Der Fund

Thriller

Hardcover
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Warum musste Rita sterben? Wer hat die Supermarktverkäuferin, die doch nie jemand etwas zuleide getan hat, auf dem Gewissen? Hat die 53-jährige wirklich ihr Todesurteil unterschrieben, als sie eines Tages etwas mit nach Hause genommen hat, was sie besser im Laden gelassen hätte? Offiziell ist der Fall abgeschlossen – aber da ist einer, der nicht aufgibt. Ein Polizist, der scheinbar wie besessen Fragen stellt – und Ritas Tod bis zum Ende nicht akzeptieren will…

»Der Österreicher Bernhard Aichner hat seinen ganz eigenen Sound. Seine Thriller erkennt man sofort wieder: an ihrem atemlosen, schnörkellosen Stil."

stern (07. November 2019)

Originalverlag: btb HC
Hardcover mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-75783-1
Erschienen am  30. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Pretty Woman - Krimidrama, aber kein Thriller

Von: SaintGermain aus Leiben

16.08.2020

Rita, eine 53-jährige Supermarktangestellte, entdeckt in der Bananenlieferung fast 13 kg Kokain. Anstatt es zu melden, nimmt sie es an sich. Sie will damit ein neues Leben beginnen. Einige Wochen später ermittelt ein Polizist, um den Tod von Rita aufzuklären. Das Cover des Buches kommt unscheinbar daher, absolut unauffällig und nichtssagend. Gut gemacht hingegen finde ich, dass die Seiten am Rand gelb sind, so fällt das Buch dann doch auf. Der Schreibstil des Autors ist ja mittlerweile bekannt: Sehr kurze, knappe Kapitel und noch kürzere und knappere Sätze sind sein Markenzeichen. Dieser Schreibstil ist für einen Thriller/Krimi doch recht ungewöhnlich und man benötigt seine Zeit sich daran zu gewöhnen. Das Buch erzählt abwechselnd zwischen Ritas Erlebnissen und einem "Verhör" eines namenlosen Polizisten, der die Untersuchungen leitet. Auch dieses Verhör ist wieder in einem sehr ungewöhnlichen Schreibstil, denn es ist ein reiner Dialog. Die Personen werden gut dargestellt, auch wenn sich dies nur auf einige Personen bezieht. Der Plot an sich ist interessant, aber doch im Großteil sehr vorhersehbar, sodass mich nur wenig überraschen konnte.Nichtsdestotrotz konnte ich das Buch aber auch nicht weglegen und wollte unbedingt weiterlesen. Die ganze Geschichte kann man zwar als Krimi verkaufen, für mich erzählt es aber eher ein Drama - und dieses Genre wäre hier besser gewählt, auch wenn der Autor natürlich Thriller schreibt bzw. schreiben will. Das Genre "Krimi-Drama" wäre also sehr viel passender. Nicht schlüssig war für mich der Tod des Zahnarztes mit dem der Polizist ja noch geredet hat - den Todeszeitpunkt konnte ich so nicht wirklich einordnen und verwirrte mich ein wenig. Und ein Folgefehler ist mir noch dazu aufgefallen: Rita erzählt, dass sie bei Bachmair geraucht hat, und er nichts dagegen hatte, obwohl er strikter Nichtraucher ist. Als aber ca. 50 Seiten danach Bachmair zu Rita in die Wohnung kommt, raucht er sich gemütlich eine Zigarette an. Fazit: Spannendes, aber vorhersehbares Krimidrama in ungewöhnlichem Schreibstil, aber kein Thriller. 4 von 5 Sternen

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Der Fund

Von: Hannelore Schmidt

15.06.2020

Spannend bis zum Schluss, man legt das Buch nicht mehr aus der Hand. Ideal für Krimifans.

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Vita

Bernhard Aichner (1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Er schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, zuletzt mit dem Burgdorfer Krimipreis 2014, dem Crime Cologne Award 2015 und dem Friedrich Glauser Preis 2017.

Die Thriller seiner Totenfrau-Trilogie standen monatelang an der Spitze der Bestsellerlisten. Die Romane wurden in 16 Länder verkauft, u.a. auch nach USA und England. Mit BÖSLAND schloss er 2018 an seine internationalen Erfolge an.

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21. Nov. 2020

Lesung

19:00 Uhr | Berlin | Lesungen
Bernhard Aichner
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Pressestimmen

»Ein herausragender Krimi!«

NDR

»Seine Art zu schreiben ist unverwechselbar: gradlinig, direkt, poetisch, spannend. Ein mehr als beeindruckender Thriller.«

krimicouch.de

»Die Geschichte entwickelt durch Vor- und Rückblenden einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann.«

Berliner Morgenpost (10. November 2019)

»(...) Nur wenige Autoren, meist Amerikaner, beherrschen die Kunst der kurzen Sätze. (...) Auch der Österreicher Bernhard Aichner wird darin immer besser.«

Spiegel online

»Actionschleuder pur, helles Koks-Märchen.«

KrimiBestenliste

»Aichner kann das einfach. Thriller schreiben. Spannung aufbauen.«

Die Presse (21. Februar 2020)

»Eigentlich kann man niemandem trauen. Am allerwenigsten Bernhard Aichner.«

Der Freitag

»Die packende Story und die aussergewöhnliche Erzählform machen den Thriller des österrei-chischen Autors Bernhard Aichner äusserst lesenswert.«

Schweizer Familie (07. Februar 2020)

»Bernhard Aichner rast durch 300 Seiten lange Handlung mit zahlreichen Cliffhangern. Als Leser folgt man ihm atemlos.«

Augsburger Allgemeine

»Ein wunderbares Lesevergnügen!«

Buchkultur

»Auch in seinem jüngsten Werk hetzt der gebürtige Tiroler wieder eine strahlende Alltagsheldin durch ein finsteres Tal voller Abgründe.«

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