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Der Bismarck-Mythos Die Deutschen und der Eiserne Kanzler

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Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-88680-871-7

Erschienen: 21.03.2007
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Bismarcks langer Schatten – der politische Gebrauch einer Legende

Wie kein zweiter deutscher Staatsmann hat Otto von Bismarck Generationen von Deutschen fasziniert und ihre politischen Vorstellungen beeinflusst. Robert Gerwarth zeichnet Entstehung und Entwicklung des Bismarck-Mythos nach, der die politische Kultur Deutschlands seit dem Kaiserreich wesentlich prägte und mit dem wachsenden Wunsch nach einem neuen »charismatischen Führer« Hitler den Weg zur Macht erleichterte.

Die Erinnerung an Bismarck (1815-1898) diente in der Weimarer Republik vor allem antidemokratischen und nationalistischen Strömungen als Instrument zur Verbreitung ihrer Ideologie. Versuche der politischen Linken, mit der Rückbesinnung auf den ersten Kanzler des Deutschen Reichs Unterstützer für die Demokratie zu mobilisieren, blieben dagegen ohne große Resonanz. Mit der Stilisierung Otto von Bismarcks zum Retter wurde vielmehr die Sehnsucht nach einem »charismatischen Führer« angeheizt, die Hitler erfolgreich für sich nutzen konnte.
So wurde der Bismarck-Mythos von entscheidender Bedeutung für die Schwächung der ersten deutschen Republik. Auch nach 1945 endete der Kampf um die Deutung des »Eisernen Kanzlers« nicht: In Ost- und Westdeutschland diente die Legendenbildung um Bismarck sowie der Streit um seine Leistungen und Fehler stets politischen Zwecken.
Robert Gerwarth belegt mit seiner Studie überzeugend und präzise, welche Sprengkraft der Bismarck-Mythos für die politische Kultur im 20. Jahrhundert besaß.

• Bismarck zählt auch heute zu den beliebtesten Deutschen.
• Über den gefährlichen Wunsch nach einem »starken Mann« im Staat.

„Ein lesenswertes und flüssig geschriebenes Buch, das neue Perspektiven öffnet, indem es die Geschichte der Bismarck-Deutungen skizziert.“

ELMSHORNER NACHRICHTEN

Robert Gerwarth (Autor)

Robert Gerwarth, geboren 1976, hat Geschichte in Berlin studiert und in Oxford promoviert. Nach Stationen an den Universitäten Harvard und Princeton lehrt Gerwarth heute als Professor für Moderne Geschichte am University College in Dublin und ist Gründungsdirektor des dortigen Zentrums für Kriegsstudien, das vom European Research Council und der Guggenheim Stiftung gefördert wird. Er ist Fellow der Royal Historical Society, Mitglied der Royal Irish Academy und Autor zahlreicher Publikationen. Sein Buch »Der Bismarck-Mythos. Die Deutschen und der Eiserne Kanzler« (2007) wurde mit dem renommierten Fraenkel Prize ausgezeichnet. Bei Siedler erschien zuletzt seine hochgelobte Biographie Reinhard Heydrichs.

„Ein lesenswertes und flüssig geschriebenes Buch, das neue Perspektiven öffnet, indem es die Geschichte der Bismarck-Deutungen skizziert.“

ELMSHORNER NACHRICHTEN

„Der junge Autor hat die Wandlung des Bismarck-Bildes hervorragend recherchiert und dargestellt."

Wiener Zeitung

„Das Buch bietet mehr als eine fundierte historische Analyse, sondern liefert einen anspruchsvollen Beitrag zur Entwicklung der kollektiven Erinnerung der Deutschen.“

Stuttgarter Nachrichten

"Dieses flüssiggeschriebene Buch ist ein wichtiger Beitrag zur politischen Kultur Deutschlands zwischen 1918 und 1933."

Die Zeit (13.07.2007)

14.03.2017 | 20:00 Uhr | Amberg

Vortrag und Gespräch

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Buchhandlung Rupprecht GmbH
Georgenstraße 10
92224 Amberg

Tel. 09621/973344, amberg@rupprecht.de

15.03.2017 | 19:00 Uhr | Stuttgart

Vortrag und Gespräch

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Stadtbibliothek Stuttgart
Mailänder Platz 1
70173 Stuttgart

Aus dem Englischen von Klaus-Dieter Schmidt
Originaltitel: The Bismarck Myth. Weimar Germany and the Legacy of the Iron Chancellor
Originalverlag: Oxford University Press

Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit Abb.

ISBN: 978-3-88680-871-7

€ 19,95 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Siedler

Erschienen: 21.03.2007

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