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Der Ruf der Bäume Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8135-0723-2

Erschienen: 16.01.2017
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Auf der Suche nach einer neuen Heimat – die große Familiensaga von Tracy Chevalier

Amerika, Mitte des 19. Jahrhunderts: Die Goodenoughs träumen von fruchtbarem Ackerland im Westen, bleiben aber mit ihrem Planwagen kläglich im Sumpfland von Ohio stecken. Der verzweifelte Versuch, hier eine Apfelplantage anzulegen, endet tragisch. Fasziniert von Erzählungen über Bäume, die angeblich in den Himmel wachsen, zieht der jüngste Sohn Robert weiter westwärts, bis nach Kalifornien. Doch am Ziel seiner Träume wird er von seiner tragischen Familiengeschichte eingeholt.

»Ein Patchwork aus vielen Geschichten, die zusammen ein Gesamtbild harten Lebens und erbitterter persönlicher Kämpfe ergeben. Langsam, still und voller Details erzählt.«

Buchkultur, Karoline Pilcz

Tracy Chevalier (Autorin)

Die Amerikanerin Tracy Chevalier, Jahrgang 1962, hat bisher acht historische Romane geschrieben. Ihr zweiter, „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“, wurde zum Weltbestseller und mit Scarlett Johansson und Colin Firth in den Hauptrollen verfilmt. „Der Ruf der Bäume“ ist nach „Zwei bemerkenswerte Frauen“ und „Die englische Freundin“ ihr dritter Roman bei Knaus. Tracy Chevalier lebt mit ihrer Familie in London.

»Ein Patchwork aus vielen Geschichten, die zusammen ein Gesamtbild harten Lebens und erbitterter persönlicher Kämpfe ergeben. Langsam, still und voller Details erzählt.«

Buchkultur, Karoline Pilcz

»Der Roman lebt nicht nur von der starken Geschichte, sondern auch von den wechselnden Perspektiven. (…) Tracy Chevalier zeigt auf eindrucksvolle Weise, warum der Mensch ohne Bäume nicht leben kann.«

NDR Kultur, Christiane Irrgang (23.01.2017)

»Fesselnde Familiensaga von Tracy Chevalier.«

Gala (02.02.2017)

»Bestsellerautorin Tracy Chevalier erzählt eine raue Familiengeschichte voll Kampf, geplatzter Träume, tragischer Ereignisse.«

Hörzu (27.01.2017)

»Man nimmt ein Stück amerikanischer Zeitgeschichte auf.«

BuchMarkt, Ellen Pomikalko (01.04.2017)

Aus dem Englischen von Juliane Gräbener-Müller
Originaltitel: At the Edge of the Orchard
Originalverlag: The Borough Press

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-8135-0723-2

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen: 16.01.2017

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Eine etwas andere Familiengeschichte

Von: Sabs Bookparadise Datum: 15.04.2017

sabsbookparadise.blogspot.ch/

Wir begleiten die Familie Goodenoughs die in den Blackswamps in Ohio leben. Der Vater versucht verzweifelt, eine Apfelplantage anzulegen - doch dabei legt ihm seine Frau einige Steine in den Weg und der Versuch endet in einer Tragödie.
Der jüngste Sohn der Goodenoughs, Robert, macht sich auf den Weg nach Kalifornien. Die Geschichten über die höchsten Bäume der Welt, faszinieren ihn und er macht sich auf die Suche. Doch auch wenn er Versucht, mit der Vergangenheit abzuschliessen, holt ihn seine Familiengschichte wieder ein.

Ich war unheimlich auf das Buch gespannt. Am Anfang war ich eher skeptisch, da sich die Geschichte doch ein wenig gezogen hat. Die Familie Goodenough hat mehr als ein Problem und irgendwie sind mir einige dieser Probleme mit der Zeit etwas auf die Nerven gegangen. Besonders Mutter Sadie konnte ich überhaupt nicht ausstehen! Ich habe schon lange keinen Charakter mehr gesehen, der meine Nerven so strapaziert hat.
Mit speziellen Charakteren habe ich ja keine Probleme, aber diese Frau! Ich habe den Vater ab und an wirklich verstehen können, wenn er seine Frau satt hatte. Also hier hat das Wort Bösartigkeit und Hinterlistigkeit eine neue Bedeutung bekommen.

