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Der Garten von Hermann Hesse Von der Wiederentdeckung einer verlorenen Welt

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Gebundenes Buch, Pappband ISBN: 978-3-421-04034-3

Erschienen: 03.10.2016
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Hermann Hesse ist nicht nur einer der meistgelesenen deutschen Autoren weltweit, er hat auch einen starken Bezug zur Natur und zum Garten, aus dem er schöpfte und der als Nährboden seines Wirkens unerlässlich war. Hesses Garten in Gaienhofen am westlichen Bodensee ist der einzige, den er nach eigenen Vorstellungen angelegt und gestaltet hat. Dort lebte er nach dem Prinzip der Selbstversorgung – schon damals, lange vor dem Kult um das »Leben auf dem Lande«. Er wollte damit ein Zeichen setzen für eine gesellschaftspolitische Haltung gegen den allgemeinen Trend der Industrialisierung, Verstädterung, Entfremdung und Entmenschlichung.

Sein Garten wurde von Eva Eberwein restauriert und wiederhergestellt. Heute ist er Anziehungspunkte für Literaturfans und Gartenfreunde aus aller Welt. Das Buch nimmt uns mit in die damalige Welt Hermann Hesses, schildert lebendig und einfühlsam seine Beweggründe, den Garten genau so anzulegen, seine Erlebnisse darin und sein Wirken in dieser Zeit.

Auszeichung "Bestes Gartenporträt 2017" für "Der Garten von Hermann Hesse" Zur Website mit Infos zum Gartenbuchpreis

»Ein persönliches, nachdenkliches Buch, dem man anmerkt, dass da jemand mit profunden Botanikkenntnissen schreibt.«

Süddeutsche Zeitung, Stil-Ressort (17.09.2016)

Eva Eberwein (Autorin)

Eva Eberwein stammt aus einer Familie, die in Gaienhofen/Bodensee ansässig war. Ihre Kindheit und die Schulzeit verlebte sie im Wesentlichen in Krefeld im Rheinland, wo sie auch geboren wurde. Ihre Sommerferien aber verbrachte sie stets in Gaienhofen bei den dort lebenden Tanten. Die Bodensee-Landschaft und die schönen bäuerlichen Gärten dort prägten ihr Naturverständnis derart, dass sie Diplom-Biologin wurde. Das dortige Hermann-Hesse-Haus und den Garten, den einzigen, den Hesse selbst plante und gestaltete, kennt sie noch aus ihrer Kindheit.

Als das Haus im Jahr 2003 abgerissen und das Gartengelände überbaut werden sollte, kehrte sie kurzentschlossen ihrem Beruf als Unternehmensberaterin und Leiterin eines Forschungslabors einer großen Pharmafirma den Rücken und kaufte Haus und Grundstück. In jahrelanger mühevoller Kleinarbeit und Recherche renovierte sie anschließend zusammen mit ihrem Mann das Haus, legte den verwilderten Garten frei und verhalf beiden zu neuer Blüte. Sie erweckte damit diesen einmaligen historischen Ort zu neuem Leben, ein Ort, an dem der Geist Hermann Hesses immer noch spürbar ist. Zudem gründete sie einen Hesse-Förderverein und hält heute zahlreiche Führungen und Seminare ab.


Ferdinand Graf von Luckner (Fotograf)

Ferdinand Graf von Luckner verbrachte nach dem Abitur ein Jahr in Afrika, studierte dann Fotografie und Film-Design an der FH Dortmund und schloss mit dem Diplom als Fotodesigner ab. Danach war er drei Jahre lang Assistent bei Wulf Brackrock in Hamburg und arbeitet seitdem selbstständig für europäische Zeitschriften und Buchverlage im Bereich Interior und Garten.

www.graf-luckner.de

»Ein persönliches, nachdenkliches Buch, dem man anmerkt, dass da jemand mit profunden Botanikkenntnissen schreibt.«

