Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte

Roman

Bestseller Platz 11
Spiegel Hardcover Belletristik

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Eine abenteuerliche Reise, eine geheime Mission, eine fast perfekte Rache – ein echter Jonasson!

Wunderbar verrückt und respektlos komisch: Profitgieriger schwedischer Galerist, der für Geld über Leichen geht, trifft auf kenianischen Massai-Krieger, der nicht genau weiß, was Geld ist, dafür aber ein millionenschweres Gemälde besitzt, das von der deutsch-afrikanischen Künstlerin Irma Stern stammen könnte …

In seiner einzigartigen Erzählweise beschreibt Jonasson einen Kultur-Clash der Extraklasse und hält den Menschen den Spiegel vor. Wie in seinen bisherigen Weltbestsellern umgarnt Jonasson seine Leserinnen und Leser mit überbordendem Ideenreichtum und zeichnet seine Figuren mit so viel Witz und Charme, dass es eine wahre Freude ist!

»eine Screwball-Komödie vom Allerfeinsten«

Kölnische Rundschau (27. Oktober 2020)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Schwedischen von Astrid Arz
Originaltitel: Hämnden är ljuv AB
Originalverlag: Pirat Förlaget, Stockholm 2020
Hardcover, Pappband mit Schutzumschlag, 400 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 3 farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-570-10410-1
Erschienen am  26. Oktober 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Dieses Buch spielt in: Stockholm, Schweden

Leserstimmen

Die Wurzeln des Rassismus oder ein falscher Humor

Von: Christoph Fleischer

13.01.2021

Ich möchte es kurz machen und feststellen, dass ich von diesem Buch enttäuscht bin. Die erste und bislang einzige Stelle, an der ich schallend gelacht habe, war ungefähr auf Seite 120. Das kenne ich von Jonas Jonasson anders. Wahrscheinlich liegt es einfach daran, dass ich das Klischee vom Wilden/Afrikaner, der etwa bei einer Reise mit der westlichen Zivilisation in Kontakt kommt, und sich dabei etwas schräg verhält, einfach nicht mehr witzig finde. Literarisch ist es überdies abgegriffen. Die Reise des Massai Ole Mbatian (was für ein Vorname!) nach Schweden ist voller Skurrilitäten, die immer auf dem gleichen Muster beruhen: Der Massai weiß nicht, wo Schweden ist, er weiß nicht, was ein Pass ist und wozu man ein Visum braucht, er weiß nicht, wozu man Bargeld benötigt (er selbst rechnet in Kühen oder Ziegen) und er weiß erst recht nicht, wie man sich beim Betreten einer Rolltreppe verhält. Er ist Medizinmann in einem afrikanischen Dorf unweit einer Savanne, in der es auch Löwen gibt. Der Erzählfaden des Buches, der in Schweden spielt, ist schon plausibler, aber auch eher verrückt als witzig. Dein einzige Motiv, das mir gefällt, ist die Geschichte von Irma Stern, einer inzwischen völlig unbekannten Malerin, die in Südafrika als Kind jüdischer Einwanderer gelebt und gearbeitet hat. Zu Irma Stern hat Jonas Jonasson auch ein Sachbuch veröffentlicht, wozu eine Anzeige auf der letzten Buchseite abgedruckt ist. Da die Geschichte einiger Bilder von Irma Stern in diesem fiktiven „humorvollen“ Roman auftaucht, ist ihr vermutlich damit gar nicht recht gedient. Ich habe nichts dagegen, dass Jonas Jonasson mit Elementen der Globalisierung spielt und einzelne Erzählfiguren in Gestalt von Situationskomik konfrontiert. Aber die Elemente des Rassismus spielerisch zu reproduzieren, geht so nicht.

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Unterhaltsam, temporeich, humorvoll!

Von: warmerSommerregen

08.01.2021

In seinem neuen Werk erzählt Jonas Jonasson die Geschichte des durchtriebenen Kunsthändlers Victor Alderheim, des Medizinmannes Ole Mbatian, Kevins, der eben jenem in der Savanne vor die Füße fällt, der um ihr Erbe betrogenen Jenny und anderen. Ihre Schicksale verknüpfen sich mit dem von Hugo, der die Rache ist süß GmbH gegründet hat und einen ganz besonderen Auftrag erhalten wird, der ihm sämtliche Kreativität abverlangen wird - genauso wie starke Nerven. Zu der Handlung an sich sei weiter nichts gesagt, da sie so meisterhaft gestrickt ist, dass man aus dem Nacherzählen nicht herauskäme. Das Werk hat mich von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten; immer wieder musste ich den Kopf schütteln oder Lachen, sodass die Seiten nur so dahin flogen. Jonasson versteht es bestens, ganz harmlos klingend selbst große Gräueltaten zu erzählen. Auch dieses unschuldige Beschreiben sorgte oft für sehr humorvolle Passagen. Dabei werden auch ernste wie aktuelle Themen angesprochen, jedoch stets unbeschwert. Zudem hat mir sehr gefallen, wie das Thema der Kunst ständiger Begleiter ist und man neben den fiktiven Erzählungen auch Tatsächliches über Irma Stern erfährt. Auch die einzelnen Charaktere sind wunderbar gezeichnet und bereiten beim Lesen große Freude. Insgesamt ist das Werk meisterhaft skurril und gleichermaßen spannend. Dies war das erste Werk, das ich von Jonas Jonasson gelesen habe - die anderen werden nun aber folgen. Ich vergebe mehr als verdiente 5 von 5 möglichen Sternen!

