Der Krieg, den keiner wollte

Briten und Deutsche: Eine andere Geschichte des Jahres 1939

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Zwei Völker am Abgrund: Die Geschichte des Sommers vor der Katastrophe

Sommer 1939: Zwanzig Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs steht Europa erneut am Abgrund. Die Diplomatie hat versagt, die Militärs haben aufgerüstet, was aber denken und fühlen die Menschen in Deutschland und in England? Frederick Taylor hat unzählige Quellen ausgewertet, Zeitzeugen interviewt und private Dokumente erschlossen - und zeichnet so ein eindrückliches Bild der Gefühlslage in beiden Völkern. Er verwebt auf kunstvolle Weise große Politik und persönliche Schicksale und verleiht den einfachen Bürgern eine Stimme. Dabei erweist sich, dass vielfach eine Kriegsmüdigkeit herrschte, die die Menschen dazu brachte, die Augen vor der Realität zu schließen. Eine glänzend geschriebene historische Reportage und das Porträt einer kurzen Epoche, die in der Katastrophe endete.

»Taylor gehört zu der Riege angelsächsischer Historiker, die sich gründlich in die deutsche Geschichte vertiefen und manchmal [...] zu den bemerkenswertesten Resultaten gelangen.«

Deutschlandradio Kultur – Lesart zu Buch "Inflation"

Aus dem Englischen von Helmut Dierlamm, Heide Lutosch
Originaltitel: 1939: The War Nobody Wanted. A People´s history
Originalverlag: Picador
Hardcover mit Schutzumschlag, 432 Seiten, 15,0 x 22,7 cm, 30 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-8275-0113-4
Erschienen am  19. August 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

Frederick Taylor hat Neue Geschichte und Germanistik studiert und ist Fellow der Royal Historical Society. Seit vielen Jahren forscht und publiziert er zur deutschen Geschichte. Sein Buch »Dresden. Dienstag, 13. Februar 1945« (2004) wurde ein internationaler Bestseller. Zuletzt erschienen bei Siedler »Die Mauer. 13. August 1961 bis 9. November 1989« (2009), »Zwischen Krieg und Frieden. Die Besetzung und Entnazifizierung Deutschlands 1944–1946« (2011), »Inflation. Der Untergang des Geldes in der Weimarer Republik und die Geburt eines deutschen Traumas« (2013) und »Coventry. Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg« (2015).

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Pressestimmen

»Politik und Wirtschaft, [...] die Nahaufnahme und der Google-Earth-Blick, Taylor hat das gesamte Spektrum an Geschichte und Geschichten im Programm.«

Berliner Zeitung zu Buch "Inflation"

»Taylor (...) beeindruckt durch seine flüssige Erzählung. Er zeichnet die großen Linien nach und kann trotzdem die Schicksale der kleinen Leute ausdrücken.«

Die Welt zu Buch "Die Mauer"

»Taylor schreibt unglaublich fesselnd, fast schon literarisch.«

NDR info zu Buch "Die Mauer"

»Taylors Erzählweise zeichnet sich durch größte Detailnähe, spannungsvolle Inszenierungen und konturenreiche Nahaufnahmen der Akteure aus.«

Der Tagesspiegel zu Buch "Die Mauer"

»Frederick Taylor vereint wissenschaftliche Professionalität mit lebendiger Schilderung.«

Europäische Rundschau zu Buch "Die Mauer"

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