David Ben Gurion

Ein Staat um jeden Preis

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70 Jahre Israel – die große Biographie des Staatsgründers David Ben Gurion

Er ist eine der großen politischen Gestalten des 20. Jahrhunderts: David Grün, geboren 1886 im Russischen Reich, der sich seit seiner Ankunft in Palästina 1906 Ben Gurion nannte. Schon früh engagierte er sich für den Zionismus und die Unabhängigkeit eines jüdischen Staates in Palästina. Als er 1948 schließlich den neuen Staat ausrief, setzte er die Interessen Israels um jeden Preis durch, nicht zuletzt auf Kosten der Palästinenser, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Der international renommierte Journalist und Bestsellerautor Tom Segev (»Die siebte Million«) widmet sich in seiner großen Biographie dem Leben und Wirken des Gründers des Staates, der aus Palästina hervorgegangen ist – und erzählt zugleich eine Weltgeschichte Israels im 20. Jahrhundert.

»Da Segev ein begnadeter Erzähler ist, liest sich seine Biografie der Jahrhundertfigur stellenweise so spannend wie ein Krimi.«

NZZ am Sonntag (02. Dezember 2018)

Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama
Originaltitel: Medina be col mehir: sipur hajav shel David Ben Gurion
Originalverlag: Keter
Hardcover mit Schutzumschlag, 800 Seiten, 15,0 x 22,7 cm
mit 27 Schwarz-Weiß-Abbildungen
ISBN: 978-3-8275-0020-5
Erschienen am  23. April 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ben Gurion und Israel

Von: Myriade

24.06.2019

Diese von Tom Segev verfasste Biographie David Ben Gurions lässt sich trotz großer Detailgenauigkeit flüssig lesen. Das ist bei einer wissenschaftlich angelegten Biographie keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Es sind etwa 700 Seiten Text und weitere etwa 100 Seiten Anmerkungen. Eine Biographie lässt sich nicht zusammenfassen, es sei denn man erzählte das ganze Leben der beschriebenen Person und das würde doch weit über einen Leseeindruck hinausgehen. Ich beschränke mich also darauf einige Aspekte hervorzustreichen, die mich beeindruckt haben. Ganz besonders interessant fand ich die Geschichte der Beziehungen zwischen den im heutigen Israel ansässigen Palästinensern und den großteils eingewanderten Juden, vom Anfang der jüdischen Besiedlung unter britischer Regierung bis zur heutigen Situation, die mehr oder weniger klugen und mehr oder weniger gerechten Ansätze zu einem friedlichen Zusammenleben, die politisch hochkomplizierte Zusammenarbeit zwischen britischer Kolonialmacht, eingewanderten Juden und Palästinensern, die ebenfalls sehr schwierigen Prioritätssetzungen der zionistischen Bewegung, der Blick aus anderer Perspektive auf den zweiten Weltkrieg. Sehr gut gefiel mir auch, dass Ben Gurion nicht auf ein Podest erhoben und mit heroischen Zügen ausgestattet wurde, sondern dass auch seine weniger bewundernswerten Eigenschaften und Handlungen im politischen und privaten Bereich beleuchtet werden. Auch so bleibt noch die Beschreibung eines Menschen, den man aus verschiedenen Gründen bewundern kann, eines Großen des 20. Jahrhunderts.

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Vita

Tom Segev, geboren 1945 in Jerusalem, ist Historiker und einer der bekanntesten Journalisten Israels, dessen Bücher alle weltweit große Beachtung finden. In Deutschland wurde er durch sein Buch »Die siebte Million. Der Holocaust und Israels Politik der Erinnerung« (1995) bekannt. Für »Es war einmal ein Palästina« (2005) wurde er mit dem National Jewish Book Award ausgezeichnet. Zuletzt erschienen von ihm bei Siedler »Die ersten Israelis. Die Anfänge des jüdischen Staates« (2008) und »Simon Wiesenthal« (2010). Segev lebt in Jerusalem.

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Links

Pressestimmen

»Eine Art „Krieg und Frieden“ des Staates Israel durch die Augen eines Mannes – detailreich, penibel recherchiert und spannend zu lesen.«

ORF Kontext (27. April 2018)

»Tom Segev bietet eine kritische Würdigung des israelischen Staatsgründers David Ben Gurion«

Der Tagesspiegel, Tilman Asmus Fischer (16. Mai 2018)

»Was Segevs Buch am Ende ausmacht und stark macht, ist […] der Versuch, ein vollständiges und ungeschöntes Bild vom Leben Ben Gurions zu zeichnen.«

taz am Wochenende, Kevin Zdiara (12. Mai 2018)

»Ein würdiges, wichtig bleibendes Buch zum 70. Jahrestag der Gründung Israels und zum Gedenken an seinen Gründer.«

Badische Zeitung, Harald Loch (08. Mai 2018)

»Das Werk ist eine beachtliche historiographische Leistung.«

»Wie mit seinen Büchern über die Geschichte Israels, so ist Segev auch mit der Biografie des Staatsgründers ein Meisterwerk gelungen: Quellenreich, kritisch und perfekt geschrieben.«

Das Parlament, manu (30. April 2018)

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