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Vita

Jonas Jonasson, geboren 1961 im schwedischen Växjö, arbeitete lange als Journalist und gründete eine eigene Medien-Consulting-Firma. Nach zwanzig Jahren in der Medienwelt verkaufte er seine Firma und schrieb seinen ersten Roman: »Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand«. Das Buch wurde ein Weltbestseller und verkaufte sich allein in Deutschland 4,4 Millionen Mal. Auch Jonassons weitere Bücher waren alle Nr.-1-Bestseller.

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Astrid Arz wurde 1958 in Sibiu (Rumänien) geboren und kam 1965 nach Deutschland. Sie studierte Germanistik und Skandinavistik in München. Zudem gründete sie die Literaturzeitschrift federlese, welche sie ebenfalls mit herausgab. Seit 1981 übersetzt sie literarische Werke aus dem Schwedischen, Norwegischen und Englischen, darunter Titel von Märta Tikkanen, Emma Tennant, Larry McMurtry, Barbara Kingsolver, Ann-Marie MacDonald, Louise Doughty und Amy Gentry.

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Pressestimmen

»Wie Jonasson seine Figuren aufeinanderprallen lässt, wie rasant er aus deren Gefühlslagen ein explosives Gemisch zusammenbraut, nur um dann aus den leider entstandenen Scherben ein kunstfeines Mosaik zu verfertigen – das hat durchaus mitreißenden Witz.«

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (27. Oktober 2020)

»Auch in seinem fünften Roman liefert Jonasson wieder seinen ganz eigenen Humor und einen Trupp skurriler Charaktere«

stern (22. Oktober 2020)

»Brüllend komisch!«

Bild am Sonntag (25. Oktober 2020)

»Jonassons Roman ist diesmal ein satirischer Ritt nicht bloß durch die Politik, sondern auch durch die Kunstgeschichte der vergangenen 100 Jahre«

Der Spiegel (07. November 2020)

»Genau das, was man in diesem November gut gebrauchen kann. Ein richtiges schönes modernes Märchen für Erwachsene«

RBB radioeins, Die Literaturagenten (15. November 2020)

»Ähnlich wie die bisherigen Werke Jonas Jonassons erweist sich sein jüngstes Opus als Springquell verrückter Ideen«

MDR Kultur (28. Oktober 2020)

»(…) eine herrlich chaotische Welt, die uns Jonas Jonasson auch mit seinem neuen Roman wieder beschert. Wunderbar unterhaltend in grauen Corona-Zeiten. «

Rheinische Post (05. November 2020)

»Der Schwede, der einen Bestseller nach dem nächsten schreibt: Jonas Jonasson legt unterhaltsam nach«

NRZ (26. Oktober 2020)

»Jonas Jonasson bringt alles auf den Punkt - mit spitzer Zunge, aber ohne jemals die Balance zwischen Humor und Ernst zu verlieren. (...) Tolles Buch!«

HR1 Buchtipp (28. Oktober 2020)

»Selten ist so vergnüglich wie hintergründig vom Clash of Cultures erzählt worden wie im neuen Roman von Jonas Jonasson.«

B5 - Neues vom Buchmarkt (04. November 2020)

»›Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte‹ ist pures Vergnügen«

Kurier (31. Oktober 2020)

»Der Autor verzaubert uns mit einem neuen Werk, das wahre Situationskomik und das wilde Leben porträtiert. Laute Lachanfälle und Momente der Fassungslosigkeit sind hier garantiert«

Ratgeber Frau und Familie (28. Oktober 2020)

»Kopfkino vom Feinsten, genau das richtige für diese trüben Spätherbsttage«

Radio F (30. Oktober 2020)

»Das ist beste Gute-Laune-Literatur!«

Lesen! (28. Oktober 2020)

»fein ausgedacht und komponiert «

Sächsische Zeitung (13. November 2020)

»›Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte‹ ist schlicht und ergreifend ein wunderbares Buch, das vor Seele und Herz nur so strotzt. Ganz großes Kopfkino auf 400 Seiten«

Freunde der Künste (27. Oktober 2020)

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