Der Kreidemann

Thriller

Hardcover
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Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht – bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war ...

»Ein Superdebüt!«

Für Sie (04. Juni 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Werner Schmitz
Originaltitel: The Chalk Man
Originalverlag: Michael Joseph
Hardcover mit Schutzumschlag, 384 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-31464-5
Erschienen am  29. Mai 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Fünf Freunde, ein Sommer und eine Leiche

Von: Daniela | read.eat.live.

09.12.2018

»Wenn unsere Welt eine Schneekugel wäre, war dies der Tag, an dem irgendein Gott vorbeigeschlendert kam, sie einmal kräftig schüttelte und wieder hinstellte. Und nachdem Schaum und Flöckchen sich gesetzt hatten, war nichts mehr wie zuvor.« – S. 9 Eddie, Hoppo, Fat Gav, Metal Micky und Nicky waren einfach nur beste Freunde, bis zu dem Tag auf dem Jahrmarkt, als der Unfall geschieht. Von jenem Tag an säumen merkwürdige Vorfälle den Weg der fünf Freunde, bis sie schliesslich von Kreidemännchen zu einer Mädchenleiche geführt werden. Dreissig Jahre später wird Eddie plötzlich wieder mit den Kreidezeichnungen konfrontiert und er stellt sich die Frage: Ist der Kreidemann zurück? Zwei Zeitebenen und ganz viel Atmosphäre Stephen King selbst sagt über dieses Buch »Wenn Sie meine Bücher mögen, werden Sie auch dieses verschlingen« (Quelle: Klappentext) und so ist es auch wenig verwunderlich, dass ich während der Lektüre ganz oft an ihn denken musste. Fünf Freunde, ein heisser Sommer und eine Leiche – das erinnert ganz stark an Stand by me. Und doch ist Der Kreidemann irgendwie ganz anders. Erzählt wird die Geschichte nämlich auf zwei Zeitebenen: 1986 und 2016. Kapitelweise begleiten wir Eddie während den Ereignissen in dem fraglichen Sommer oder als erwachsenen Mann, der sich plötzlich mit seiner Vergangenheit auseinander setzen muss. Und dabei wird klar, dass die Ereignisse jenes Sommers nicht spurlos an ihm vorüber gegangen sind. Mit vielen Details schildert Eddie, was damals geschah. Was den einen vielleicht stören mag, konnte mich begeistern und mitreissen. Durch die vielen Nebenhandlungen und die Detailfülle ist nämlich unterschwellig auch immer eine immense Spannung spürbar. Man will endlich wissen, was es mit den Kreidezeichnungen und der Leiche auf sich hat, muss sich aber gedulden und wird dafür mit Nebenschauplätzen und persönlichen Schicksalen gefüttert. So hat die Demenz von Eddies Vater, wie auch der unkonventionelle Job seiner Mutter einen Platz in der Geschichte. Was auch durchaus Sinn macht, wie sich im Verlaufe des Buches herausstellt. Ein weiterer positiver Effekt ist zudem, dass die handelnden Personen viel Tiefe und ein klares Gesicht bekommen. »Ich halte mich gerne für prinzipienfest, doch das tun die meisten. Tatsache ist, wir alle haben einen Preis, wir alle haben einen Knopf auf den man drücken kann, um uns Dinge tun zu lassen, die nicht ganz so anständig sind.« – S. 109 Allgegenwärtig; die Kreidemännchen Ja, die Kreidemännchen sind allgegenwärtig in dieser Geschichte, sie sind quasi der rote Faden durch das Buch. Ihr Auftauchen schafft eine überaus beklemmende und manchmal gar gruselige Atmosphäre. Von Beginn weg möchte man wissen, was es mit ihnen auf sich hat. Getragen von dieser unterschwellige Spannung fliegt man als Leser*in nur so durch die Seiten. Leider mochte dann die Auflösung nicht so ganz zum Rest der Geschichte passen. Es wirkte auf mich sehr abrupt liess das Besondere, das Mystische, das sich durch die ganze restliche Geschichte gezogen hat, vermissen. Allerdings sehe ich über dieses kleine Manko gerne hinweg, da die Geschichte als solches einfach wunderbar rund ist. Eddie erzählt (ja, das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben) sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart flüssig und bildhaft. Und dabei versteht er es und Leser*innen bei der Stange zu halten. Häppchenweise füttert er uns mit Informationen, verrät nie zu viel und klärt manches erst im Lauf der Geschichte auf. Das erzeugt diese einmalige unterschwellige Spannung, die einem das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Fazit Mit Der Kreidemann erzählt C.J. Tudor eine überaus spannende und mystische Geschichte um fünf Freunde, die eine Leiche finden. Zugegeben, die Handlung erinnert stark an Werke von Stephen King und auch das Ende konnte mich nicht ganz aus den Socken hauen, aber die sprachliche und stilistische Gestaltung machen das allemal wieder wett. Die Liebe zum Detail konnte mich absolut begeistern und die unterschwellige Spannung liess mich nur so durch die Seiten fliegen. Ein spannendes, mysteriöses und vor allem unblutiges Debütwerk!

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Von: Rosel Bilke aus Saarbrücken

05.11.2018

Dieses Buch hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Die Sichtweise des Erzählenden Junge - Erwachsener fand ich spannend, auch der Handlungsaufbau hatte immer noch eine Überraschung parat. Schön zu lesen, spannend und entspannend. Habe das Buch weiterempfohlen.

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Vita

C.J. Tudor wuchs auf in Nottingham, wo sie auch heute mit ihrem Lebensgefährten und ihrer kleinen Tochter lebt. Im Lauf der Jahre hatte sie eine Vielzahl von Jobs, unter anderem als Synchronsprecherin, Werbetexterin, TV-Moderatorin und Dogwalkerin. Ihr erster Thriller "Der Kreidemann", ebenfalls im Goldmann Verlag erschienen, sorgte international für Furore und wurde in 40 Länder verkauft.

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Zitate

»Genial konstruierter, extrem spannender Thriller, den man nur schlecht aus der Hand legen kann.«

krimi-couch.de (02. Juli 2018)

»Gruselig!«

Meins (11. Juli 2018)

»Ein fesselndes Thriller-Debüt.«

TV-Star, Schweiz (04. Juli 2018)

»Wenn Sie meine Bücher mögen, werden Sie auch dieses verschlingen.«

Stephen King

»Wunderbar unheimlich – wie eine kalte Klinge am Hals.«

Lee Child