Den Absprung wagen

Stürzen, aufstehen, siegen lernen

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Hardcover
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Im Sport ist alles möglich - im Leben auch

2016 war das Jahr des Fabian Hambüchen, auch wenn es alles andere als gut begonnen hatte: Eine Schulterverletzung wirft ihn Anfang des Jahres so weit zurück, dass er nicht mehr trainieren kann – und doch ist er wenige Monate später Olympiasieger. Fabian Hambüchen hat sich vollendet.
Mutig und ehrlich erzählt er über sein Leben und seine Karriere, schildert seine Erfolge und Rückschläge und lässt uns teilhaben an der Kunst, aus Niederlagen gestärkt hervorzugehen. Sein Geheimnis: die mentale Kraft – und die Fähigkeit, im entscheidenden Moment ganz bei sich zu sein. Eine faszinierende Lebensgeschichte, die dazu motiviert, sich nicht mit weniger zufriedenzugeben. Denn du kannst alles erreichen, im Sport wie im Leben.


ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 256 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit Farbbildteil
ISBN: 978-3-424-20173-4
Erschienen am  23. Oktober 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Berührend und beeindruckend

Von: Die Linkshänderin

03.08.2019

Fabian Hambüchen hat mich seit der Olympiade 2004 immer wieder mächtig beeindruckt. Da ich früher selbst geturnt habe, konnte ich mir gut vorstellen, wie er sich gefühlt haben muss, wenn er z.B. mitten im Turnier vom Reck gekracht ist. Deshalb habe ich dieses Buch mit großem Interesse zu lesen begonnen. Den Anfang fand ich etwas anstrengend, weil er sich da ausgerechnet von einer recht unsympathischen Seite zeigt. Aber gerade für diesen Mut, so ehrlich zu sein, habe ich großen Respekt vor ihm. Je länger ich gelesen habe, desto mehr hat mich sein Lebenslauf berührt. Als er gegen Ende von seiner letzten Olympiade 2016 erzählt, hatte ich Tränen in den Augen und musste das Buch für eine Weile weglegen, weil ich so mitgefiebert und mitgefühlt habe, obwohl ich doch schon längst wusste, wie die Sache endet.

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Schicksalsjahre eines großen Sportlers

Von: glimrende

08.07.2019

Sportler aus Randsportarten fristen in Deutschland traditionell ein Schattendasein. Aber ab und zu schafft es doch einer ins Rampenlicht. Meist aufgrund einer Kombination aus Spitzenleistung, auffälligem Charakter (oder super gutem Aussehen) und „zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein“. So in etwa hat es sich auch bei Fabian Hambüchen zugetragen, der in Deutschland selbst bei Menschen, die sich zum letzten Mal im Schulunterricht über ein „Pferd“ gequält haben, ein Begriff sein sollte. Hambüchen hat früh sein außergewöhnliches Talent aufblitzen lassen und wurde direkt bei seinen ersten olympischen Spielen 2004 als sehr junger Sportler wegen seiner auffälligen „Harry-Potter-Brille“ zum Star. Ich selbst bin schon seit Kindertagen Kunstturnanhänger (ähnlich wie beim Eiskunstlaufen vor allem von der sowjetischen/russischen Schule) und habe mir von Hambüchens Buch einen Einblick in seinen Trainingsalltag, seine Höhen und Tiefen in Wettkämpfen und sein Privatleben erhofft. Dieser Wunsch hat sich nicht in allen Teilen erfüllt, „Den Absprung wagen“ habe ich trotzdem sehr gerne gelesen. Anders als erwartet war z.B., dass die Zeit vor Hambüchens letztem olympischen Zyklus nur eine untergeordnete Rolle spielt. Er konzentriert sich stark auf die Vorbereitung auf seinen finalen großen Wettkampf in Rio 2016. Wenn man bedenkt, dass er 2010 bereits eine Biografie veröffentlicht hat, ein logischer Schritt. Außerdem sind diese vier Jahre nach den Spielen 2012 in London auch besonders spannend, denn in dieser Periode hatte er mit großen Verletzungsproblemen und Zweifeln zu kämpfen. Genauso überraschend war für mich die große Rolle, die das Thema Sportpsychologie in „Den Absprung wagen“ gespielt hat. Aber auch das entbehrt nicht einer gewissen Logik, schließlich wurde Hambüchen jahrelang intensiv von seinem Onkel betreut und strebt mittlerweile selbst in Richtung „Coaching“. Vielleicht kommt bei diesem Thema der begeisterte „Bunte“-Leser in mir durch, aber ich finde die privaten Details in Biografien immer extra interessant. Und da wartet Hambüchen mit ein paar „Spitzen“ gegen einen ehemaligen Nationalmannschaftskameraden auf, der sich recht leicht als Philipp Boy identifizieren lässt. Hier gelingt es ihm sehr gut, die Balance zwischen „ich sage meine Meinung“ und „schmutzige Wäsche waschen“ zu halten. Trotz der Differenz zwischen meiner Erwartungshaltung und dem tatsächlichen Inhalt ist „Den Absprung wagen“ für mich eine gelungene Sportlerbiografie. Hat sie mir doch einen tieferen Einblick in das Seelenleben und den Tagesablauf eines weiteren Spitzensportlers gegeben. Gerne mehr davon.

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Vita

Fabian Hambüchen

Fabian Hambüchen, geboren 1987 in Bergisch Gladbach, gehört zu den erfolgreichsten Sportlern Deutschlands. Er fing im Alter von vier Jahren mit dem Turnen an, bestritt mit fünf sein erstes Turnier, trat bei Schüler- und Juniorenmeisterschaften an und wurde mit 14 Jahren Profi. Es folgten zahlreiche Siege auf nationaler und internationaler Ebene, mehrfach war er Welt- und Europameister. Nach einer schweren Schulterverletzung kämpfte er sich an die Weltspitze zurück und konnte mit dem Olympiasieg in Rio seinen sportlich größten Erfolg feiern. Zum zweiten Mal nach 2007 wurde er 2016 zu Deutschlands »Sportler des Jahres« gekürt.

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