Der Koran und die Frauen

Ein Imam erklärt vergessene Seiten des Islam

Hardcover
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»Historisch betrachtet brachte der Koran Frauen die Freiheit und das Recht.« (Benjamin Idriz)

Frauenfeindlichkeit und Islam gehören für viele scheinbar zusammen. Daran gibt es nichts zu beschönigen, aber vieles zu ändern. Dass das möglich ist, zeigt dieses Buch, sogar ganz ohne nichtislamische Besserwisserei. Hier erklärt ein Imam, was er die Männer und Frauen in seiner Gemeinde über das Verhältnis der Geschlechter lehrt. Seine Quelle ist der Koran und sein Ziel ein Islam, der sich seines befreienden Ursprungs wieder bewusst ist. Ein erhellendes Buch für alle, denen an Debatte und nicht nur an Denunziation gelegen ist.


Hardcover mit Schutzumschlag, 192 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-579-01463-0
Erschienen am  22. April 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Idriz: Der Kroan und die Frauen

Leserstimmen

Aus alt mach neu

Von: Marcella Ammon-Kuhn

18.07.2019

Das Buch "Der Koran und die Frauen" von Benjamin Idriz hat eine dezent-schöne Aufmachung. Durch die Ornamentik auf dem Coverbild ist es aus meiner Sicht ansprechend gestaltet. Zum Inhalt: Der Autor führt uns geschichtlich zunächst in die Zeit des vorislamischen Arabiens. Die damalige Stellung der Frau wird mit der Entwicklung, welche durch den Islam und das Wort des Propheten Mohamed durch den Koran verbreitet wurde, verglichen. Verschiedene Textstellen aus dem Koran werden von dem Imam Idriz aufgeführt und in den jeweils geschichtlichen Kontext eingeordnet. Auch Vergleiche zum Christentum werden gezogen. Da ich keine Muslimin bin, habe ich dieses Buch aus reiner Interesse für das Thema "die Stellung der Frau im Islam" lesen wollen. Inhaltlich wurde ich jedoch mit alten Textabschnitten (Auszügen aus dem Koran und alten arabischen Schriften), gepaart mit der von westlichen Gedankengut beeinflussten, jedoch aus meiner Sicht, konservativen Ansicht des Autors konfrontiert. Ich habe mir beim regelrechten durcharbeiten des Textes oft schwer getan. Obwohl es dem Autor gelingt, leicht verständlich zu formulieren, fiel es mir schwer, herauszulesen wann und ob Idriz sachlich darstellen und wann er eine Tendenz herbeiführen möchte. Oft erkennt man beim Lesen den erhobenen Zeigefinger des Imams, der mit diesem Buch wohl gerne auf eher gemäßigte Art und Weise mahnen will, aus Gottesfürchtigkeit heraus die Frauen nicht schlecht zu behandeln, da sonst eine Sünde begangen würde. Oft habe ich beim Lesen absetzen und nachdenken müssen. Für meine Begriffe bin ich über diese Zeilen in eine mir fremde Welt eingetaucht. Fazit: Ich habe mich gefragt, ob es alte Schriften braucht, um die Stellung der Frau in der (muslimischen) Gesellschaft (neu) zu definieren. Trotzdem empfehle ich das Buch. Es lädt zur kritischen Auseinandersetzung, zum Nachdenken ein.

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Gute Theorie...

Von: Serenissima

15.06.2019

Die Frauenfeindlichkeit und Islam gehören für viele scheinbar zusammen. Daran gibt es nichts zu beschönigen, aber vieles zu ändern. Dass das möglich ist, zeigt dieses Buch, sogar ganz ohne nichtislamische Besserwisserei. Hier erklärt ein Imam, was er die Männer und Frauen in seiner Gemeinde über das Verhältnis der Geschlechter lehrt. Seine Quelle ist der Koran und sein Ziel ein Islam, der sich seines befreienden Ursprungs wieder bewusst ist...

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Vita

Benjamin Idriz, geboren 1972 in Skopje/Mazedonien, ist Imam der Islamischen Gemeinde Penzberg und Vorsitzender des „Münchner Forum für Islam“.

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