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Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8090-2633-4

Erschienen: 03.03.2014
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Eine Geschichte, die erzählt, wie besonders Freundschaft sein kann

Alex Woods ist zehn Jahre alt, und er weiß, dass er nicht den konventionellsten Start ins Leben hatte. Er weiß auch, dass man sich mit einer hellseherisch begabten Mutter bei den Mitschülern nicht beliebt macht. Und Alex weiß, dass die unwahrscheinlichsten Ereignisse eintreten können – er trägt Narben, die das beweisen.

Was Alex noch nicht weiß, ist, dass er in dem übellaunigen und zurückgezogen lebenden Mr. Peterson einen ungleichen Freund finden wird. Einen Freund, der ihm sagt, dass man nur ein einziges Leben hat und dass man immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen sollte.

Darum ist Alex, als er sieben Jahre später mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voller Asche an der Grenze in Dover gestoppt wird, einigermaßen sicher, dass er das Richtige getan hat …

Wussten Sie, dass Gavin Extence den Großteil seines Romans Das unerhörte Leben des Alex Woods mit einer Fellmütze und in Decken eingewickelt geschrieben hat, weil er sich die Heizkosten nicht leisten konnte? Zum Interview

"Es ist eine wunderschöne, leicht bizarre Geschichte, die da erzählt wird. […] Ein ungemein unterhaltsamer, philosophischer Roman, voller lebenskluger Sätze. Es geht um Leben und Tod. Aber wie das erzählt wird, ist einfach nur ganz großes Kino."

Christine Westermann, WDR (27.03.2014)

Gavin Extence (Autor)

Gavin Extence, geboren 1982, wuchs in der englischen Grafschaft Lincolnshire in einem kleinen Dorf mit dem interessanten Namen Swineshead auf. In seiner Kindheit machte er eine kurze, aber glanzvolle Karriere als Schachspieler; er gewann zahlreiche nationale Turniere und reiste nach Moskau und St. Petersburg, um sich dort mit den besten jungen Denkern Russlands zu messen. Er gewann nur ein Spiel.

Mit seinem Debütroman »Das unerhörte Leben des Alex Woods« schrieb er sich in die Herzen von Lesern und Kritikern gleichermaßen. Der Roman wurde in Großbritannien mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, eroberte auch in Deutschland die Bestsellerliste und gehört zu den meistempfohlenen Büchern 2014. Sein lang erwarteter zweiter Roman »Libellen im Kopf« erscheint im November 2016 im Limes Verlag.

Heute lebt Gavin Extence mit seiner Familie in Sheffield.

"Es ist eine wunderschöne, leicht bizarre Geschichte, die da erzählt wird. […] Ein ungemein unterhaltsamer, philosophischer Roman, voller lebenskluger Sätze. Es geht um Leben und Tod. Aber wie das erzählt wird, ist einfach nur ganz großes Kino."

Christine Westermann, WDR (27.03.2014)

"Ein klasse Debüt. Das unerhörte Leben des Alex Woods ist das lustige und berührende Porträt einer Freundschaft bis ans Lebensende."

ZDF Morgenmagazin (06.03.2014)

"Der Roman ist ein Plädoyer für Toleranz und Anderssein."

WDR WestART Magazin (18.03.2014)

"Gavin Extence tritt als Tragikomödiant nicht nur in Fußstapfen von Kurt Vonnegut, er hat auch eine ähnliche Fabulierlust wie John Irving. […] seine Geschichte vergisst man nicht so schnell wieder – ein Märchen für Leser mit Kopf und Herz!"

NDR Kultur, „Neue Bücher“ (26.02.2014)

"Das Buch ist selbst wie ein Meteoriteneinschlag: selten, heftig und spektakulär. [...] Was der 31-jährige Autor zu Papier gebracht hat, ist nicht nur außergewöhnlich, sondern außergewöhnlich gut. Extence arbeitet derzeit an einem zweiten Roman. Es wird schwer sein, den vorliegenden zu toppen."

Frauke Kaberka, dpa (02.04.2014)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Alexandra Ernst
Originaltitel: Alex Woods VS The Universe
Originalverlag: Hodder & Stoughton, London 2013

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-8090-2633-4

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Limes

Erschienen: 03.03.2014

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Ein Buch über Toleranz, Moral, Ethik und Würde

Von: Lack Of Lies aus Odinwald Datum: 28.09.2016

lackoflies.jimdo.com/extence-gavin-the-universe-versus-alex-woods/

GAVIN EXTENCE - The Universe Versus Alex Woods
(Hodder and Stoughton Ltd.)