Süddeutsche Zeitung, Stil-Ressort (17.09.2016)

»Eberwein schildert schön und anschaulich, wie sie sich dem ursprünglichen Dichter-Garten [...] angenähert und ihm so zu neuer Blüte verholfen hat.«

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (02.10.2016)

»Mit historischer Kenntnis und im Wissen um Hesses Werke dringt die Biologin bis in die hintersten Winkel des Gartens vor. Für Hesse-Fans ein Muss.«

Nürnberger Nachrichten, 10.12.2016

»Es sind stille Fotos, Momentaufnahmen, die auch die gärtnerische Handschrift der Autorin in schönster Weise festhalten.«

Neue Westfälische, Beilagen, 07.01.2017

»Gartentor auf, Gartentor zu – und plötzlich ist die Welt eine andere.«

Stuttgarter Nachrichten, Ressort Haus + Garten (17.09.2016)

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21.09.2017 | 19:30 Uhr | Calw

Lesung. Die Autorin und Gartenliebhaberin liest im Calwer Hesse-Garten aus ihrem Buch über einen anderen Hesse-Garten: den in Gaienhofen. In persönlichen Texten erzählt sie von der Wiederentdeckung einer verlorenen Welt.

Eintritt frei.

(Die Lesung findet bei schlechtem Wetter nicht im Garten, sondern in der VHS/Alte Lateinschule statt.)

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Mehr Infos

Hesse-Garten
Haggasse
75365 Calw

s.plueer@vhs-calw.de

Weitere Informationen:
Volkshochschule Calw e.V.
75365 Calw

s.plueer@vhs-calw.de

23.09.2017 | 11:00 Uhr | Merzig

Buchvorstellung: Die Autorin und Gartenliebhaberin führt in ihrem Vortrag durch den Hermann-Hesse-Garten, liest aus ihrem Buch und erzählt von der Wiederentdeckung einer verlorenen Welt


Zwei Termine um 11:00 und 15:00 Uhr

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Mehr Infos

Museum Schloss Fellenberg
Torstraße 45a
66663 Merzig

Mit Fotos von Ferdinand Graf von Luckner

Gebundenes Buch, Pappband, 160 Seiten, 23,0 x 25,0 cm
Mit 103 Farbfotos, 23 s/w-Fotos und 10 Plänen

ISBN: 978-3-421-04034-3

€ 29,95 [D] | € 30,80 [A] | CHF 39,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Bildband

Erschienen: 03.10.2016

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Verfall und Auferstehung

Von: Thomas Lawall Datum: 19.11.2016

www.querblatt.com

"Der Duft der Kindheit" sei schuld, schreibt Diplom-Biologin Eva Eberwein im Zusammenhang mit ihrer Entscheidung, das ehemalige Haus von Hermann Hesse zu kaufen und zu restaurieren. Ihr Entschluss sei schon kurz nach dem Betreten des maroden Gebäudes, "zwischen Haustür und Windfang", getroffen worden.

Im Rheinland wohnend verbrachte sie als Kind die Sommerferien bei ihren Tanten in Gaienhofen. Das Haus, welches Hesse dort 1907 gebaut hatte, war ihr bekannt, doch als Heranwachsende verlor sie es aus den Augen, nicht zuletzt auch aus beruflichen Gründen. Immer wieder jedoch zog es sie nach Gaienhofen, auch wenn die jetzt im Haus lebende Malerwitwe Leonore Waentig, bei welcher sie mit ihrer Mutter in den 1970er Jahren häufig zu Gast waren, sie bei ihren Spaziergängen gar nicht mehr erkannte.

Nach dem Tod von Frau Waentig stand das Haus leer und war zunehmendem Verfall ausgesetzt, bis es schließlich 2003 abgerissen werden sollte. Jetzt erkannte Eva Eberwein den Ernst der Lage und kaufte kurzentschlossen Grund und Haus. Ihre beruflichen Verpflichtungen kündigte sie auf, um sich fortan, gemeinsam mit ihrem Mann, der Renovierung des Hauses und Wiederherstellung des Gartens zu widmen.