Nach einer tragischen Wendung, die ich hier natürlich nicht näher erleutere, fangen wir an, Robert zu beleiten. Das hat mir wirklich gut gefallen, da wir ihn zuerst in Form von Briefen begleiten, ehe wir ihn dann direkt weiter begleiten können. Wo ich zu Beginn der Geschichte mit Bäumen meine Probleme hatte, wurde es bei Robert wirklich interessant. Mir hat die Art und Weise, wie einem die Bäume näher gebracht wurde, in diesem Teil des Buches wesentlich besser gefallen.
Auch Robert mochte ich wirklich gerne, auch wenn er mir als Charakter manchmal nicht ganz greifbar war.

Was man zu diesem Buch sagen muss: Man sollte sich ein wenig für die Natur begeistern und vielleicht auch für Bäume speziell - oder zumindest so offen sein, mehr darüber zu lernen. Das Hauptaugenmerk liegt wirklich auf den Bäumen und man bekommt aus der Sicht von Roberts Vater, aber auch von Robert selbst viel darüber erklärt.

Das Cover finde ich wunderschön - gefällt mir wirklich gut.

Fazit

Ein etwas anderes Buch, das mir besonders in der zweiten Hälfte gut gefallen hat. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

Siedler in Amerika, Mitte 19. Jahrhundert

Von: die.buecherdiebin Datum: 11.04.2017

https://www.instagram.com/die.buecherdiebin/

Amerika, Mitte des 18. Jahrhunderts. James und Sadie Goodenouph wollen eigentlich mit ihren Kindern nach Indiana, sie träumen von fruchbarem Ackerland im Westen. Doch mit ihrem Planwagen bleiben sie im Sumpfland von Ohio, in Black Swamp, stecken. Mit all ihrer Kraft versuchen sie, dort eine Apfelplantage anzubauen.
Nach einem tragischen Vorfall verlässt Robert, der jüngste Sohn, mit nur neun Jahren die Familie und schlägt sich alleine durch. Bis nach Kalifornien. Nur die Liebe zu den Bäumen ist ihm geblieben.
Meine Meinung: Ich fand das Thema und den Aufbau des Buches zunächst sehr ungewöhnlich.
Das erste große Kapitel gibt Einblick in den erbarmungslosen Überlebenskampf der Familie Goodenouph. Sie müssen den Verlust von fünf Kindern durch das jährliche Sumpffieber verarbeiten, die Geldknappheit, Sadie’s Alkoholsucht, die schwere Arbeit, bei der alle mithelfen müssen, die Hassliebe der Eltern und deren ewige Streitereien über Apfelbäume. Das Zusammenleben der Familie wird immer unerträglicher.
Danach folgt ein Kapitel (in großen Zeitsprüngen) mit Briefen von Robert und gibt so Einsicht in sein Leben. Dann geht es zunächst einmal mit Roberts Erlebnissen weiter. Zwischendurch erfahren wir durch einen Rückblick, was der Auslöser für Roberts Weggang war.
Der Schreibstil von Tracy Chevalier (Das Mädchen mit dem Perlenohrring) ist eher ruhig und mit wenig wörtlicher Rede, aber sehr bildhaft. Ich konnte mir sehr gut die Landschaft, die Bäume und die verschiedenen Charaktere vorstellen. Auch das schwere Leben der ersten Siedler und auch der Goldgräber wird deutlich.
Nachdem ich zuerst noch skeptisch war, gefiel mir das Buch, je mehr ich gelesen habe, immer besser und am Schluss war ich traurig, dass es schon zu Ende war. Ich hätte gerne mehr von Roberts weiterem Leben erfahren.
Fazit: Ein besonderes Buch mit einem ungewöhnlichem Thema, für das man sich Zeit nehmen sollte. Die Bäume nehmen schon sehr viel Raum in der Geschichte ein und ich würde das Buch gern ein zweites Mal lesen, weil ich jetzt ein ganz andere Einstellung dazu habe.

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