Der, mit 34 Jahren noch recht junge britische Autor Gavin Extence, hat mit seinem 2013 im englischen Original erschienenen Debüt Roman „The Universe Versus Alex Woods“ (zu Deutsch: „Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat“ / hierzulande 2014 im Limes Verlag erschienen) die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft skizziert und damit einen Bestseller gelandet. Der, aus einem kleinen englischen Dorf, mit dem markanten Namen Swineshead/Lincolnshire stammende Schriftsteller und leidenschaftliche Schachspieler Extence, hatte ein goldenes Händchen für einen atypischen, sensiblen Plot über Toleranz, Moral, Ethik und Würde.
Der siebzehn jährige Alex Woods, von Zürich kommend, wird im Auto seines alten Freundes Mr. Peterson, an der Grenze in Dover angehalten. Nicht ganz Herr seiner Sinne, kann Alex den Anweisungen des Zollbeamten - nämlich schleunigst aus dem Fahrzeug auszusteigen - aufgrund des Anflugs eines epileptischen Anfalls nicht gleich Folge leisten und wird nicht zuletzt deswegen von einer Streife in das Dover Police Departement gebracht. Dort konfrontiert man ihn mit diversen, vermeintlichen Beweismitteln und nimmt ihn in die Mangel. 113 g. Marihuana hat man dem Handschuhfach entnommen und eine Urne mit Mr. Petersons menschlichen Überresten auf dem Beifahrersitz gefunden! Nun soll er erst mal der Reihe nach alles erzählen und ganz von vorne anfangen, was er dem Leser gegenüber dann auch tut.
Alex erzählt von seinem außergewöhnlichen Unfall als zehnjähriger, aufgrund dessen er die epileptischen Anfälle hat, von seinem schwierigen Leben, mit all den Ärgernissen mit denen sich ein abseitiger, jugendlicher Einzelgänger herumschlagen muss, von seiner Freundschaft zu Mr. Peterson und der schlimmen Nachricht, die jener eines Tages erhält. "The Universe Versus Alex Woods" dreht sich hierbei unter anderem um die Frage, wie das Umfeld reagiert, wenn ein Mensch selbstbestimmt leben und selbstbestimmt sterben möchtet. Daraus entspinnt sich eine feinfühlige, empathische, sensible, intelligente und lebensnahe Geschichte, die teilweise recht nüchtern erzählt, aber umso lesens- und liebenswerter ist. Trotz aller gebotener Ernsthaftigkeit bei diesem Thema, streut Gavin Extence immer wieder unterschwelligen Humor in seine Geschichte ein und lockert diese dadurch bewusst auf. Gefühlvoll, freundlich, traurig, aber auch schwungvoll und immer voller Hoffnung erzählt der Autor von den Schwierigkeiten und den Proben, auf die diese außergewöhnliche Freundschaft immer wieder gestellt wird. „The Universe Versus Alex Woods“ ist eine charmante Erzählung über ein Leben in Würde und das Recht in Würde zu sterben. Ein Buch, das nachdenklich macht und den Leser daran erinnert und dazu animiert, sich wieder mehr auf die wichtigen Dinge des Leben zu konzentrieren und zu versuchen, immer die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wer hierbei allerdings Action und Spannung erwartet, liegt mit diesem entschleunigenden, imposanten Werk definitiv falsch. Es geht eher darum, was wahre Freundschaft ausmacht, nämlich immer für einander da zu sein. Egal in welcher Situation. Alex und Mr. Peterson werden im Laufe der Geschichte zu Komplizen ihrer gemeinsamen Verschwörung. „The Universe Versus Alex Woods“ ist definitiv kein Buch über den Tod, es ist vielmehr ein Buch über das Leben. Der Autor beweist wahrlich Fingerspitzengefühl und baut eine unterschwellig spürbare Spannung auf, die einen quasi dazu zwingt Seite um Seite weiterzulesen. Eine wirklich schöne, geistreiche, herzliche und von emotionaler Intelligenz getragene Geschichte.
Der zweite Gavin Extence Roman wird voraussichtlich im November 2016 im Limes Verlag erscheinen und trägt den Titel „Libellen im Kopf“. Er begleitet ein junges Mädchen bei ihrem bodenlosen Sturz in die mentale Versehrtheit.