Als klassische Hesse-Leserin und -Verehrerin sieht sich die Autorin nicht. Der Funke sprang erst nach jahrelangem Studium seiner Aufzeichnungen und Briefe über. Fasziniert von seiner feinfühligen Art und Weise, die Natur zu beobachten und zu beschreiben, setzte sie sich somit selbst "auf die Spur des Gärtners Hesse". Damals war ihr Wissen rund um Nutzgärten und deren Bewirtschaftung "Mittelmaß". Für Eva Eberwein aber kein Hinderungsgrund, sich mit der Materie auseinanderzusetzen. Schließlich war Hesse "sogar Gartenanfänger".

Nach jahrzehntelangem und stetigem Verfall des Gartens ist es selbstverständlich unmöglich, den Originalzustand wiederherzustellen, was die Autorin ohne Umschweife zugibt, indem sie bestätigt, dass es "längst nicht mehr Hesses Garten ist". Dennoch handle sie sicher in seinem Geiste, sich so weit wie möglich dem Original zu nähern und "die Essenz von Hesses Garten wiederaufleben und sichtbar werden zu lassen".

Eine Hilfe waren ihr zahllose Aufzeichnungen und ein Plan aus Hesses Feder, den sie nach einer abenteuerlichen Suche fand. Nicht zuletzt auch eine Art Seelenverwandtschaft, die sich weniger aus Bewunderung seines literarischen Schaffens ergab, sondern aus seiner Verehrung der Natur gegenüber und allen damit verbundenen Sinneseindrücken, die er so nachhaltig zu formulieren imstande war.
Diese Faszination teilt Eva Eberwein bedingungslos, und sie war und ist ihre Motivation sowie der Motor für ihr mutiges Projekt und ihre Lebensaufgabe. Jener Gleichklang, die vollkommene Übereinstimmung und ihr Glück über das Geleistete ist auf jeder Seite und in jeder Zeile dieses Buches deutlich zu spüren.

Diese außergewöhnliche Leseerfahrung wird von Ferdinand Graf von Luckners eindrucksvollen Fotografien kongenial unterstrichen. Somit vermittelt das Werk mehr als eine Ahnung vom Geist jenes Mannes, der einst dieses Haus baute und diesen Garten anlegte.

Der Garten von Hermann Hesse

Von: Silke Böttcher Datum: 02.11.2016

my-little-luxury.de

Ein wunderschönes, liebevoll gestaltetes Buch, in dem es nicht nur um Hermann Hesse und sein Anwesen am Bodensee geht, sondern auch um die Autorin Eva Eberwein, die Haus und Garten aus Kindheitstagen kannte. Sie hat beides vor der Zerstörung gerettet und mit großer Ausdauer wieder hergerichtet. Wer Hesse und Gärten liebt und am liebsten selbst einmal einen Garten "retten" möchte, der sollte dieses Buch unbedingt lesen.

Von: Anne-Kathrin Prahl aus Grenzach-Wyhlen Datum: 21.09.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Merkel

Traumhaft und kompetent: dieser opulent gestaltete Bildband schließt eine Lücke zwischen Hesse-Biographie und Gartenbuch mit seiner sinnlichen Annäherung an den Gaienhofener Garten und der profunden Kenntnis der Familiengeschichte, untermalt von stimmungsvollen Fotos - mein Herbst- Titel!

Von: Dana Schneider aus Schwepnitz Datum: 21.09.2016

Buchhandlung: Buch-Service und Internethandel

Meine Meinung zum Buch "Der Garten von Hermann Hesse":
Hier ist ein wunderschönes Zeitdokument entstanden. Ich bin fasziniert von den Bildern, der Liebe zur Natur und Erzählungen zu Hermann Hesse. Klasse!

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