!«

Deana Zinßmeister (23. September 2018)

»Lesen, lesen, lesen!«

Bokfink

Weitere Bücher der Autorin

Sofia Lundberg
Leider ist aktuell kein Cover verfügbar