Meine Wertung: 87/100

Das hatte ich nun nicht erwartet

Von: BücherKaterTee Datum: 26.07.2016

www.klausdaniel.de

Das hatte ich nun nicht erwartet…

Alex Woods ist einer der uncoolsten Jungen auf seiner Schule. Deswegen muss er einiges Erleiden. Allerdings ist er erst der zweite Mensch, von dem bekannt wurde, dass ihm ein Meterorit ouf den Kopf gefallen ist, was schon wieder cool wirkt. Allerdings mehr auf die Erwachsenen, mit denen er es zu tun hat.

»Ich glaube tatsächlich nicht, dass es besonders schlimm
ist«, gestand ich ein, »jedenfalls wenn man das große Ganze
betrachtet.«
Eigentlich beginnt die Geschichte kurz vor ihrem Ende: Der 17 jährige Alex Woods wird an der Grenze aufgegriffen und erleidet einen partiellen epileptischen Anfall. Neben ihm befindet sich Mr. Peterson. Etwas später wird dem Lesenden klar, dass es sich um eine Urne mit der Asche von Mr. Peterson handelt. Weil das aber nun ein Bisschen abstrus klingt, beginnt Alex seine Geschichte jetzt nun doch etwas genauer zu erzählen.

Mit 10 Jahren stürzte Alex besagter Meteorit auf den Kopf. Alex kam ins Krankenhaus, wo er fast zwei Wochen im Koma verbrachte. Als er wieder wach war, konnte er lange noch nicht wieder in die Schule gehen. Und weil seine Mutter an sieben Tagen ihr Geschäft als Kartenlegerin und Esoterik Händlerin betreibt, blieb Alex nichts übrig, als die Zeit mit seiner Mutter im Geschäft zu verbringen.

Das war sehr langweilig. So dass Alex froh gewesen wäre, wieder in die Schule zu gehen, wenn es da nicht diese Idioten gäbe, die ihn beständig ärgerten und bedrohten. Als Junge, der gerne lernt, sehr schlau ist und sich sehr für Naturwissenschaften interessiert, ist Alex von seinen Schulkameraden nicht gerne gesehen. Glücklicherweise lernt Alex auf der Flucht vor seinen Schul – Peinigern Mr. Peterson kennen. Mr. Peterson ist Witwer, lebt zurückgezogen und ist zunächst gar nicht begeistert von Alex´ Gesellschaft.

Doch nach einer Weile freunden sich Mr. Peterson und Alex an. Sie lernen und profitieren voneinander. Alex bekommt durch Mr. Peterson viele Bücher – Impulse.

Als Mr. Peterson an einer degenerativen Muskelkrankheit erkrankt, versucht er einen Selbstmord, doch Alex findet ihn. Von nun an übernimmt Alex, der bisher der Juniorpartner in ihrer Großvater – Enkel – ähnlichen Beziehung war, Planung und Versorgung im Leben von Mr. Peterson – als Teil eines Paktes, den die beiden abschließen.

Ich könnte noch einiges aus Alex´Leben berichten: Von seiner Freundschaft mit einer Astrophysikerin, die den Stein aus dem All untersucht hat. Von dem Lesezirkel, den Alex aus Gründen einrichtet.

Mir erscheint viel wichtiger, dass in diesem Buch zu lesen ist, wie ein Junge durch die richtigen Impulse eine menschliche Haltung entwickelt, die ihn dazu bringen Verantwortung zu übernehmen. Dies tut Alex oft in einer Weise, die an autistische Spektrums – Verhaltensweisen erinnern, aber noch viel mehr von einer naiven Unschuld geprägt sind, die ich so manchem Menschen sehr wünschen würde.

Alex stellt sich mit seiner positiven Haltung in den Dienst der letzten Wünsche von Mr. Peterson. Das löst ein Wohlgefühl und viel Rührung aus.

Das Buch mit der Geschichte von Alex und Mr. Peterson habe ich ungern zugeklappt, denn Alex ist jemand, den ich dringend gerne kennen lernen würde.

Von: aus Swisttal- Odendorf Datum: 22.07.2014

Buchhandlung: Buch und CD

Eine wundervolle Geschichte, die man jedem empfehlen kann. Sie ist so unglaublich lustig und macht Gänsehaut! Toll.

Von: aus Elsfleth Datum: 22.07.2014

Buchhandlung: Elsflether Leselust

Dieses Buch war ganz große Klasse. Teilweise gab es urkomische Szenen, an denen man unweigerlich kichern musste, aber es hatte auch ernste, berührende Momente. Spitze!

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